Wie ich mein Gesicht an die Technik verlor
Wie man in der Prä-Zoom-Ära sein Gesicht völlig unkontrolliert durch die Gegend trug, erscheint unserer Kolumnistin heute merkwürdig
Deutschland ist Echsenland
Sie scharrt Sand ins Getriebe der Flächenversiegelung und bremst Bauprojekte. Die Zauneidechse ist das Kriechtier des Jahres
„Wir sind Tiere“
In Marie Darrieussecqs Romanen werden Frauen zur Sau – oder zu Robotern. Sie flüchten in die Natur
An Geld fehlt es nicht
Zum Jahreswechsel steckt die Eurozone Corona- und Krisen-bedingt im Schuldensumpf. Die Versuchung ist groß, sich durch eine Geldentwertung daraus zu befreien
Der interkulturelle Deutungshimmel
Prof. Erhard Schütz hat noch eine These: Die Dichter des 19. Jahrhunderts sind die wahren Naturschützer
Botanischer Sexismus
Stadtplaner*innen bevorzugen männliche Bäume. Das sorgt für mehr Heuschnupfen
Melkfett und Beauty
Naturkosmetik aus Deutschland boomt. Es geht um Wiese und Wald, Crèmes nach DIN und Rudolf Steiner
Bellt und beißt
Die Serie „Liebe und Anarchie“ erzählt von einer lauten Heldin im leicht frivolen Lebensstrudel
„Debatten über Gender sind kein Luxus“
Till Randolf Amelung und Andrea Roedig über Transgeschlechtlichkeit, fluide Identitäten und die Rolle der Natur in diesen Fragen
Hungrige Bären, erkaltete Lava
In der Stille Kareliens bekommt unser Autor nicht nur rätselhafte Steinzeichnungen zu Gesicht
„Ich reiße die Klappe auf“
Wendy Carlos inspirierte Robert Moog und schrieb Filmmusik für Stanley Kubrick. Warum kennt ihren Namen heute kaum jemand?
Ein relevanter Blick
Wie brüchig die Akzeptanz der Mehrheitsgesellschaft gegenüber denen ist, die sich ihr ästhetisch und sexuell widersetzen, zeigt das Buch „New Queer Photography“
Ein Dinner für sich allein
Im Klassiker „Dinner for One“ spielt eigentlich eine britisch-indische Suppe die Hauptrolle. Eine kleine Kulturgeschichte und ein Rezept für die „Mulligatawny“
1980: Gezähmte Wildnis
Erwin Strittmatter schreibt an seinem Spätwerk. Die Welt rings um sein Anwesen in Schulzenhof ist für ihn Refugium und Ressource. Sie hilft über einsame Jahre hinweg
Fünf Dinge, die anders übler wären
Das Jahr 2020 hielt weiß Gott genug Negatives bereit. Zeit, einen Blick auf die positiven Entwicklungen zu werfen
Am Ende
In „The Midnight Sky“ von George Clooney funkt ein Astronom Warnungen ins All
Das Roosevelt–Moment
Wer das demokratische Gemeinwesen durch diese Krise führen will, muss alte Gewissheiten auf den Prüfstand stellen und Neues wagen. Das ist die Aufgabe progressiver Kräfte
„Wir kämpfen für den Systemwechsel, klar“
Jennifer Morgan ist Greenpeace-Chefin und will der Natur eine Stimme geben. Wenn nötig mit „Mindbombs“
Ein Apfel nimmt dem Computer die Schärfe
Die Tech-Welt entrückt der Natur nicht etwa, sie bleibt ihr verbunden. Das weiß jeder, der zum Beispiel schon mal einen Windows-Bildschirmhintergrund gesehen hat
Existenzkampf an der Tanke
Jens Balkenborg stellt nach „The Collapse“ fest, dass es uns vergleichsweise gut geht. Spoiler-Anteil: 13%
Horn absägen – als Schutz
Kein Tourismus, Schattenwirtschaft: Die Pandemie wird zur Katastrophe für Arten- und Naturschutz
Zombies bekämpft man nicht mit Theorie
Alexander Horn erkennt in „Die Zombiewirtschaft“ ein Problem des sogenannten „grünen Kapitalismus“. Eine Lösung vermag er nicht herauszuarbeiten
„Ego steht im Weg“
Die argentinische Choreografin Constanza Macras erprobt mit ihrer Kompanie in der Pandemie neue Formen der Bewegung
„Im Zweifel egal“
Können Podcasts den Musikjournalismus aus der Krise labern? Oder wird er noch obsoleter, wenn Musiker wie Jan Müller selber Musiker interviewen?