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„Frieden ohne Krieg“ von Yevgeniy Breyger: Wie eine lyrische Rückeroberung
Wie schreiben im Angesicht des Krieges? Mit seinem Gedichtband „Frieden ohne Krieg“ ringt der ukrainische Schriftsteller Yevgeniy Breyger um seine Sprache, um bloß nicht zu verstummen
Die Schatten im Babylon Berlin: Günther Birkenfelds Moabit-Roman „Dritter Hof links“
Günther Birkenfelds Roman „Dritter Hof links“ erschien zum ersten Mal im Jahr 1929. Eindrücklich zeigt er das Elend der Jugend in dieser Zeit. Die Lektüre lohnt sich, gerade heute
Triggerwarnung für Mathias Énards Debütroman: „Der perfekte Schuss“
Das Romandebüt des französischen Schriftstellers und Prix-Concourt-Trägers des Jahres 2015, Mathias Énard, handelt von einem Scharfschützen, der Befriedigung bei seiner Arbeit erfährt. Ein verstörendes Buch, manchmal deliriert die Sprache
Mutige Literatur aus Orbánland: Kinga Tôths „Mondgesichter“
Viele Kulturschaffende verlassen Ungarn. Kinga Tôth gehört zu denen, die bleiben. Ihr jüngstes Buch „Mondgesichter“ erzählt verspielt und mit Humor von Krankheit. Es lässt uns aufmerksamer werden im Blick auf den eigenen Körper
Wie kommt das Gas aus Sibirien? Wilfried N'Sondes „Frau des Himmels und der Stürme“
Einblick in die kaum bekannte Lebenswelt der indigenen Bevölkerung, Kapitalismuskritik und ganz nebenbei Aufruf zum solidarischen Kampf gegen Umweltzerstörung: Der Kongolese Wilfried N´Sonde vereint all das in seinem neuen Abenteuerthriller
„Verfassungsschutz“ von Ronen Steinke: Der Geheimdienst gehört abgeschafft
Der promovierte Jurist und Journalist Ronen Steinke fordert in seinem neuen Buch, das Bundesamt für Verfassungsschutz aufzulösen. Seine Argumente sind überzeugend
Musikmanagerin über Machtmissbrauch: „Wo der Konsens endet, ist die Grenze“
Wie umgehen mit sexualisierter Gewalt in der Musikbranche? Verbote seien kurzsichtig, gelebte Freiheiten wichtig, so Anika Jankowski, Vorstand von „Music* Women Germany“
Sexualstraftaten: Im Zweifel für den Angeklagten! Oder soll man es lassen?
Jeder gilt als unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist. Zugleich fordert die MeToo-Bewegung: Glaubt den Opfern. Wie lässt sich der Widerspruch auflösen? Über eine Debatte, die alle Seiten überfordert – und doch geführt werden muss
„Alles in allem“ von Emanuel Maeß: Romantische Detonation
Emanuel Maeß schreibt über Liebende im 21. Jahrhundert, als wären sie aus ihrer Zeit gefallen. Genau das ist so lesenswert. Björn Hayer über einen explosiven Roman
Von Archiv bis Zoom: Alles über Google Street View
2008 schickte Google erstmals Kameraautos durch deutsche Städte, jetzt werden neue Bilder von den Straßen und Häusern gemacht. Das empört manche, andere werden nostalgisch – und wer ist Google Mops? Unser Lexikon der Woche
„Hier liegt Bitterkeit begraben“ von Cynthia Fleury: Was Demokratien zu zerreißen droht
In Frankreich war Cynthia Fleurys Buch ein Besteller. Unser Autor, der Philosoph Jörg Phil Friedrich fragt, inwiefern sich dieses sehr französische Buch auf deutsche Verhältnisse übertragen lässt
Von Ikarus bis Ozonloch: Alles über Sonnenschutz
Es wird wärmer – die Ozonschicht wird wieder dünner. Ohne Sonnencreme oder Nussöl könnte es Ihnen wie Audrey Hepburn und Albert Finney an der Côte d’Azur gehen. Unser Lexikon
Mit Wiedererkennungseffekt: Dino Pešuts Generationenroman „Daddy Issues“
Die junge kroatische Literatur wartet noch darauf, entdeckt zu werden. Dino Pešuts Roman „Daddy Issues“ erzählt zärtlich und wütend von einem Vater-Sohn-Konflikt
Nimm die Spitzhacke: Christine de Pizans frühfeministische Streitschrift von 1405
Die Italienerin Christine de Pizan gilt als erste Frau, die von ihrem Schreiben leben konnte. Um 1400 erschien ihr „Buch von der Stadt der Frauen“. Michael Jäger über ein Buch, das zum literarischen Kanon gehören sollte
Irak: Erdöl-Export steigt, Wasserspiegel sinkt
An den Förderanlagen westlicher Ölkonzerne im Raum Basra werden große Mengen Wasser in den Boden gepumpt. Dies führt zu einem Austrocknen ganzer Regionen. Der Schaden für die Umwelt ist extrem
„Der Pole“ von J.M. Coetzee: Wie viel Alter ego steckt in diesem Liebesroman?
Auf knapp 150 Seiten entfaltet der Literaturnobelpreisträger J.M. Coetzee eine selbstironische, zarte Romanze mit Hindernissen. „Der Pole“ ist ein großartiges Buch über das Wagnis später Liebe
Kim Hyesoons „Rede zur Poesie“ spielt in einer Liga mit Paul Celan und Gottfried Benn
Über Gedichte hat selten jemand so großartig nachgedacht wie die Südkoreanerin Kim Hyesoon in ihrer „Rede zur Poesie“ beim Internationalen Poesiefestival Berlin
Bildband „Deponie“ von Tobias Kruse: Totale Gegenwart ostdeutscher Altlasten
Tobias Kruse reiste durch verödete Landstriche, in Fußballstadien, besuchte Demonstrationen. Wie „vergiftet“ das gesellschaftliche Klima ist, zeigt seine Fotoreihe „Deponie“, die kürzlich mit dem Lotto-Brandenburg-Kunstpreis geehrt wurde
„Als lebten wir in einem barmherzigen Land“ von A. L. Kennedy: Rettet euch gegenseitig
Die schottische Autorin A. L. Kennedy ist wütend, streitbar und unbequem. Sie ist die Querulantin, die wir dringend brauchen. Ihr neuer, engagierter Roman handelt von einem „barmherzigen Land“
Wie Papua-Neuguinea versucht, sich mit den USA und zugleich China gut zu stellen
Diese Insel wird heiß umworben: Papua-Neuguinea ist doppelt so groß wie Neuseeland, reich an Bodenschätzen und eine Schnittstelle zwischen Asien und dem Pazifik. Die USA und China machen ihre Aufwartungen. Wer hat die Nase vorn?
Altes Westberlin: Es kracht zwischen Rotlicht-Gangstern und Exil-Iranern
Im Sommer 1970 machen persische Gangs der etablierten Unterwelt Konkurrenz. Es kommt zum Showdown vor dem Restaurant „Bukarest“ in der Bleibtreustraße in Berlin-Charlottenburg
Wie das Salz ins Meer kam: Jürgen Kaiziks „Die gerühmte Frau“
Die Österreicherin Brigitte Schwaiger war in den 1970ern ein Literaturstar. Später nahm sie sich das Leben. Jürgen Kaizik erzählt ihre Geschichte in „Die gerühmte Frau“ – und von einer unmöglichen Künstlerliebe
Willi Sitte: Maler der Arbeiterklasse
Willi Sitte gehörte zu den großen Vier in der DDR. Urgroßneffe Aron Boks hat nun ein Buch über ihn geschrieben
Ist Tom McCarthys „Der Dreh von Inkarnation“ sein vorläufiges Opus Magnum?
Oft schon wurden Tom McCarthys Werke mit jenen von Thomas Pynchon verglichen. Ist sein neuer Roman nur für Tech-Nerds interessant? Fest steht: „Der Dreh von Inkarnation" fordert erbarmungslos unsere Konzentration
Tier des Jahres Gartenschläfer: Elegant wie Zorro und trickreich in der Feindesabwehr
Der Gartenschläfer, so sollte man meinen, hat sich den Titel „Tier des Jahres“ allein durch seine Niedlichkeit verdient. Erhalten hat er ihn aber vor allem, weil er stark gefährdet ist. Alina Saha hat sich an seine Fährte geheftet