Deutsche Demokratische Republik
Mitarbeiter des Jahrzehnts
Gregor Gysi führt seit 2005 die Linksfraktion im Bundestag. Was passiert nur, wenn er aufhört?
Das Ende der Einzeltäter-Theorie
Waren am Oktoberfestattentat mehrere Personen beteiligt? Geheimdienstakten könnten aufklären
Die begabteste Prosaistin der DDR
Heute vor 25 Jahren ist Irmtraud Morgner gestorben. Wie die Schriftstellerin aus dem Realsozialismus zum Popstar für die westdeutsche Frauenbewegung wurde
Grass war ein anderer
Mit Günter Grass starb ein engagierter Intellektueller. Aber sonst? War Grass ein wichtiger Mahner? Ein Besserwisser? Vermutlich beides. Und noch viel mehr
Es ist vorbei, bye-bye
Alexander Osangs Roman „Comeback“ erinnert an Silly, Pankow, alte Wendezeiten. Damit wir nicht vergessen, wie es war und nicht mehr ist
„Das ist so ein Klischee“
Daniel Kehlmann über Schreiben aus Lebenserfahrung, die deutsche Peter-Alexander-Neurose und sein Ende als Kritiker
1990: Winterschlussverkauf
Vor 25 Jahren wurde die Treuhandanstalt gegründet. Sie gilt heute als Inbegriff für die Übernahme Ostdeutschlands durch den Westen. Dabei war die Idee einst eine andere
Linksextremes Deutschland?
Forscher wollen herausgefunden haben, dass 17 Prozent der Deutschen potenziell linksextrem sind. Die Zahl sagt wenig aus – trotzdem ist die Studie interessant
1990: Turbo gezündet
Die Bundesregierung will eine Währungsunion mit der DDR und verwirft die zuvor geplante Vertragsgemeinschaft. Politisches Kalkül dominiert ökonomische Vernunft
Weizsäcker oder der Weg zur Einheit
Ein "DDR-Versteher", der nicht belehrte, sondern für gemeinsame Verantwortung plädierte: gegen Krieg und gegen Armut. Wer seine Reden liest, spürt, wie sehr er fehlt
Unter uns
Bärbel Kleemann hat 30 Jahre am Berliner Gorki-Theater gearbeitet, zuletzt als Souffleuse. Nun geht sie in Rente und zieht für uns einmal Bilanz
1989: Balance halten
Bei seinem Auftritt in Dresden darf Helmut Kohl weder eine Wiedervereinigung künstlich anheizen noch deutsch-national klingen, will er kein Unbehagen in der EU schüren
Das Politbüro gibt auf
Vor 25 Jahren, am 3. Dezember 1989, demissioniert die Krenz-Führung nach nur 49 Tagen im Amt. Die SED steht zwischen Selbstauflösung und Erneuerung
Kobolde im Kollektiv
Zum Tod des Grafikers, Comiczeichners und Schöpfers der Digedags Hannes Hegen
Paradies für Hacker
Netzaktivisten, Whistleblower und Hacker aus der ganzen Welt suchen hier Zuflucht, weil Deutschland so sicher ist. Der „Guardian“ hat die Wichtigsten getroffen
1989: In der Sprengfalle
Vor 25 Jahren stirbt Alfred Herrhausen, Vorstand der Deutschen Bank, durch ein RAF-Attentat. Im Windschatten des Mauerfalls wird der Mord kaum als Politikum wahrgenommen
Der Umweg zu sich selbst
In einem Band mit Texten des Drehbuchautors Wolfgang Kohlhaase empfehlen sich vor allem die alten Reden
„Ist unser Traum in Erfüllung gegangen?“
Anlässlich des Jubiläums wollen wir von Shermin Langhoff, Julia Franck und Katja Petrowskaja wissen, wie sich Deutschland verändert hat. Ist es ein neues Land geworden?
Umleitungsgespräche und die Stasi privat
Literaturprofessor Erhard Schütz mit einer Auswahl an Bucherscheinungen zum Mauerfalljubiläum
Die Metamorphosen des Westens
Wie hat sich eigentlich die alte Bundesrepublik nach dem Mauerfall verändert? Die Erwartungen an die Machbarkeit von Politik sind auf einen kargen Rest gewelkt
Exquisit und delikat
Über das Leben in der DDR und ihr Nachleben sind dieses Jahr viele Bücher erschienen. Wir haben die 15 wichtigsten herausgesucht
Thomas Heise dreht am 4. November 1989: Die am Rande
Wie Thomas Heise mit einer Westfernsehkamera Bilder machte, die die Bilder des Westfernsehens dementieren
1989: Kehraus
Kurz nach dem Mauerfall kommt unter Premier Hans Modrow die erste DDR-Koalitionsregierung ins Amt. Statt wie erhofft Reformmotor zu sein, wird sie zum Konkursverwalter
An die Westdeutschen
25 Jahre Mauerfall: Wir brauchen euch, ihr braucht uns nicht