Georg Wilhelm Pabst: Ein Regisseur arrangiert sich mit dem NS-Staat
Georg Wilhelm Pabst ist neben Fritz Lang und Fritz Wilhelm Murnau einer der renommiertesten Regisseure der Weimarer Republik. Als er im Jahr 1939 aus dem Exil zurückkehrt, darf er in Deutschland weiter Filme drehen
Christian Jakobs „Endzeit“: Sich ehrlich der Welt stellen
In „Endzeit“ plädiert taz-Redakteur Christian Jakob für ein Hinschauen auf die Krisen der Gegenwart, anstatt in Verdrängung und Fatalismus zu flüchten. Denn nur so könnten wir die Zukunft gestalten
Krieg in Nahost: Wir sind es den Leidtragenden schuldig, Zweifel zuzulassen
Die BBC wird wegen der Berichte über die Explosion des Krankenhauses in Gaza kritisch beäugt. Es ist eine Lektion für alle, die Klarheit wollen, wenn es keine gibt
„Die ungleiche Universität“: Ständegesellschaft mit Professor*in an der Spitze
Etwas muss sich endlich etwas ändern an deutschen Hochschulen: Sabine Hark und Johanna Hofbauer fordern mehr Diversität und Inklusion an Hochschulen
„Stärker als Wut“ von Stefanie Lohaus: Eine Geschichte von Ikonen und über das Kämpfen
Autorin Stefanie Lohaus zieht in ihrem neuen Buch „Stärker als Wut. Wie wir feministisch wurden und warum es nicht reicht“ eine Bilanz der feministischen Bewegungen. Dabei nimmt sie eine wohltuend unaufgeregte Position ein
Israels Ziel: Die Palästinenser nach Ägypten zu drängen, mit westlicher Unterstützung
Erste Lkw mit Hilfsgütern haben den Grenzübergang Rafah überquert. Zugleich steht Ägypten unter Druck, die Palästinenser aufzunehmen, die Israel aus dem Norden des Gazastreifens vertrieben hat. Solche Umsiedlungspläne sind nicht neu
Drei Perspektiven auf gesellschaftliche Prozesse: Die Transformationserschöpften
Steffen Mau, Sascha Lobo und der Kunstkritiker Jonathan Crary analysieren auf sehr unterschiedliche Art und Weise die Spaltung der Gesellschaft. Ein Vergleich von Thomas Hummitzsch
Dirigentin Joana Mallwitz: Der Frack ist ab
Die Dirigentin Joana Mallwitz begeistert Berlin. Vergleiche mit Cate Blanchetts Lydia Tár kontert sie damit, den Film noch nicht gesehen zu haben – aus gutem Grund
Rechtspopulist Javier Milei in Argentinien: Nennt mich Mozart
Javier Milei führt in den Umfragen für die Präsidentschaftswahl in Argentinien. Geschickt hat der Ultraliberale sich als halb wahnsinniger, halb genialer Anti-Politiker inszeniert und kapitalisiert so die Wut der Bevölkerung
Brüllen wie ein königlicher Richter? Kann ich!
Solche Situationen passieren regelmäßig: Ob in Mittagspausen oder bei Kneipenabenden – es werden juristisch völlig falsche Behauptungen getroffen, die bei Aufklärung unsere Autorin am Ende nur als Besserwisserin dastehen lassen
Natürlich warm: Wie man Häuser ohne Heizung und Kamin baut und trotzdem nicht friert
Ein Haus ohne Heizung? Das ist gut fürs Klima und erspart einem den Kauf von teurem Gas. Doch noch ist diese Bauweise ein Nischenphänomen. Und das liegt nicht zuletzt an der starken Wohnungswirtschaft
Krieg beginnt in den Köpfen: Jonas Tögels „Kognitive Kriegsführung“
Jonas Tögel analysiert, mit welchen Techniken Menschen von der Notwendigkeit eines Krieges überzeugt werden
Hinterbliebene von israelischen Friedensaktivisten wollen nicht auf Rache setzen
Die Hamas tötete israelische Friedensaktivisten wie Hayim Katsman. Deren trauernde Angehörige gehören zu den wenigen Israelis, die gegen Rache argumentieren. Sie fordern von ihrer Regierung ein Ende der Kriegshandlungen
Andrej Hermlin, der Vorstand der Linkspartei und die Hamas
Andrej Hermlin ist ein großartiger Pianist. Jetzt hat er seinen Austritt aus der Linkspartei angedroht – wegen des Beschlusses von deren Vorstand zur Gewalt in Israel und Palästina
Eine Parlamentswahl mit Rechtsdrall zeichnet sich ab
Am Sonntag wird in der Schweiz über beide Kammern des Parlaments – den Ständerat und Nationalrat – abgestimmt. Dass sich danach in der Zusammensetzung des Bundesrates etwas ändert, ist so gut wie ausgeschlossen
Historiker Karl Schlögel: „Europa hatte sich für Amerika und die Sowjetunion erledigt“
Was ist das Besondere am American Way of Life – trotz aller Brüche? Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel ergründet seine eigene langjährige Faszination
Subversives Spiel mit den Göttern
Fotoprojekt AAM AASTHA von Charles Fréger
Feindbild Alice Schwarzer. Ist eine ältere Cis-Frau nicht divers genug?
33 Autoren unterschrieben einen Protestbrief gegen den Auftritt Alice Schwarzers beim Literarischen Herbst in Leipzig. Unsere Autorin fragt sich: müssen feministische Aktivist*innen jedes rechte Klischee über „Wokistan“ bedienen?
„Die anderen Geschlechter“ von Dagmar Pauli: Trans*Kinder sind kein Hype
Dagmar Pauli beweist mit ihrem Buch „Die anderen Geschlechter“, dass wir auch unaufgeregt und aufgeklärt über das Thema trans*Kinder und Jugendliche sprechen können
Otfried Preußler von A bis Z: Von freundlichen Wassermännern, Hexen und Gespenstern
Am 20. Oktober wäre er 100 Jahre alt geworden: Otfried Preußlers Kinderbücher, populär wie nie, wurden verfilmt und inszeniert. Als "Der kleine Wassermann" stand einst der "Freitag"-Theaterkritiker selbst auf der Bühne. Unser Wochenlexikon
Migrationsdebatte: Die aufgeheizte Stimmung spielt den Rechten in die Hände
Migration begrenzen, besser noch verhindern: Rechts hat’s gesagt. Und die sogenannte Mitte hat jetzt etwas draus gemacht. Kathrin Gerlof kann angesichts des verschärften Asylrechts hierzulande nur den Kopf schütteln
Historiker Jürgen Zimmerer über feiernde Palästinenser: „Hier wird niemand ausgebürgert!“
Welche Verpflichtung hat Deutschland nach dem Angriff auf Israel? Jakob Augstein spricht mit dem Historiker Jürgen Zimmerer darüber, was Erinnerungskultur in Kriegszeiten bedeutet – und wie wir mit Hamas-Fans auf der Sonnenallee umgehen
Erinnerung als Folklore auf der Bühne: Opa war ein Nazi, haha!
Was es heißt, wenn Erinnerung zur Folklore verkommt, konnte unsere Autorin entsetzt erleben – in der Schaubühne in Berlin, bei einer Aufführung von Christian Krachts „Eurotrash“
Victimblaming ist für viele Progressive ein Verbrechen. Außer wenn es um Juden geht
Nach den Terrorangriffen der Hamas gab es keine Pause für Mitleid. Falsche Erzählungen setzten sich durch und rechtfertigten das Morden, noch bevor das Blut trocken war