Utopie
Sanfter Wahn
Im Altenheim mischen sich die Toten unter die Lebenden, die Grenzen der Realität fallen. Thomas Stangl schreibt darüber. Ein Gespräch
„Es ist an der Zeit, dass Europa zuhört“
Felwine Sarr sieht das Menschliche in der Ökonomie und glaubt an Afrika als Innovationslabor
Kontrollverlust wagen
Phillip Sollmann alias Efdemin bringt populären Rave mit akademischer Klangkunst zusammen. Getanzt werden soll umso mehr
„Alle sind besoffen“
Jürgen Holtz steht seit fast 70 Jahren auf der Bühne. In einer Welt ohne Trost muss das Theater Rettung bringen, sagt er
Richtig falsch, Adorno
Michael Jäger über einen Satz, der ohne Kontext keinen Sinn ergibt
Happy Endzeit
Die Sitcom „The Good Place“ spielt im Jenseits und befreit uns vom Zwang zur wohlfeilen Dystopie
Mordor, mein Mordor
Silicon-Valley-Milliardäre wie Peter Thiel bereiten sich in Neuseeland auf den Zusammenbruch des Kapitalismus vor
Bis der Klick euch scheidet
In ihrem neuen Buch erklärt Eva Illouz, warum Beziehungen heute leichter enden und oft erst gar nicht eingegangen werden
So funktioniert Protestkultur
Wieso protestieren nicht Tausende gegen Kapitalismus?
Der Kommunismus ist ...?
Bernd Stegemann hat Aktien, ein schüchternes Gemüt und einen Rat an die SPD-Parteivorsitzende
Einsamkeit ist politisch: Die Frauen der Familie Brasch im Porträt
Annekatrin Hendels Dokumentarfilm „Familie Brasch“ erzählt von einer ostdeutschen Jahrhundertfamilie, die oft mit den Manns verglichen wird – nur eben im Kontext der DDR. Nah an den Chronist*innen erzählt der Film vor allem vom Alleinsein
Time Out. Dann klappts auch mit den Rechten
In Michel Houellebecqs Jahrhundertroman Unterbrechung führt Talkshow-Abstinenz zu einem besseren Deutschland. Lesenswert, findet unser Rezensent
Kinder an der Macht
Die Jugendrepublik „Gaudiopolis“ existierte von 1945 an sechs Jahre. Nun beleuchtet eine Ausstellung ihre kurze Geschichte
Die leere Mitte
Die Zeit, als es kein Netz mehr gab: Josefine Rieks’ Debütroman führt uns in eine Zukunft, die leider nicht wirklich nachvollziehbar ist
Schmerzgrenzgang
Andrea Ypsilanti schreibt ein neues Drehbuch für die gebeutelte Sozialdemokratie
Die Utopiefabrik
Von Eisenstein bis zur Zeit der Perestroika hat das sowjetische Kino von der Oktoberrevolution erzählt. Darin lag sein großer Reiz
Keine "Nebensächlichkeiten des Wahlkampfes"
Will die SPD wieder linke Volkspartei werden, braucht sie emanzipatorische Alternativen zum Kapitalismus, schreibt Dierk Hirschel, Mitglied der SPD-Grundwertekommission
Keep calm and read Marx
Seit 150 Jahren ist Marx’ Hauptwerk ein unverzichtbarer Reiseführer durch die revolutionärste aller Wirtschaftsformen: den Kapitalismus
Paris, meine Liebe
Barbara Thalheim feiert ihren 70. Geburtstag auf der Bühne. Sie spricht über 47 Jahre als Sängerin, ihre Vergangenheit in der DDR und ihre tiefe Zuneigung zu Frankreich
„Nicht nur wütend“
Laurie Penny überlässt Überzeugungsarbeit gern anderen. Über starke Worte, ihre Effektivität und Popularität
"Gleichheit ist langweilig"
Konservative nennt sie "lammfromme, biedere Rechte". "Gutmenschen" ekeln sie. Gespräch mit Ellen Kositza, der Intellektuellen der angeblichen konservativen Revolution
Der Zukunft abgewandt
Ist die Wandkunst verstummt, weil die Gegenwart utopielos ist und sich bei der Linken ein frappierender Mangel an Eleganz breitmacht?
Marx im Apfelhof
Julian Radlmaier lässt in „Selbstkritik eines bürgerlichen Hundes“ den Kommunismus auferstehen
Yanis lockt an die Urne
Die Bewegung DiEM25 will Partei werden. Anderthalb Jahre nach ihrer Gründung an der Volksbühne Berlin legte sie den Grundstein, um 2019 bei den Europawahlen anzutreten