Aus welchen Gründen auch immer man sich den Protesten entzieht, so ist das ja auch ein "Statement" und hat ggf. Konsequenzen. Und für die ist man dann eben auch mitverantwortlich.
permalinkEine Absage wäre ein deutliches Signal. Diese angekündigte gemeinsame Willensbekundung empfinde ich als Beschwichtigung der Öffentlichkeit: "Seht her, wir machen doch was." - obwohl sich letztendlich nichts ändert, sich niemand verpflichtet, niemand Verantwortung übernimmt.
permalinkIch bin allenfalls ein wenig erschöpft von den letzten Wahlkampfmonaten, der vielen Aufmerksamkeit, die ich den vergangenen politischen Ereignissen schenkte. Und vermutlich wäre es kuschelig, sich bezüglich der Politik einfach mal die Decke über den Kopf zu ziehen.
Aber jetzt geht es ja erst richtig los - ich habe das Gefühl, es war lange nicht mehr so wichtig, die Augen und Ohren offen zu halten und präsent zu sein.
Das ist ja wohl eine sehr spezielle Frage. Für eine "realistische" Beantwortung der Frage bedarf es wohl eines Soziologen. Ein solcher bin ich nicht, aber ich denke, dass die Frage trotz der Spezifizierung doch noch zu allgemen gehalten ist, denn die "urbanen Problembezirke" haben wohl jeder für sich seine eigene Geschichte, so dass es sicher nicht DEN "realisten Lösungsansatz" gibt, sondern wohl eher nur den "realistischen Lösungsansatz" für jeden einzelnen "urbanen Problembezirk". Mit anderen Worten: jedem Bezirk sein Problem und seine Lösung ;-)))
permalinkLieber lettore, Sie haben sicher Recht, dass man dies nicht pauschalisieren kann. Aufhänger für die Frage war mein Text zum letzte Woche gesendeten Fernsehfilm mit Götz George
http://www.freitag.de/community/blogs/maike-hank/wenn-wir-jetzt-schon-kapitulieren-wo-soll-uns-das-hinfuehren.
Was soll der Mist? Ihr spinnt wohl, ich schreibe einen ausführlichen Kommentar, klicke auf speichern und dann kommt "beschränken sie sich auf 1500 Zeichen" und alles ist gelöscht?
30 Minuten meiner Lebenszeit auf dieser Seite verplempert - das war das letzte Mal - so ein verfluchter Mist!
Lieber Puh, es tut mir sehr leid, dass Ihr Beitrag verschwunden ist und ich kann die Verärgerung gut verstehen. Ich habe der Technik bereits Bescheid gegeben, so dass dieser Fehler so schnell als möglich behoben wird. Denn natürlich sollte der Text bei Überschreiten der Zeichenzahl zwischengespeichert werden. Die Umprogrammierung wird im Lauf der nächsten Tage greifen. Herzliche Grüße, Maike Hank
Nein! Warum?
Die meisten, die Berufe, wie Sozialtherapeut, Psychater, Phsychologe oder auch Sozialpädagoge und leider auch Lehramt erlernen, haben selbst "einen Knacks weg" (gar nicht böse gemeint). Um Kindergärten, Horte und Schulen zu Orten zu machen, an denen Kinder etwas lernen, muß die Ausbildung in den sozialen Berufen dergestalt umgestellt werden, dass nur selbständig überlebensfähige Personen erziehen, ausbilden und unterrichten dürfen. Viele in diesem Metier übertragen nur ihre eigenen Komplexe auf die Kinder!
Eine Umwandlung des Kindergeldes in ein "Betreuungsgehalt" für Eltern(-teile, meist Mütter), wäre in den meisten Fällen deutlich besser, als es in psychisch "angeknackste" Erzieher/Lehrer usw. zu investieren. Ein "Normallo" als Erzieher, sprich i.d.R. die Mütter, dürfte die Kinder deutlich komplexfreier erziehen, als die meisten "Fachidioten".
Das ist aber sehr gewagt, dem Großteil derer, die die oben genannten Berufe ausüben zu unterstellen, sie seien nicht selbständig überlebensfähig und Müttern per se von von psychischen Defiziten freizusprechen. Muttersein selbst sagt doch außerdem nichts über erzieherische Fähigkeiten aus. Das Ganze liest sich wie Pauschalisierungen, die auf persönlichen, schlechten Erfahrungen fußen.
Ausgabe 11/10
18.03.2010
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