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„Mein Name ist Estela“ von Alia Trabucco Zerán: Chronik eines angekündigten Todes
Ein Mädchen stirbt, das Dienstmädchen muss den Verdacht von sich weisen: Alia Trabucco Zerán hat ein großartiges Buch über die Dämonen einer Klassengesellschaft geschrieben, die kurz vor dem Aufprall ist.
Susanne Tägders „Das Schweigen des Wassers“: Eine Stadt sucht keinen Mörder
Susanne Tägder greift in ihrem Krimi einen realen Mordfall an einer jungen Frau in der DDR auf. Ihr Buch lebt von der atmosphärischen Dichte des Settings irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern
„Die Evolution des Handelns“ von Michael Tomasello: Wir handeln wie ein Laubsauger
Was unterscheidet den Mensch von der Eidechse, fragt Michael Tomasello
„Notizen zu einer Hinrichtung“ von Danya Kukafka: Serienkiller mit Bauchansatz
Aus den Perspektiven dreier Frauen und eines Serienkillers selbst rollt Danya Kukafka dessen Leben und Taten auf: „Notizen zu einer Hinrichtung“ fragt nach individueller Schuld und strukturellen Ursachen von Verbrechen
„Bis aufs Blut“ von Eli Cranor: Genialer Hillbilly-Irrsinn auf nur 300 Seiten
Eli Cranor entführt uns in in die Hügel von Arkansas, in den Süden der USA. Wer hier landet, muss bleiben. Der Sound von „Bis aufs Blut“ klingt wie eine Schlägerei beim Football. Mittendrin der Härteste von allen: Billy Lowe
Gilda Sahebis „Wie wir uns Rassismus beibringen“: Das rassistische Deutschland
Gilda Sahebi analysiert, „wie wir uns Rassismus beibringen“ – von Max Weber bis zu heutigen, progressiven Milieus
Laut und jung und viele: Der Romaday mit einer neuen aktivistischen Generation
Der 8. April erinnert an eine Geschichte voller Diskriminierung. Und zeigt eine vielfältige Community voller Leben
Über Theaterwissenschaftler Hans Knudsen: „Er sah in der Deutschen Revolution eine Chance“
Hans Knudsen war 1948 Mitgründer des Instituts für Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Vorher arbeitete er für Joseph Goebbels. Jan Lazardzig erforscht die NS-Vergangenheit des Theaterwissenschaftlers
„Der letzte Traum“ von Pedro Almodóvar: Szenen einer Filmlegende
Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar veröffentlicht ein Buch mit Kurzgeschichten, die er zur Zeit der Franco-Diktatur in den 1960ern heimlich im Büro schrieb
Christoph Hein: Chronist der Verhältnisse
Zum 80. Geburtstag des Schriftstellers und früheren Freitag-Herausgebers Christoph Hein erscheint eine sechs Bände umfassende Jubiläumsedition. Über die Augen des Apostels Lukas, Vertreibung und das Werk eines großen Autors der Gegenwart
Wiederholungstäter: Comeback von A bis Z
Früher war es besser, glauben viele. Sie hören die Songs der 80er, Bushido, tragen gern weite Jeans und Stricken ist nicht Retro! Die jüngste Rückkehr im Fußball – von Toni Kroos ins Nationalteam – fiel triumphal aus. Unser Wochenlexikon
„Bloodbath Nation“ von Paul Auster: Land der Freiheit, Land der Blutbäder
Bestsellerautor Paul Auster analysiert den grassierenden Waffenwahnsinn in seiner US-amerikanischen Heimat
Corona: Wofür die Aufarbeitung der Pandemie-Zeit so wichtig ist
Es ist höchste Zeit zu überprüfen, was während der Corona-Pandemie in Gesellschaft und Diskurs derart schiefgelaufen ist – am besten in einer parlamentarischen Enquete-Kommission
Die Schreibenden vom „Freitag“: Hausautor:innen von A bis Z
Viele Autor:innen von uns schreiben auch Bücher – hier stellen wir Ihnen die neuesten vor. Ob auf den Spuren von Fußballclubs im Osten oder auf Waffenmessen, Untersuchungen des Klassismus oder lyrische Texte, hier ist für jede:n was dabei
Neue Bilder des Jahrhundertschriftstellers: Es gibt so viele Kafkas wie Kafka-Leser
In diesem Jahr jährt sich Franz Kafkas Todestag zum 100. Mal. Vier Graphic Novels interpretieren Werk und Autor neu, zum Beispiel: So traurig und isoliert, wie die Nachwelt ihn gern sah, war er nie
Führerschein für Haustiere
Für unsere liebsten Gefährten errichten wir vermeintliche Paradiese. Wie wohlig und wattig sind die wirklich? Wir sollten unser Mensch-Tier-Verhältnis neu regeln
Gespräch über die Sprache des Kapitalismus: „Preise steigen nicht – sie werden erhöht“
Simon Sahner und Daniel Stähr haben sich in einem Buch mit der „Sprache des Kapitalismus“ beschäftigt. Warum nennen wir Arbeitslose mit viel Geld „Privatiers“? Hier erklären die beiden, wie man so redet, dass sich FDP-Wähler richtig ärgern
Österreichs Verkehrspapst: „Das Auto ist wie ein Virus. Es befällt das Gehirn“
Hermann Knoflacher ist überzeugt: PKWs haben die Kontrolle über unsere Gehirne übernommen. Deswegen fällen Politiker und Verkehrsplaner ständig autofreundliche Entscheidungen. Wie können wir den „Virus Auto“ bekämpfen?
Von Immanuel Kant zu „Everything Everywhere All at Once“
Prof. Dr. Erhard Schütz liest Bücher zu Immanuel Kants 300. Geburtstag und lässt sich von zwei erfolgreichen Mediengeschäftsfrauen und Autorinnen den Film „Everything Everywhere All at Once“ nahebringen
„Churchill“: Biographin Franziska Augstein fühlte sich fast wie seine Tochter
Franziska Augsteins Biographie über Winston Churchill bietet in funkelnder Sprache erstklassige Unterhaltung
Ernst Toller sollte Pflichtlektüre in der Schule werden
Thomas Mann und Max Weber waren von ihm begeistert: Doch der Revolutionär Ernst Toller wurde aus dem westdeutschen Kanon verdrängt. Ernst Pipers Neuauflage von „Eine Jugend in Deutschland“ kann das korrigieren
Ausnahmegestalt Wiglaf Droste: In Deutschland weltberühmt
Dem 2019 verstorbenen Schriftsteller und Satiriker Wiglaf Droste widmet sich die Künstlerbiografie „Die Welt in Schach halten“. Über ein Leben zwischen Verweigerung und Überfluss
Heinz Bude: „Was die Boomer eint, ist ein Lebensgefühl der Kontingenz“
Der Soziologe Heinz Bude gehört zur berüchtigten Generation der Boomer. Die wird plötzlich wieder gehätschelt, weiß er – und auch, warum
Uwe Wittstock: „Nach der Mitgliedschaft in einer faschistischen Partei wurde nie gefragt“
1940 ist das dramatischste Jahr der Literaturgeschichte. Journalist und Autor Uwe Wittstock erzählt davon
„James“ von Percival Everett: Vlleich ne Schaufel Sand ...
Jim will sich nicht mehr fügen, in das unmenschliche System der Sklaverei, in die Logik weißer Vorherrschaft. Aus dem Flüchtenden wird ein Rebell, der zumindest im Roman die Verhältnisse zu ändern weiß. Als Racheengel und liebender Vater