Deutsche Demokratische Republik

1990: Ritter der Tafelrunde

In der DDR wird Hans Modrows Große Koalition zur „Regierung der nationalen Verantwortung“. Acht Vertreter der Opposition ziehen vom Runden auch an den Kabinettstisch

Lutz Herden

Ein Praktiker des Dialogs

Mein Vater war nach 1990 Anwalt vieler bekannter DDR-Bürger. Sein Wunsch war: Man hätte ihnen besser zugehört

Der Bruder

Bernd-Peter Lange erinnert an den Arzt und Kommunisten Georg Benjamin

Lutz Herden

Der Solidarische

Karamba Diaby sitzt für die SPD im Bundestag. Von den Schüssen auf sein Bürgerbüro lässt er sich nicht einschüchtern

Wer jetzt nicht tanzt

Geschichtsbilder sind so systemrelevant wie Großbanken. Umso mehr ist das Deutschland von 1990 eine Erinnerung wert

Lutz Herden

„Es war falsch“

Helge Schmidt bringt den Cum-Ex-Skandal auf die Bühne und erforscht das Leben im Plattenbau

Nicht zweimal verlieren

Die Geschichte der vergangenen 30 Jahre ist in Ostdeutschland eine Geschichte der Niederlagen. Es ist an der Zeit, sie endlich umfassend aufzuarbeiten

1949: Kirchenskandal

Heinrich Grüber, EKD-Beauftragter in der DDR, besucht das sowjetische Internierungslager Sachsenhausen. Er weigert sich, es mit den KZs aus der NS-Zeit gleichzusetzen

Zeichnungen auf kariertem Papier: Galgenmännchen, Anarchie-Symbol,

Umbrüche

Bernhard Neff zeigt Rechenaufgaben im Wandel der Zeit

Eine neue Stadt

Im Deutschen Theater sucht Brigitte Reimanns „Franziska Linkerhand“ nach der Synthese zwischen dem Notwendigen und dem Schönen

Zur Sonne, zu Aldi

„Rot oder Tot“ collagiert die 89er-Wende und den Frust, der ihr folgte

Kunst hatte Reisefreiheit

Endlich trauen Museen im Westen sich, Werke aus der DDR-Zeit ohne politische Brille anzuschauen

Brauner Blazer, grüne Hose und gelber Rock über rotem Sofa vor lilafarbenem Hintergrund.

Nähe, Nähte

Seine Kuschelrippchen haben einst unsere zarten Seelen geprägt. Was heißt es wohl, wenn er wiederkommt? Psychologisieren Sie bitte jetzt

Ein Mann mit Hut und Bart sitzt in einem Atelier vor einem Bild mit Sonne und Figur.

Ich bin so frei

Günther Huniat war einer der wichtigsten subversiven Leipziger Maler und organisierte den Herbstsalon 1984 mit. Heute sitzt er allein im Atelier. Ein Besuch

Branchentod

Industrien kommen und gehen, das wissen Zeitungsleser und -macher am besten. Aber ist man Nostalgiker, wenn man findet, dass manches hätte bleiben können? Unser Lexikon

Die Gunst der Stunde

Das vereinte Europa hätte seinerzeit zum Global Player aufsteigen können, scheitert dann aber an sich selbst

Lutz Herden

1989: Glasnost in Weiß

Wie überall in der DDR fegt auch in der Psychiatrie ein Sturm der Erneuerung durch alte Strukturen. Zentrum des Aufbruchs ist einmal mehr Leipzig

Weiße Flecken

Statt als „Sieger der Geschichte“ zeigt sich die DDR als „Sieger der Geschichtsschreibung“

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Memokratie

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Otto-von-Guericke-Straße 68-73 | 39104 Magdeburg

Noch bis zum 17. Mai 2026!

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