Philosophie
Die Aus-dem-Nichts-Sage (1)
Die Lehrer der Achsenzeit waren vom Lauf der Welt – vom Menschen – schockiert; schon vorher hatte sich die sakrale Praxis an unverstandenen Ereignissen abgearbeitet
Achse des Lebens
Jürgen Habermas greift in seiner Kritik an einer nihilistischen Wissenschaft auf ein altes Rezept zurück
Heimlicher Klassiker
Wiederentdeckt: Pierre Clastres erkundete klassenlose Gesellschaften, die durchaus voll funktionsfähig waren
Der Papst hat sich geoutet
Franziskus gilt als liberaler Kirchenvater. Warum nur hält er am Zölibat fest? Ein Erklärungsversuch
Der Kommunismus ist …?
Tim Henning ist ein Philosoph, der unseren Fragebogen selbstredend philosophisch beantwortet
„Alles bedarf der Revision“
Der Philosoph Axel Honneth ist 70 und kein bisschen müde. Er sieht neue Herausforderungen für die Kritische Theorie
Vergiftete Philosophie
War der Wohnbaukonzern Neue Heimat wirklich eine „sozialdemokratische Utopie“?
Eine Frage der Würde
Das Mittelmeer ist das größte Massengrab der europäischen Nachkriegsgeschichte. Hier zeigt sich: Der moralische Zerfall der Welt hat begonnen. Wir müssen ihn stoppen
Svenja Flaßpöhler: „Dann ist alles fremd“
Ein Mensch kommt zur Welt – ein Schock. Für Svenja Flaßpöhler und Florian Werner der Anlass, ein Buch über „Elternschaft als philosophisches Abenteuer“ zu schreiben. Im Interview erzählen sie, wie Kinder das eigene Leben verändern
Matrix
Vor 20 Jahren, am 17. Juni 1999, wurde der Kultfilm in Deutschland erstaufgeführt. Unser Wochenlexikon schluckt die rote Pille
Alles wird anders
Armen Avanessian und Daniel Falb wollen Erstbegründungen erschüttern
Die innere Sau
„Radikal jung“ lässt in München den Nachwuchs erzählen. In „Medusa Bionic Rise“ ist Mitsporteln erwünscht
Filme über das Böse
Der polnische Regisseur Krzysztof Zanussi über seine Angst vor der Selbstzerstörung der Gattung und seinen Willen, die Menschen mit seiner Kunst wachzurütteln
Unruhen fluten uns
Kann das Anschauen des Hässlichen die Menschen bessern? Bettina Stangneth sät Zweifel
Der falsche Gegensatz
Wer die Gefahren der "illiberalen Demokratie" bannen will, darf nicht auf den Liberalismus hoffen. Man muss zu den Wurzeln des Politischen zurück, meint Srećko Horvat
Alte, starke Medizin
Als Stoiker gilt, wer gegen die Zumutungen der Realität abgehärtet ist. Auch heute noch lässt die Lehre sich gut nutzen
Happy Endzeit
Die Sitcom „The Good Place“ spielt im Jenseits und befreit uns vom Zwang zur wohlfeilen Dystopie
Autobiografie einer Jungfaschistin. Luce d' Eramos „Der Umweg“
Luce d’Eramo hatte Mussolini im Gepäck und suchte Gemeinsinn im Faschismus. Im Jahr 1979 erstmals in Italien erschienen, wurde „Der Umweg“ eine Sensation.
„Andere Welt“
Seine Elternzeit ging nicht nur ein paar Wochen. Leander Scholz sieht im dabei geübten Sozialverhalten eine kostbare Ressource
„Ich bin ein trauriger Mensch“
Michel Friedman ist vom diskursiven Krawallmacher zu einem philosophischen Denker avanciert. Das zu ignorieren, wäre töricht
Ein wirklich seltsamer Pilz
Erhard Schütz liest ein weiteres Mal naturkundliche und artverwandte Bücher über Bienen, Trottellummen und Matsutake-Pilze
Volkswirtschaftsleere
Unser Autor studiert VWL, um zu verstehen, wie Ökonomie funktioniert. Die Vorlesungen bieten ihm nur Glaubenssätze an
„Der Fremde ist zuerst gefährlich“
Die deutschtürkischen Lebensrealitäten sind differenzierter als die mediale Debatte über sie, sagt der Psychologe Hacı-Halil Uslucan
Wir kämpfen und geben alles
Andreas Merkel spielt in der Autorennationalmannschaft, diesmal liest er die Bücher der Fußballkollegen