Vereinigtes Königreich

Aufräumen statt abfackeln

Eine Auswertung der Tweets während der Unruhen in England zeigt, dass der Twitter-Dienst nicht vor allem von Randalierern benutzt wurde. Wie reagiert nun die Politik?

Mit Obdachlosigkeit strafen

Die Regierung Cameron lässt beim juristischen und ordnungspolitischen Nachspiel des Aufruhrs und der Krawalle aus der vergangenen Woche jedes Augenmaß vermissen

Reden der Steißbeintrommler

Das politische Nachspiel der Unruhen in der vergangenen Woche ist ein unschönes Geschäft. Diese Vorgänge haben einigen Politikern die Grenzen ihrer Macht aufgezeigt

Glücksfall Gerechtigkeit

Diejenigen, die Plünderungen und Straßenschlachten in der britischen Hauptstadt verurteilen, täten gut daran, sich den Kontext der Ausschreitungen zu vergegenwärtigen

Wer die Schlange wählt, stirbt

Der Fund eines wertvollen Schatzes bringt den Staat Kerala in Verlegenheit. Er sind heikle Fragen zu beantworten: Wem gehört der Reichtum? Und wie wird er geschützt?

Das virtuelle Gold

Daten sind bares Geld wert. Öffnen Staat und Wirtschaft ihre Tresore, hilft das allen – oder macht wenige reich. Was jetzt zu tun ist

Grün trifft Gier

Künstliche Bäume, Plastik in Wüsten, Spiegel im Weltraum: Ingenieure haben fantastische Ideen gegen die Erderwärmung - aber die falschen Geldgeber

Zeitungen waren nie sein Ding

James Murdoch galt bis vor kurzem als der sichere Nachfolger seines Vater. Jetzt drohen ihm wegen des Abhör-Skandals der Prozess und eine Haftstrafe

Fassadendämmerung

Erst zu Guttenberg, dann Berlusconi und Strauss-Kahn, nun Rupert Murdoch: In den Skandalen der letzten Monate sind die Mächtigen plötzlich die Opfer

Der Skandal erreicht Downing Street

Die Abhör-Saga um Murdochs Medienimperium, Scotland Yard und die britische Spitzenpolitik nimmt die Qualität einer TV-Serie an: Steht am Ende der Sturz David Camerons?

Das letzte Beben des Print-Zeitalters

Wir befinden uns in einem seltsamen Interregnum zwischen zwei kulturellen Hegemonien - bevor sich auch online die altbekannten Hierarchien durchsetzen

Es geht um Vertrauensbruch

Betrug und Korruption verursachen einen Milliardenschaden im ­Gesundheitssystem. Es fehlt an Regeln – Nutznießer sind Unternehmen, aber auch Ärzte

Ulrike Baureithel

Gemeinsame Atom-PR

Die britische Regierung soll skandalöse Geheimabsprachen mit der Atomindustrie getroffen haben, um die Folgen von Fukushima zu verharmlosen. Der Grund: Acht AKW in Planung

Prekärer als unter Thatcher

In Großbritannien streikt der öffentliche Dienst gegen die rigiden Sparpläne der Regierung Cameron. Die Lage ist noch bedrohlicher als in den achtziger Jahren

Hohe Moral des Opferns

Der Fall Griechenland zeigt, wie gefährlich es ist, Rating-Agenturen walten zu lassen. Nicht nur der Euro, sondern die Demokratie als Ganze steht auf dem Spiel

Eine Stimme für das Prekariat?

Gegen die gleichgültige Rede von der „ausgequetschten Mitte“: Die fortschrittlichen Kräfte müssen die neue Klasse ansprechen, bevor die extreme Rechte es tut

Jeder kann den Knopf drücken

Angriffe aus dem Cyberspace gehören zu den größten Bedrohungen der kommenden Jahre. Der britische Verteidigungsstaatssekretär Harvey fordert deshalb eine neue Strategie

Und sie lieben ihn doch

Wenn der US-Präsident in den kommenden Tagen Europa bereist, empfängt ihn ein Kontinent, der ihm mehr Unterstützung und Vertrauen schenkt als das eigene Land

Alle treten auf die Bremse

Den Industriestaaten ist der Wachstumsdrang vergangen. Sie kämpfen stattdessen unter dem Eindruck steigender Rohstoffpreise um die ­Neuaufteilung alter Märkte

Übernahme in Verantwortung

Wenn die USA ihren Führungsanspruch aufgeben, muss Europa bereit sein einzuspringen ­– auf seine Weise

Störung im Betriebsablauf

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Strauss-Kahn sollte der IWF nach China oder Indien schauen und so der Veränderung der weltwirtschaftlichen Balance Rechnung tragen

Der Eroberer zeigt wieder Ausdauer

Die US-Armee will ihre Präsenz über das Jahresende hinaus strecken. Sie kokettiert mit einem Vertragsbruch, den die irakischen Regierung nicht hinnehmen dürfte

Niemand wollte es kommen sehen

Die USA, England und Frankreich haben selbstherrlich beschlossen, Gaddafi loszuwerden. In Nordafrika wurden dadurch Zehntausende zu Flucht und Tod verurteilt

Empfehlung der Woche

Gerechtigkeit

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Bernhard Schlink

Hardcover, gebunden

208 Seiten

21,99 €

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„Sie können die Blumen abschneiden, aber nicht den Frühling verhindern“

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Simón Mesa Soto

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