Graffiti

Beton und Dose

Wie war das damals, als es noch keine Handys gab und der Jugend zum Schreien zumute war? Die Zürcher Polizei hat es geknipst

Michael Angele

Wirf alles weg

Als Wim Wenders seine ersten Filme drehte, schoss er nebenbei zigtausend Polaroids

Große Erwartungen

Carlo Chatrians letzte Saison begleitet die Frage: Was verheißt seine Agenda für die Berlinale?

Nackte Chancen

Der französische Film „Ein Dorf zieht blank“ zeigt die ganz normale Dauerkrise auf dem Land

Frau hält Buch, Pferd trägt riesige Sonnenbrille und grinst.

Sonnenbrille

Noch dem ödesten, verschlafensten Gesicht kann sie einen Hauch von Glamour und Geheimnis verschaffen. Unser Wochenlexikon rückt die Sonnenbrille ins rechte Licht

Stell die Verbindung her

Der Kurator Omer Krieger zeigt in seiner Galerie in Tel Aviv „Stolen Arab Art“. Die Reaktionen darauf sind harsch

Porträt einer Frau mit braunen Haaren, die nachdenklich in die Kamera blickt. Sie trägt einen dunklen Pullover und Schmuck.

„Sex wird verhandelbar“

Männliche Lust muss nicht übergriffig sein, sagt Sandra Konrad. Bier im Bauchnabel findet sie nicht so prickelnd

Rein und raus

Nach dem Streit über die Einladungspolitik eröffnet das Kunstfestival mit zwei Annäherungen an den Krieg. Wenige Tage später folgt der nächste Eklat

Zweiter Klasse

Lettland feiert 100 Jahre Unabhängigkeit – nur die russische Minderheit gehört nirgends recht hin. Begegnungen im Nachtzug Riga – Sankt Petersburg

Nimm und kauf!

Franziska Schreiber scheint die Frau der Stunde zu sein. Denn selten hört man Berichte aus dem inneren Machtkreis der AfD. Doch hält ihr Buch, was es verspricht?

Zu kurzer Sommer

Lange bevor kühler Beton instagramtauglich wurde, fotografierte Ursula Schulz-Dornburg die betörende Trostlosigkeit verfallender Bushaltestellen

Drei Porträts von Männern mit Bärten in Rot auf blauem Hintergrund.

Team Ulbricht

Peter Hacks’ politische Schriften sind ein Kommentar zu Aufstieg und Fall der DDR

Ein schmutziges, barfüßiges Bein liegt auf rissigem, trockenem Boden, umgeben von verdorrten Gräsern.

Die Linie des Irrsinns

Francisco Cantú wollte die Grenze verstehen. Bücher halfen nicht weiter, weshalb er Grenzschützer wurde. Und selber eins schrieb

Wohnwagen, Inzucht

In Cleveland, Ohio, schreibt ein Onlinemagazin gegen die Klischeebilder vom hinterwäldlerischen Rust Belt an

Eine lächelnde Frau mit Kopftuch sitzt vor zwei Monitoren und technischer Ausrüstung.

Hart aber fairer

Esra Karakaya hat ihr Studium der Medienwissenschaften geschmissen, um eine Talkshow zu machen. Hier sollen die zu Wort kommen, über die sonst immer nur geredet wird

Der Kommunismus ist ...?

Ali Can mag den Film „Gandhi“, findet offene Grenzen eine Herausfoderung und schätzt Heribert Prantl

Frieden, wofür?

Ehemalige FARC-Rebellen wollen sich wieder in die Gesellschaft eingliedern. Die Politik macht es ihnen schwer

Hand hält ein hellblaues Tuch mit der Aufschrift „FEMINISM“ und einem geometrischen Muster.

Schluss mit der „Staatsknete“

In Österreich erhalten feministische Vereine und Bildungsprojekte keine staatlichen Zuschüsse mehr. Die Propaganda der Rechten trägt Früchte

Ulrike Baureithel

Makel als Aufruhr

Sechs Jahre nach der Schau „Geschlossene Gesellschaft“ in Berlin zeigt in Halle jetzt „Ins Offene“, wie es mit der Fotografie im Osten ab 1990 weiterging

Shawne Fielding und Patrick Schöpf blicken sich nahe an. Sie trägt ein schwarzes Kleid, er einen Anzug.

Voyeurismus ohne Reue

Im „Sommerhaus der Stars“ dürfen auch seriöse Zeitungsmacher ihre niederen Instinkte befriedigen, weil die Akteure der Show sie offenkundig selbst haben

Michael Angele
Porträt einer Frau mit Brille vor einem grünen, unscharfen Hintergrund.

Ein neuer Tag

Yvonne Dinger weiß nicht, wie lange ihre Tochter noch leben wird. Denn diese leidet am sehr seltenen Miller-Dieker-Syndrom. Wie kann man trotz allem Normalität schaffen?

Das bin ja ich

Hingerissen auf den Hin- und Hergerissenen zeigen: Erich Mühsam in Bildern

Empfehlung der Woche

Liefern

Liefern

Tomer Gardi

Hardcover, gebunden

320 Seiten

25 €

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Made in EU

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Stephan Komandarev

Spielfilm, Sozialdrama

Bulgarien, Tschechien, Deutschland 2024

108 Minuten

Ab 19. Februar 2026 im Kino!

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Die lieben Nachbarn! Deutschland und Österreich

Die lieben Nachbarn! Deutschland und Österreich

Vom 21. Februar bis 17. Mai 2026

Vernissage am Freitag, den 20. Februar 2026!

Galerie Stihl | Waiblingen

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