Sozialistische Einheitspartei Deutschlands

1990: Gebrannte Kinder

Kurz vor der Volkskammerwahl am 18. März haben sich die Bürgerrechtsgruppen vom Herbst 1989 zwar nicht in alle Winde, aber in verschiedene Richtungen zerstreut

Michael Jäger

Radikal staatstragend

In Thüringen wird sichtbar, wie die Demokratie bröckelt. Dass ausgerechnet ein Linker sie zu retten versucht, ist weniger absurd, als mancher denken mag

Elsa Koester

1990: Ritter der Tafelrunde

In der DDR wird Hans Modrows Große Koalition zur „Regierung der nationalen Verantwortung“. Acht Vertreter der Opposition ziehen vom Runden auch an den Kabinettstisch

Lutz Herden
Zwei Gesichter werden von einem Hufeisen überlagert.

Hufeisen im Hirn

Linke und Nazis sind quasi dasselbe, und man selbst hat nichts mit denen zu tun – über eine Lebenslüge der Union

Sahra Wagenknecht vor Schriftzug

German Angst vor dem Aufstehen

Warum ist das Sammlungsprojekt von Sahra Wagenknecht und anderen gescheitert? Ein Psychoanalytiker und Mitglied der ersten Stunde auf der Suche nach den tieferen Gründen

Total verschuldet?

Die DDR war Ende 1989 nicht bankrott, wie das der „Schürer-Bericht“ seinerzeit suggerierte

Der Genosse mit dem Punk

Inhaltlich ist die Linkspartei für die kommende Landtagswahl gut aufgestellt. Nur die Wähler gehen ihr aus

Gregor Gysi mit Brille und nachdenklicher Geste vor blauem Hintergrund.

Alte Narben

Geht der Politiker der Linken als Anhänger der friedlichen Revolution von 1989 durch?

Familie mit Kinderwagen betrachtet eine Ausstellung mit Porträts von Menschen.

1949: Weimar als Vorbild

Die DDR-Verfassung bekennt sich zum Schutz von Eigentum. Damit wird Privatbetrieben Rechtssicherheit zuteil und zugleich eine gesamtdeutsche Perspektive gewahrt

1989: Elend der Demokratie

Die DDR-Führung will bei Kommunalwahlen Legitimation tanken und bewirkt durch geschönte Resultate das Gegenteil. So beginnt der Wendeherbst bereits im Frühjahr

Lutz Herden

1949: Deutsche Spaltung

Das Grundgesetz wird eingeführt – und mit ihm ein deutscher Separatstaat. Das Projekt ist ein Kind des Kalten Krieges

Quellen fehlen

War die DDR von Anfang an als Diktatur geplant? Andreas Petersen hat keine Beweise

Vom Doktorvater

Unser Autor ist voll des Lobes für Gerd Dietrichs dreibändige „Kulturgeschichte der DDR“

Sächsischer Kummerkasten

Petra Köpping ist Integrationsministerin im Freistaat und arbeitet vor allem mit der einheimischen Bevölkerung

Sächsische Amnesie

Im Zschopautal steht ein ehemaliges KZ. Eine Initiative will gedenken – und stößt auf Unwillen

Leander F. Badura

1958: Großer Bruder

Der sowjetische Parteichef Chruschtschow wird Entwicklungshelfer der DDR-Wirtschaft und billigt Reformen, mit denen Walter Ulbricht die Zentralisierung überwinden will

1978: Friede den Altären

Bischof Schönherr trifft Erich Honecker, um Spannungen zwischen der evangelischen Kirche und dem Staat zu mindern und ein Verhältnis strikter Distanz auszuhandeln

1977: Neue Wurstwirtschaft

Mit mehr Exquisit- und Delikat-Läden wird in der DDR nicht nur Kaufkraft abgeschöpft. Hochpreisiger Konsum hilft auch, die hohen Devisenschulden einzudämmen

Er ich wieder da

Schaler Schelm: „Willkommen bei den Honeckers“ und „Vorwärts immer!“ machen Jux mit dem Ex-Staatschef

Gheorghiu-Dej und Chruschtschow im Gespräch, 1962 in Bukarest.

1962: Der Rum-Exit droht

Der Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe steht vor dem Zerfall: Rumänien sieht sich benachteiligt – und kokettiert mit dem Austritt aus der sozialistischen Gemeinschaft

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