Den Tätern die Hysterie verweigern

Der Terror hätte sich nicht mehr sensationslüsterne Aufmerksamkeit wünschen können als ihm Politiker und Journalisten nach dem Mord in Woolwich zukommen lassen

Die Ja-Sager

Der erbitterte Protest gegen die Homo-Ehe hat das Künstlerduo „Stella Goldschmit“ zu Schwulen-Vorkämpfern gemacht

„Wir sind ein Klub, kein Unternehmen“

Der Guardian spricht vor dem Champions-League-Finale mit dem BVB-Coach, der davon überzeugt ist, dass die Fußballgeschichte auf seiner Seite steht

Bau auf, bau ab

150 Jahre Sozialdemokratie: Wenn es sie nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Aber der Mut zur Veränderung ist ihr unterwegs verloren gegangen

Vom Ich zum Ich

Der Traum vom ewigen Leben ist von der Religion nun endgültig in die Wissenschaft gewandert. Aus dem Heilsversprechen wird das Heilungsversprechen. Wollen wir das?

Ulrike Baureithel

Eine schrecklich nette Familie

Die Berliner SPD-Prominenz feiert bei Kaffee und Kuchen mit ihrer Basis. Aber wie ist er eigentlich so, der Genosse von heute?

Vor dem Untergang

Mit „Am Ende des Tages“ legt Robert Hültner den sechsten Band um den bayerischen Inspektor Paul Kajetan vor. Es könnte leider dessen letzter Einsatz sein

Meisterwerk in S/W

Pete Dexters elegant düsteres Buch „Paperboy“ wurde neu aufgelegt. Ein guter Grund, sich den Mann einmal genauer anzusehen

Mord und Vorurteil

P.  D. James ist Baroness of Holland Park und 92 Jahre alt. Mit „Der Tod kommt nach Pemberley“ wird sie endgültig zu einer britischen Institution

Subversiv, kein Retrokram

Unser Experte stellt Schriftsteller vor, die mit dem klassischen Ermittlertypus, den üblichen Verdächtigen und alten Storys abrechnen

Chandler und der Terror

Lavie Tidhar treibt in seinem preisgekrönten Roman „Osama“ ein virtuoses Spiel mit guten und bösen Geistern

Michael Angele

Schottenrock mit Kanten

Denise Mina zeigt in „Der letzte Wille“ den Kampf einer alleinerziehenden Heldin gegen eine unerbittliche Männerwelt

Die Angst vor dem F-Wort

Der Feminismus hat ein Imageproblem und der #aufschrei greift zu kurz. Darüber diskutierten Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen am Montagabend am Berliner HAU

Wie einst bei Louis XIV.

Investitionen in Milliardenhöhe sollen Europas Kulturhauptstadt 2013 schön und clean machen. Aber ist das mehr als nur Fassade?

Das Ich, das sich duzte

Die Welt ist so weit, wie der Ich-Erzähler schauen kann: über eine zwiespältige Tendenz im gegenwärtigen Dokumentarfilm

Irrungen, Wirrungen

Immer öfter wird ein Ende des Euro gefordert. Eine Transferunion aber wäre die bessere Lösung. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht

A–Z Mount Everest

Vor 60 Jahren standen erstmals zwei Menschen auf dem höchsten Gipfel der Erde. Heute gibt es jedes Jahr im Mai Stau am Berg – und sogar Prügeleien. Das Lexikon der Woche

Die Doppelmoral des Eurozentrismus

Ecuadors Präsident Rafael Correa ist nicht weiter erstaunt, wie unterschiedlich Menschenrechte und Meinungsfreiheit in Lateinamerika und Europa wahrgenommen werden

In der stillgelegten Kathedrale der Arbeit

Brigitte Kraemer hat zwischen Autowerkstätten und in Schlachthöfen religiöse Rituale im Ruhrgebiet fotografiert. Ihre Fotos erzählen auch etwas über die Verweltlichung

Es kommt noch schlimmer

In Damaskus schreitet das vom Bürgerkrieg bewirkte ökonomische Siechtum voran. Dennoch wollen die meisten Bürger bleiben und nicht zu Flüchtlingen werden

A–Z Richard Wagner

Am 22. Mai jährt sich Wagners Geburtstag zum 200. Mal: In Düsseldorf wurde der „Tannhäuser“ wegen Hinrichtungsszenen abgesetzt. Und wie kann ein Linker Wagner hören?

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Ein unglücklicher Tod

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Everytime

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