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Nahaufnahme des Gesichts eines älteren Mannes mit grauem Haar vor rotem Hintergrund.

Keine Blase der Gleichgesinnten

Fehlende Einigkeit und schwelende Konflikte in Parteien gehören zum demokratischen Prozess. Sie müssen ausgetragen werden, persönlich und scharf. Wer Mitglieder einfach rauswirft, beweist nur eins: Schwäche

Sebastian Puschner
Nahaufnahme einer Frau mit braunen Augen und vollen Lippen vor blauem Hintergrund.

Tweets und Talkshows machen noch keine Politik

Wagenknecht, Lafontaine, Palmer: Die Unbequemen wollen meist ins Rampenlicht. Eine Partei tut gut daran, sie zurechtzuweisen und wenn das nicht wirkt, ist es nur demokratisch, sie auszuschließen

Velten Schäfer
Eine leere Fußgängerzone in Wien bei Nacht mit Weihnachtsbeleuchtung und einem Polizeifahrzeug.

Hass und Wut auf Ungeimpfte bringen uns nicht weiter

Die Ungeimpften zum alleinigen Problem zu erklären, hilft nicht, das Sterben zu beenden. In Österreich zeigt sich, wie falsch und gefährlich diese Politik angesichts der Delta-Variante ist. Was können wir aus dem Corona-Desaster lernen?

Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, im Porträt.

Ein Drittel Tyrannei, zwei Drittel Vernunft

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, schwadroniert von einer „Tyrannei der Ungeimpften“. Und unser Autor fragt sich: Warum redet der Mann über etwas, wovon er nichts versteht?

Dorian Baganz
Silhouetten von Personen vor großem weißem Schriftzug

Nur Mut!

Die Linken müssen sich von ihren Milieubefindlichkeiten lösen und knallhart für die Ausgegrenzten eintreten, meint Jacobin-Chefredakteurin Ines Schwerdtner

Mann hält Papier mit Grafik

Und wieder ist sie da, die Schuldfrage

Es gibt genug Intensivbetten – woran es nach wie vor fehlt, ist Personal. Dass aber gerade Pflegende ins Visier der aufflammenden Impfpflichtdebatte geraten, passt der Politik gut in den Kram

Ulrike Baureithel

Lehrstück Leningraz

In Graz haben die Kommunisten die Wahl gewonnen. Was kann linke Politik aus diesem Erfolg lernen?

Der Retter

Sören Pellmanns Direktmandat sichert der Linken den Fraktionsstatus. Wie hat er das geschafft?

Person in Tomatensoße, mit Schutzbrille, hockend.

Erregt und verzettelt

Nicht die Inhalte sind das Problem der Partei, sondern der Fetisch für „Bewegungen“ und der negative Auftritt

Velten Schäfer

Sie tut, was sonst niemand tut

Elke Kahr ist für die KPÖ in Graz eine politisch agierende Antipolitikerin. Was die Kommunistin so besonders macht

Vom Frust zur Lust

Braucht es eine „Liste Wagenknecht“? Der Schriftsteller Ingo Schulze hält das nicht für den Weg aus der Krise

Sebastian Puschner
Janine Wissler klatscht in die Hände, im Hintergrund Lichter.

An Türen klopfen

Beinahe wäre sie aus dem Bundestag geflogen. Nun wollen die Genossen ihren Streit beenden. Nur wie?

Elsa Koester
Ein Baumstumpf mit frisch gesägter Oberfläche liegt neben einer Straße.

Anbiedern und anbieten

Für die Linke in Deutschland ist mit einer geschwächten Linkspartei nicht viel zu holen. Realpolitik statt illusionärer Vorstellungen ist gefragt

Lutz Herden
Rote Fahnen mit der Aufschrift

EB | Frustrierte Gedanken von innen

Unverhofft wurde ein rot-rot-grünes Bündnis zum Wahlkampfthema. Der unbedingte Regierungswille ist der Partei jedoch auf die Füße gefallen. Ein Kommentar – oder so

Bastian Reichardt
Drei Personen stehen auf einer Bühne vor einem roten Banner mit Schriftzug. Zwei Frauen und ein Mann halten Mikrofone.

Die Last der Linken

Sie wollte mitregieren und schafft es stattdessen wohl gerade noch so in den Bundestag: Für die Linkspartei tut dieses Ergebnis weh, kann aber auch befreiend wirken

Sebastian Puschner

Revolutionäres Realkabinett

Die CDU holt die Roten Socken aus der Mottenkiste, Angela Merkel warnt vor einer rot-grün-roten Regierung. So könnte der menschgewordene Linksruck aussehen

Collage aus Ausschnitten von Gesichtern und Händen, teils mit Grimassen, vor gelbem Hintergrund.

„Am Ende zählt der Machtwille“

Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz wirken blass. Die Autorin Nora Bossong und der Ökonom Florian Willet fordern im Interview Ecken und Kanten

„Bock aufs Regieren“-Party

Die Partei, die jetzt so viele fürchten, stellt in Weimar ungeahnte Künste innerparteilicher Friedenspolitik unter Beweis

Sebastian Puschner