Palästinenser

Blaues Schild mit

Den Kontakt verloren

Die israelische Friedensbewegung ist marginalisiert, hoffnungslos und müde

„Ventil der Gefühle“

Antisemitismusforscher Detlev Claussen über Proteste gegen Israel, Hass auf Juden und schärfere Gesetze

Menschen stehen im Dunkeln, während Rauchschwaden über ihnen in den Himmel steigen.

Seele um Seele

Angriffe aus Gaza und auf Gaza zeigen, wie heftig das Pendel von Gewalt und Gegengewalt derzeit wieder hin und her schlägt. Offenbar kann es niemand aufhalten

Lutz Herden
Israelische Flagge mit den Fotos von drei jungen Männern, die von einer Menge getragen wird.

Das Leben der Lebenden

Die im Westjordanland entführten Jungs sind nun tot. Das Land ist geschockt und muss mit all dem weitermachen. Eine Reise in den Alltag

Menschen rennen nachts durch eine Straße mit brennenden Reifen und Rauch.

Kriegsmüdigkeit abschütteln

Was will Premier Benjamin Netanjahu erreichen, wenn er nach dem Verschwinden von drei Israelis 700.000 Palästinenser kollektiv in Haftung nimmt?

Lutz Herden

Heikle Sprachlosigkeit

Erneut ist eine Verhandlungsrunde zwischen Palästinensern und Israelis gescheitert. Sie galt als letzter Versuch, der Zwei-Staaten-Lösung noch eine Chance zu geben

Kerry, go away

Seit fast einem Jahr pendelt der amerikanische Außenminister zwischen Israelis und Palästinensern hin und her. Dem Frieden aber sind beide Seiten nicht näher

Mit Tourismus hat das nichts zu tun

Vierundzwanzig Stunden Dokumentation, siebzig Filmteams und über fünfhundert Stunden Material: So umfangreich wurde Jerusalem im deutschen Fernsehen noch nie dokumentiert

Von der Vision zur Fiktion

Die laufenden Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern stehen erneut vor dem Scheitern. Hat es noch Sinn, an einen souveränen Staat in der Westbank zu glauben?

Lutz Herden

Viel Prozess, wenig Frieden

US-Außenminister John Kerry wollte den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern in neun Monaten gelöst haben. Jetzt läuft ihm erwartungsgemäß die Zeit davon

Lutz Herden
Ein Mann putzt ein großes Porträt von Jassir Arafat mit einem Tuch. Im Hintergrund Gebäude.

Wem nützte Arafats Tod?

Wurde der einstige PLO-Führer vergiftet oder nicht? Er war zwar 2004 politisch angeschlagen, doch heute würden ihn die Palästinenser ebenso wie die Israelis brauchen

Lutz Herden
Mann in Lederjacke steht vor Baustelle mit Betonmischer und Kränen.

Die Siedler von Palästina

Bei Ramallah entsteht gerade eine Stadt für 40.000 Menschen. Das Projekt gilt als Symbol eines souveränen Palästina

Tzipi Livni steht vor einer Fahne und einem Gemälde.

Ein undankbarer Job

Israels Justizministerin verantwortet in der Koalitionsregierung von Benjamin Netanjahu die Gespräche mit den Palästinensern und will ihnen mehr als Brotkrumen zuwerfen

John Kerry und Mahmud Abbas sitzen sich gegenüber. Im Hintergrund hängt ein Bild von Jerusalem.

Die Chance der Palästinenser

Es gab schon viele Verhandlungsrunden zwischen Isarelis und Palästinsern. Selten wurden sie aus derart verhärteten Positionen heraus begonnen wie diesmal

Lutz Herden
John Kerry und Benjamin Netanjahu sitzen sich gegenüber, hinter ihnen die Flaggen der USA und Israels.

Ein-Staaten-Lösung

Endloser Konflikt, endlose Diplomatie? Der US-Außenminister sollte in Ramallah und Jerusalem einen radikal neuen Ansatz diskutieren, anstatt auf der Stelle zu treten

Lutz Herden
Bewaffneter Soldat steht zwischen Palästinensern und jüdischen Siedlern in einer Gasse.

Jeder Rückzug ist ausgeschlossen

Unser Autor hat israelische Siedler besucht und dabei erfahren, dass sie nicht im Traum daran denken, irgendwann wieder das Feld zu räumen

Schwerter zu Pflugscharen

Vor 65 Jahren wurde der Staat Israel gegründet und lebt seither in Unfrieden mit den Palästinensern. Könnte eine konföderale Zweistaatenlösung diesen Zustand beenden?

Wohin fuhr Celan 1969?

Vom Antiimperialismus zum Antisemitismus der Linksradikalen war es vielleicht nur ein Schritt

Bald ist es zu spät

Gideon Levy arbeitet als Kolumnist bei „Haaretz“. Er beschreibt, warum viele Israelis von Barack Obama enttäuscht sind und trotzdem auf seine zweite Amtszeit hoffen

Nichts sehen, nichts hörten

Im Wahlkampf spielt ein großes Thema nur eine kleine bis keine Rolle – dringend gebotene Verhandlungen mit den Palästinensern haben die Parteien völlig ausgeblendet

Haltung, bitte! Aber eine neutrale

Wie sehr darf man als Deutscher eigentlich Israel kritisieren? In der Antisemitismus-Debatte ging es nicht nur um die Texte von Jakob Augstein. Eine Bilanz

Junge Männer mit erhobenen Armen protestieren vor einer Mauer in Gaza. Ein Mann hockt auf der Mauer.

Graben der Schuld

Vor 25 Jahren beginnt in Gaza die erste Intifada und erfasst bald auch die Westbank. Niemand hat mit dieser Explosion der Wut gegen die israelische Besatzung gerechnet

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