Israel
UNO-Soldaten in Libanon: Gefährliche Mission
Benjamin Netanjahu will die UNO-Soldaten im Libanon loswerden und gefährdet deren Leben systematisch. Ein Abzug der Truppen würde einen weiteren gefährlichen Präzedenzfall schaffen
Israelische Armee: Kein Entkommen möglich
Der israelische Regisseur Dani Rosenberg erzählt in „Der verschwundene Soldat“ von der Odyssee eines 18-Jährigen, der dem Kriegsdienst im Gazastreifen entflieht
Linke-Streit zu Israel/Palästina: Petra Pau und Ramsis Kilani machen es sich zu einfach
Die Linke streitet seit dem Berliner Landesparteitag zum Nahost-Konflikt, wohlfeile Positionen wünschen sich Konfliktparteien einfach weg. Dabei wäre es Aufgabe einer progressiven Linken, sich den Widersprüchen der Wirklichkeit zu stellen
Israel-Tagebuch: Sderot, der letzte Zwischenstopp vor Gaza
Unsere Autorin möchte nach Gaza, auch wenn sie weiß, dass das eigentlich unmöglich ist. Ihr Annäherungsversuch führt sie in die Stadt Sderot, die am 7. Oktober von Terroristen der Hamas überfallen wurde
Israelischer Regisseur: „Die Geiseln und die Toten in Gaza sind kein Kollateralschaden“
Der israelische Regisseur Alon Sahar kritisiert die politische Instrumentalisierung des Gedenkens zum 7. Oktober. Tote seien keine Nummern, sondern Menschen: So ruft er zu einer friedensfördernden Erinnerungskultur auf
Israel-Tagebuch: Raketen über der Jerusalemer Alststadt
Knapp 200 Raketen schoss der Iran als Vergeltung für den ermordeten Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah in Richtung Israel. Unsere Autorin war zu der Zeit in Jerusalem und hat den Angriff miterlebt
Nahost: Die deutsche Außenpolitik redet viel vom Frieden, aber tut nichts dafür
In Deutschland sind Frieden und Friedenssehnsucht zu Schimpfworten verkommen. Wer sie in den Mund nimmt und mit politischen Forderungen verbindet, muss damit rechnen, verleumdet zu werden. Ein bemerkenswert moralisches Versagen
Netanjahu wartet auf Trump: Kamala Harris verliert wegen der Israel-Politik an Zustimmung
Analyst*innen in den USA führen rückläufige Umfragewerte für die demokratische Bewerberin auch auf den US-Anteil an der israelischen Kriegsführung zurück. Besonders arabischstämmige Wähler*innen entziehen der Demokratin ihre Sympathien
Israel: Kommt nun auch noch ein Waffengang gegen den Iran?
Nicht nur die Hamas, auch alle anderen militärischen Widersacher israelischen Hegemoniestrebens sollen ausgeschaltet werden. Dies kann schnell als Kampfansage an die gesamte islamische Welt verstanden werden
Free Gaza ruft es überall – aber die Massenabschiebung von Afghanen ist egal?
Die massenhaften Abschiebungen afghanischer Flüchtlinge aus Pakistan werden oft ignoriert, während der internationale Fokus auf Konflikten im Nahen Osten liegt – auch die von Yousuf, der vor Verfolgung und Gewalt flieht
Die US-Mainstream-Medien haben seit dem 7. Oktober versagt
Die Medien in den USA haben nicht nur die israelische Entrechtung der Palästinenser weitgehend ignoriert, sondern auch die Widersprüche in Israels Militärstrategie
Israel nach Hamas-Terror: Ein Jahr wie eine einzige, lange, schwarze, albtraumhafte Nacht
Der israelische Schriftsteller Eshkol Nevo sitzt schlaflos im Café, da überkommen ihn die Erinnerungen – zum Beispiel an die Schreibkurse mit Überlebenden, die immer wieder therapeutischen Charakter annehmen
7. Oktober: Gedenken in Berlin zwischen Trauer und Instrumentalisierung
Am Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas in Israel gibt es in Deutschland für echte Trauer wenig Platz. Wenn von Empathie die Rede ist, dann als Kampfbegriff
Riskante Revanche gegen Iran: Israel ist anfälliger, als es scheint
Israels Premier Netanjahu muss befürchten, mit Teheran in ein langwieriges „Raketen-Pingpong“ zu geraten, besonders dann, wenn Teheran sich künftig für weichere Ziele entscheidet und nicht alle seiner Flugkörper abgewehrt werden können
Angriffserwartung: Im Blick auf Iran hat ein rhetorisches Tontaubenschießen begonnen
Es ist kaum damit zu rechnen, dass die brachiale Kriegsführung Israels im Libanon und im Gazastreifen eine Kompensation für den angekündigten Angriff auf den Iran ist. Premier Netanjahu hat zu oft davon gesprochen
Eva Illouz: „Ich verstehe den Hass auf Israel nicht, die Verbissenheit und Besessenheit“
Eva Illouz ringt wie kaum eine andere Wissenschaftlerin um eine Position, die die Unterdrückung der Palästinenser und Antisemitismus gleichermaßen kritisiert. Ein Interview aus dem Archiv
Ein Jahr nach dem 7. Oktober: „Wir haben die Sicherheit verloren. Und die Unbefangenheit“
Der 7. Oktober 2023 ist eine Zäsur. Acht Protokolle von Menschen aus Israel und Gaza, die davon erzählen, wie dieser Tag ihr Leben verändert hat
Jüdisches Leben in Deutschland: Es hat sich alles verändert
Der Angriff der Hamas auf Israel jährt sich am 7. Oktober. Unsere Autorin wird seitdem so jüdisch gelesen wie nie. Aber das war’s auch an Gewissheit
Israelischer Regisseur Dani Rosenberg: „Erfinden verbot sich mir“
Der israelische Regisseur Dani Rosenberg drehte unmittelbar nach dem 7. Oktober den Film „Of Dogs and Men“. Er spielt vorwiegend in jenem Kibbuz, das ein Hauptziel des Anschlags der Hamas war
Trauer und Freude auf TikTok: Hassan Nasrallah, der Märtyrer
Der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah ist für die Ermordung Tausender von Menschen verantwortlich. Trotzdem nehmen Tiktoker seinen Tod zum Anlass, um aus dem Mörder einen Wohltäter zu machen
Bilder vom 7. Oktober 2023: „Es ist wie ein schlechter Film, der nicht aufhört zu laufen“
Kurz nach dem 7. Oktober 2023 schrieb unser Autor über den Bilderterror der Hamas und seine Folgen für Israelis und Jüdinnen und Juden in Deutschland und der Welt. Ein Jahr danach fragt er sich: Hat Israel den Krieg der Bilder verloren?
Christlich-jüdisch-muslimische Beziehungen in Berlin: Der Mut, nicht aufzugeben
Was machen 7. Oktober und Gaza-Krieg hierzulande mit jüdisch-muslimischer Zusammenarbeit? Wie man im Kleinen weiterführt, was im Großen so schwer scheint wie nie. Ein Erfahrungsbericht aus Berlin
Iranischer Raketenangriff: Der weithin befürchtete regionale Konflikt ist entbrannt
Die USA sollen Teheran signalisiert haben, diesmal keinen mäßigenden Einfluss auf die Regierung Netanjahu ausüben zu wollen, sollte es zum Gegenangriff kommen. Er könnte in einem Präventivschlag gegen iranische Atomanlagen bestehen
Wie einst die neue Ostpolitik: Es bedarf einer neuen deutschen Nahostpolitik
Israel wird geradezu angefleht, sich in seiner Kriegsführung zu mäßigen. Ohne Erfolg. Helfen könnten da nur wirksame Schritte Berlins zur Gründung eines palästinensischen Staats