Deutsche Demokratische Republik

1949: Kirchenskandal

Heinrich Grüber, EKD-Beauftragter in der DDR, besucht das sowjetische Internierungslager Sachsenhausen. Er weigert sich, es mit den KZs aus der NS-Zeit gleichzusetzen

Zeichnungen auf kariertem Papier: Galgenmännchen, Anarchie-Symbol,

Umbrüche

Bernhard Neff zeigt Rechenaufgaben im Wandel der Zeit

Eine neue Stadt

Im Deutschen Theater sucht Brigitte Reimanns „Franziska Linkerhand“ nach der Synthese zwischen dem Notwendigen und dem Schönen

Zur Sonne, zu Aldi

„Rot oder Tot“ collagiert die 89er-Wende und den Frust, der ihr folgte

Kunst hatte Reisefreiheit

Endlich trauen Museen im Westen sich, Werke aus der DDR-Zeit ohne politische Brille anzuschauen

Brauner Blazer, grüne Hose und gelber Rock über rotem Sofa vor lilafarbenem Hintergrund.

Nähe, Nähte

Seine Kuschelrippchen haben einst unsere zarten Seelen geprägt. Was heißt es wohl, wenn er wiederkommt? Psychologisieren Sie bitte jetzt

Ein Mann mit Hut und Bart sitzt in einem Atelier vor einem Bild mit Sonne und Figur.

Ich bin so frei

Günther Huniat war einer der wichtigsten subversiven Leipziger Maler und organisierte den Herbstsalon 1984 mit. Heute sitzt er allein im Atelier. Ein Besuch

Branchentod

Industrien kommen und gehen, das wissen Zeitungsleser und -macher am besten. Aber ist man Nostalgiker, wenn man findet, dass manches hätte bleiben können? Unser Lexikon

Die Gunst der Stunde

Das vereinte Europa hätte seinerzeit zum Global Player aufsteigen können, scheitert dann aber an sich selbst

Lutz Herden

1989: Glasnost in Weiß

Wie überall in der DDR fegt auch in der Psychiatrie ein Sturm der Erneuerung durch alte Strukturen. Zentrum des Aufbruchs ist einmal mehr Leipzig

Weiße Flecken

Statt als „Sieger der Geschichte“ zeigt sich die DDR als „Sieger der Geschichtsschreibung“

Frau mit Brille und Schürze füllt eine Papiertüte hinter einer Theke voller Süßigkeiten.

Dealer

Wer sie verachtet, hasst nur das Bedürfnis, das sie stillen – nicht selten das eigene. Und manchmal ist der illegale Handel Vorbote des Fortschritts. Unser Wochenlexikon

„Was mich berührt …“

Bis 1989 stehen Bücher von Stefan Heym in der DDR auf dem Index. Er hat mit dem „Sonntag“ eine Rechnung offen, als der ihn für die Ausgabe vom 3. Dezember interviewt

Zwei Gesichter werden von einem Hufeisen überlagert.

Hufeisen im Hirn

Linke und Nazis sind quasi dasselbe, und man selbst hat nichts mit denen zu tun – über eine Lebenslüge der Union

Sahra Wagenknecht vor Schriftzug

German Angst vor dem Aufstehen

Warum ist das Sammlungsprojekt von Sahra Wagenknecht und anderen gescheitert? Ein Psychoanalytiker und Mitglied der ersten Stunde auf der Suche nach den tieferen Gründen

Polizisten kontrollieren Reisende an einem Zug. Im Zugfenster sind weitere Personen zu sehen.

Was nicht sein darf

1983, DDR: Ein Mann aus Mosambik wird ermordet. Max Annas’ neuer Roman basiert auf wahren Ereignissen

Porträt eines älteren Mannes mit grauem Haar und Falten im Gesicht.

„Ab wann, Schabowski?“

Riccardo Ehrman griff als Journalist am 9. November 1989 in die Weltgeschichte ein. Seine Frage auf einer Pressekonferenz ließ die Mauer fallen

Maxi Leinkauf
Großes Plakat mit Aufschrift

Terror mit Ankündigung

Steigen die Konservativen in Deutschland zum zweiten Mal nach den 1930er Jahren in denselben Fluss und koalieren mit der äußersten Rechten?

Störrische Dableiber

1989 hatte in der „Volkszeitung“ Marina Achenbach jene aufgesucht, die in der DDR bleiben wollten

„Die Leute brauchen Sicherheit“

In Wirtschaftskrisen wird gern auf Wachstum gesetzt – was, wenn das Klima dagegenspricht? Klaus Dörre über eine Zwickmühle und eine Gesellschaft im Wandel

Elsa Koester

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