Deutsche Demokratische Republik

Mao Zedong und Nikita Chruschtschow lächeln sich an, Chruschtschow hält einen Fächer.

1958: Delle im Denken

Sozialistische Staaten setzen im Wettbewerb der Systeme auf das ökonomische Einholen und Überholen. Man übersieht, dass die dafür notwendigen Triebkräfte fehlen

Plakat mit einer Deutschen Mark und der Aufschrift

Werde ich ostalgisch?

In der DDR haftete Geld eine gewisse Machtlosigkeit an – Vitamin B war die Währung des Ostens. Es nervte wie Geld

Drei Kinderwagen stehen nebeneinander, zwei davon mit Regenhaube.

Billig kann teuer werden

Eltern, Erzieher und Politik träumen von der eierlegenden Wollmilchsau. Ein Schuss Realitätsnähe stünde dem Tauziehen um den Kitaplatz gut zu Gesicht

Menschen lesen Zeitungen. Eine Frau trägt eine Brille, ein Mann einen Pullover mit Tiermotiv.

Links, unabhängig, pleite?

Die Belegschaft des „Neuen Deutschland“ kämpft um den Fortbestand der Tageszeitung – und gegen eine stärkere Einflussnahme der Linkspartei

Leander F. Badura
Mann mit grauem Haar und orangefarbener Lederjacke steht auf einem Feldweg vor einem Haus.

Dialog im Krug

Als Egon Krenz den FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher (1959 – 2014) Ende der 1990er Jahre kennenlernt, ist er verblüfft

Michael Angele
Ein Mann im Anzug spricht lächelnd mit einem Mann mit Kopftuch, im Hintergrund Menschen und ein Kameramann.

1968: Skeptische Brüder

Der „Prager Frühling“ setzt auf Reformen und schreckt die Bruderparteien der KPČ. Sie sehen den Sozialismus akut bedroht. Ein gemeinsamer Brief soll Prag umstimmen

Frau in Strickkleid mit Muster steht auf Dach mit Stadtpanorama im Hintergrund.

Paris, Cottbus

Sorgfältig erdacht, aber weitab von strenger Studio-Atmosphäre: Arno Fischers Bilder für die „Sibylle“

Sächsische Amnesie

Im Zschopautal steht ein ehemaliges KZ. Eine Initiative will gedenken – und stößt auf Unwillen

Leander F. Badura

Eine Seele, zwei Systeme

Die Wiedervereinigung ist für den Korea-Gipfel mit Kim Jong-un keine realistische Option

„Keine Psychologie!“

Das Prügeln vor der Kamera wusste er gut vorzubereiten: Schauspielerin Friederike Brüheim über ihre Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Sohrab Shahid Saless

„Was war das nur für ein Scheißland“

Im Kino gewesen, „Das schweigende Klassenzimmer“ gesehen und die DDR kein bisschen vermisst. Und dennoch: Den Osten kriegt man nicht so leicht aus sich heraus

Beten für Föten

Radikale Abtreibungsgegner profitieren auch hierzulande vom Rechtsruck, sagen Kirsten Achtelik und Eike Sanders

1958: Großer Bruder

Der sowjetische Parteichef Chruschtschow wird Entwicklungshelfer der DDR-Wirtschaft und billigt Reformen, mit denen Walter Ulbricht die Zentralisierung überwinden will

Wo bleiben die Kieler Matrosen?

Der neue Erlass erklärt neben der Wehrmacht die Nationale Volksarmee der DDR für „traditionsunwürdig“ – und vergisst eigentliche Vorbilder wie Karl Rudolf Brommy

Sonntagsruhe

Heimat-Chef Seehofer meint, das Abendland hänge von ihm ab, in Wahrheit ist der Sonntag perfekt für einen Mord, pardon, einen Krimi oder: zum Kicken, findet der Platzwart

Frauenratgeber

Klingonisch sprechen beim Sex. Eine „Hexe“ sein, selber verhüten, die Vagina feiern. Und wenn alles öde ist: Das männliche Geschlecht vernichten! Noch mehr guten Rat?

Der Mensch – Maschine?

Ein Fund aus der Wissenschaftsgeschichte der DDR: Als Christa Wolf vor Gynäkologen sprach

DIN-Formate

Der Erste Weltkrieg sei der Vater der DIN-Norm, heißt es – im März feiern wir ihren 100. Geburtstag. Unser A–Z

Seltenes Vergnügen

Ein kleines Berliner Theater nimmt sich Bertold Brechts „Die Tage der Commune“ an

Michael Jäger

Unter Druck

Drei Frauen, drei Generationen: Lebensentwürfe, die früher als normal galten, werden heute in Frage gestellt. Wie können wir damit umgehen?

Rosarote Zahlen

Wahlfreiheit? Gab es im Osten nicht. Im Westen ist es nicht besser, findet unsere Autorin

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