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„Solothurn blickt in den Abgrund“ von Christof Gasser: Die Leichen im Keller der Schweizer
Was die Schweiz verdrängt, holt Krimiautor Christof Gasser in seinen Romanen hervor: Wer viel Geld anzieht, hat auch viel Blut an den Händen
„Emil“ von Mariam Kühsel-Hussaini: Die Psychopathologie des Nationalsozialismus
In den gelungenen Teilen liest „Emil“ sich wie eine Chaplin’sche Satire, dann wieder wie revisionistischer Nazi-Kitsch: Mariam Kühsel-Hussainis Tatsachenroman über Emil Cioran
Esoterik, Erzengel, Emanzen: Ziemlich machohaft ist das Turin von Davide Longo
In deutschen und italienischen Feuilletons wird Davide Longo für seinen literarischen Anspruch gelobt. Jetzt ist wieder ein Roman von ihm erschienen: „Schlichte Wut“
Mehr Popsong als tiefschürfender Roman: Moritz Baßlers Theorie vom „Populären Realismus“
Gibt es noch gute Gegenwartsprosa? Oder wird nur viel geraunt? Der Germanistikprofessor Moritz Baßler hat da eine Theorie und die nennt sich „Populärer Realismus“
David Cronenberg über seine Filmkarriere: „Das Kino hat mich gekidnappt“
In seinem Film „Crimes of the Future“ lotet der kanadische Regisseur David Cronenberg wieder die Grenzen zwischen Körper und Technik aus
„Tote Winkel“ bei Sophie Sumburane: Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung
Psychologisches Dickicht: Die Figuren in Sophie Sumburanes Roman „Tote Winkel“ belügen und manipulieren nicht andere, sondern in erster Linie sich selbst
Kunstaffin, diskursfähig: der Serienkiller in Ute Cohens „Falscher Garten“
So manch ein Psychothriller braucht hunderte von Seiten, in Ute Cohens „Falscher Garten. Eine schwarze Kapriole“ kommt die Autorin schneller zur Sache
Tod im Wahlkampf: Attica Lockes neuer Krimi „Pleasantville“
Schwarzer Demokrat gegen weiße Republikanerin: Die Stimmung im Bürgermeisterwahlkampf in Houston ist schon angespannt, da wird ein Mädchen getötet. Meisterhaft und spannend erzählt Attica Locke von der komplizierten texanischen Gemengelage
Pablo Neruda, Paketchaos, Benjamin Blümchen: Alles über Postbot:innen
In Filmen wie „Il Postino“ werden sie gefeiert, kaum ein Beruf hat so viel mit Liebe zu tun wie dieser. Heute will kaum noch wer Briefe oder Pakete austragen. Warum? Fragen Sie an Ihrem Briefkasten mal die, die es noch tun! Unser Lexikon
„V13“ von Emmanuel Carrère: Der Jahrhundertprozess zum Bataclan-Terroranschlag
Die Gerichtsreportagen des Schriftstellers Emmanuel Carrère über den Bataclan-Prozess liegen jetzt in dem Band „V13“ vor. Das Buch wirft unangenehme Fragen über den Autor auf
Freitag-Salon: Jakob Augstein im Gespräch mit Ulrike Herrmann
Müssen wir unsere Wirtschaftsweise radikal ändern, um die Erderwärmung zu begrenzen? Ulrike Herrmann glaubt das schon. In ihrem neuen Buch denkt die Journalistin über das „Ende des Kapitalismus“ nach. Darüber spricht sie mit Jakob Augstein
Was Precht und Welzer von Chomsky lernen könnten – ein Nachtrag zur Debatte
Niemand schreibt uns vor, was wir publizieren! So verteidigen sich Journalisten gegen Kritik. Was aber, wenn solche Diktate gar nicht nötig sind?
„Wenn wir einen Kriegsverbrecher sehen wollen, müssen wir nur in den Spiegel schauen“
Bob Dylan verneigt sich mit seiner „Philosophie des modernen Songs“ vor 60 Liedern anderer Musiker. Dabei erzählt er in seinem ersten Buch seit fast 20 Jahren immer auch von sich selbst
Sara Rukaj wettert gegen einen antiquierten Feminismus – wer spricht da?
Sara Rukajs „Die Antiquiertheit der Frau“ ist eine Provokation. Unsere Autorin Marlen Hobrack hat es gelesen – dieses „Potpourri, das feministische Reizthemen bunt mischt“. Strittig ist, ob die Autorin das Buch alleine geschrieben hat
Poetry Slam: Von Al Capone über Hazel Brugger bis Marc Uwe Kling
Wenn in wenigen Tagen die deutschsprachigen Meisterschaften in Wien anfangen, ist unser Autor Aron Boks dabei. Er ist Slam-Poet und hat bereits auf den meisten Bühnen des Landes performt. Aber was macht Poetry Slam aus? Sein Lexikon
Niklas Maaks „Servermanifest“: Wie baut das digitale Zeitalter?
Datenzentren stehen entweder irgendwo in der Mongolei oder werden neuerdings selbstbewusst modern gebaut. Niklas Maak sieht hier eine Gefahr für die Demokratie. Er fordert eine neue „Architektur der Aufklärung“
Wer hat die Demokratie erfunden? David Graebers Essay „Einen Westen hat es nie gegeben“
In seinem posthum erschienenen Essay räumt der Soziologe David Graeber mit unserem Anspruch auf, wir seien die Wiege der Demokratie. Und er macht Lust auf Anarchie
AD(H)S bei Frauen und Mädchen: Sie sind die Träumerchen
Warum Frauen und Mädchen mit ADHS sooft keine Diagnose bekommen und was die fehlende Diagnose dieser Entwicklungsstörung für Auswirkungen auf das Leben hat, erklärt ein Buch der Arbeitsgruppe AD(H)S. Ebru Taşdemir hat sie getroffen
DAS MINSK: Ein weiteres Imitat von Hasso Plattner für Potsdam
Kunst, Architektur und Nostalgie: Hasso Plattners Kunsthaus DAS MINSK in Potsdam befindet sich im ästhetischen Replikat eines Gebäudes mit Geschichte. Das passt grandios zu dieser Stadt
Bücher über Heimat und Zuhause: „Unsre Türke schwätzet wie mir“
Ein Wolkenkuckucksheim für die „Everywheres“? Sachbuchkolumnist Prof. Dr. Erhard Schütz liest Bücher über (neue und verlorene) Heimat von zu Hause aus und findet dabei die Unterschiede
Cannabis-Legalisierung: Etablierte Indoor-Branche sät Zweifel am Außenanbau
Nach der geplanten Legalisierung von Cannabis könnte die Pflanze auch auf deutschen Äckern gedeihen. Der Außenanbau hat jedoch nicht nur Vorteile – und einen mächtigen Gegner
Purple Peeler: „Imperium der Schmerzen“ ist das Buch zur Opioidkrise
450.000 Todesopfer: Die Mitglieder der Familie Sackler lösen mit aggressivem Marketing für das „Schmerzmittel“ Oxycontin eine weltweite Opioidkrise aus, eine gesellschaftliche Katastrophe – packend geschildert von Patrick Radden Keefe
Künstliches Licht und Artenschutz: Die Nacht ist unser Freund
Johan Eklöf ist Zoologe und Fledermausexperte. In seinem Buch erklärt er, wie künstliches Licht die uralten Rhythmen unserer Umwelt zerstört und warum wir die Nacht und ihre Dunkelheit schützen müssen
Die diverse Schimpansin: Was sie schon immer über Gender und Sex wissen wollten
Der renommierte Verhaltensforscher Frans de Waal räumt auf mit der binären Geschlechterordnung. Was wir vom Schimpansen lernen können, schildert er in seinem klugen und witzigen Buch
Schwarze Geschichte: „Die Liebeslieder des W.E.B du Bois“ ist ein Jahrhundertroman
Honorée Fanonne Jeffers hat elf Jahre an ihrem feministischen Roman gearbeitet. Entstanden ist ein Meisterwerk