Eine feministische Antwort auf den Krieg in der Ukraine
Letzte Woche verkündete Annalena Baerbock ihre Leitlinien einer feministischen Außenpolitik. Im Ukraine-Krieg muss das bedeuten, die Teilhabe ukrainischer Frauen an politischen Entscheidungsprozessen aktiv zu fördern
Über 1000 Schulmädchen im Iran vergiftet: Angriffe auf die jüngste Generation
Nach etlichen Vergiftungswellen von jungen Mädchen im Iran gibt es nun erste Festnahmen. Wer die Anschläge ausgeführt hat, ist noch unklar
Kein Anschlag auf, sondern für das Grundgesetz
Aktivistinnen der „Letzten Generation“ stellen sich im Berliner Regierungsviertel schützend vor das Grundgesetz. Und deutsche Politiker hauen ihnen dafür Taliban-Vergleiche um die Ohren
Proteste in Frankreich: Längst geht es um mehr als eine bloße Rentenreform
Jetzt kommt es erstmals zu massiven Streiks. Die Gewerkschaften wollen Konzerne treffen, um damit die Macron-Regierung zum Einlenken zu zwingen. Das sollte auch in Deutschland Schule machen
Die zerstrittene Ampelkoalition nützt vor allem einem: Olaf Scholz
Die Ampel-Koalition ist sich in vielen Fragen nicht einig. Doch Olaf Scholz hat mit Grünen und FDP vielleicht genau die Partner, die er für seine politische Agenda braucht
Elly Schlein: Die Linke Italiens hat ein neues, entschlossenes Gesicht
Bisher können die linken Parteien der rechten Regierung von Premierministerin Giorgia Meloni wenig bis nichts entgegensetzen. Das soll sich jetzt ändern
Soziologe Philipp Staab: „Wir können die Welt höchstens reparieren“
Der Soziologe Philipp Staab sieht das Ende der Selbstentfaltung gekommen und damit eine Gesellschaft, die Anpassungsleistungen abverlangt. Ein Gespräch über Urlaubsflüge und den ausgetrockneten Rhein, Freiheit und Vergesellschaftung
Große Koalition in Berlin: Das Ende progressiver Mehrheiten
In der Hauptstadt wird Rot-Rot-Grün zu Grabe getragen. Die SPD ist nun frei, mit der CDU das Falsche zu tun. Der Schaden reicht weit über die Stadtgrenze hinaus
Diese Art von Kritik an der Kundgebung „Aufstand für Frieden“ ist gefährlich
Die Reaktionen auf das „Manifest für Frieden“ sowie die Kundgebung in Berlin fielen hart und giftig aus. Der Linken-Bundestagsabgeordnete Christian Leye war einer der Organisatoren der Kundgebung und geht hier auf Vorwürfe ein
Westerplatte: Danziger Melange
Mit dem Ausflugsdampfer dem Fort entgegen, das polnische Verteidiger 1939 gegen den faschistischen, deutschen Aggressor verteidigten. Mit an Board: Ein russisch-ukrainisches Paar
Überfällig: Die Streitschrift „Mütter klagen an“ von Christina Mundlos
Ignoranz der Institutionen: Gericht und Jugendamt stehen bei Trennungen nach häuslicher Gewalt längst nicht immer aufseiten der Mütter. Ein Umstand, der mit „Mütter klagen an“ von Christina Mundlos in die Öffentlichkeit getragen wird
Der mysteriöse Tod von Kadyrows Mixed-Martial-Arts-Lieblingskämpfer in Tschetschenien
Abdul-Kerim Edilov war ein Star der Kampfsportart Mixed Martial Arts. Tschetscheniens Diktator Ramsan Kadyrow hatte ihn groß gemacht und ihm seine Kinder anvertraut. Putins Ukraine-Krieg wollten sich beide anschließen. Jetzt ist Edilov tot
Überschwemmungen in Pakistan: Das Wasser ist noch da
Für die Women Democratic Front (WDF) in Pakistan haben sich Frauen, die Opfer der Überschwemmungen im letzten Jahr waren, zusammengefunden. Sie helfen jetzt Frauen und Familien, die noch immer in Notunterkünften festsitzen
Türkische Fußballfans: Die Tribüne geht auf die Barrikaden
Fußballstadien sind politische Orte, auch in der Türkei. Dort begehren Fans nach dem Erdbeben gegen das Erdoğan-Regime auf. Kann daraus eine Protestbewegung entstehen?
Gewaltausbruch in der Westbank: Für Palästinenser Normalität
Es ist kein Zufall, dass die israelischen Streitkräfte der eskalierenden Siedlergewalt nichts entgegensetzen. Für Palästinenser ist sie Alltag. Und jetzt sitzen die Siedler in der Regierung
Mariupol: Die Zerstörung einer Stadt
Nachdem die russische Armee die Hafenstadt am Asowschen Meer über Monate bombardiert und dem Erdboden gleichgemacht hat, drückt sie Mariupol nun ihren Stempel auf. Die ukrainische Vergangenheit wird ausradiert
Atomwaffen: Was die Aussetzung des New-START-Vertrags bedeutet
Wladimir Putin hat wegen der Absicht, US-Raketen an die Ukraine zu liefern, den letzten Vertrag zur Rüstungskontrolle ausgesetzt. Damit droht ein letzter Pfeiler strategischer Stabilität nun ebenfalls wegzubrechen
Aus der Zeit gefallen: Joe Bidens Kreuzzug für die Demokratie ist zum Scheitern verurteilt
In Kiew und Warschau feierten sie Joe Biden. Doch der US-Präsident, den Olaf Scholz nun besucht, ist von der alten Mentalität des Kalten Krieges geprägt, die nicht mehr zu einer multipolaren Welt im Wandel passt
Keine Selfies aus Kiew: Viktor Orbán bleibt der EU einen Trip nach Kiew schuldig
Früher die „lustigste Baracke“ im Ostblock, ist das Land unter Viktor Orbán heute gleichermaßen auf Abstand zu Moskau, wie zu Brüssel bedacht. Auch von massiver Kritik lässt sich hier niemand beirren
Aufrüstung und Krieg: Ist jetzt jeder, der sich nicht einreiht, ein „Friedensschwurbler“?
Wie wir in einem Jahr Krieg sprachlich aufgerüstet und „alte“ Gewissheiten überdacht haben, um die Stellung an der Heimatfront zu halten, irritiert Freitag-Autor Sebastian Friedrich. Das „Lexikon der Leistungsgesellschaft“
Erdbebenopfer: Warten auf die Visa
Nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und Nordsyrien sollten Opfer zügig zu ihren Verwandten nach Deutschland kommen können. Die Bundesregierung versprach ein vereinfachtes Verfahren. Was wird aus dem Versprechen?
Friedensplan: China will eine multipolare Welt jenseits der Hegemonien
Der Friedensplan der Regierung in Peking enthält neben prinzipiellen Positionen auch diplomatisches Spielmaterial, das in die Verhandlungen um einen Frieden einfließen sollte. Deutlich wird auch: China denkt bereits an die Welt von morgen
Feministische Außenpolitik: Deutschland steht noch ganz am Anfang
Deutschland hat sich einer feministischen Außenpolitik verschrieben. Doch das, was bisher umgesetzt wurde, ist bestenfalls ein erster, zaghafter Schritt
Es fehlt der politische Wille, auf dem Mittelmeer Migranten in Seenot zu helfen
Nach dem Tod von über 60 Migranten vor der italienischen Küste sprechen viele von einer Tragödie. Europäische Regierungen und die EU-Kommission bleiben diesem Narrativ auch deshalb treu, weil es Ohnmacht vortäuscht