Sowjetunion

Reich des Bösen

Die Dämonisierung der Großmacht im Osten ist so weit fortgeschritten, dass in Moskau von einer „Vorkriegszeit“ gesprochen wird. Die Situation in der Ukraine ist lange nicht so einseitig, wie westliche Medien sie darstellen

Flexibel bis zum Abgang

Nach den Protesten ist vom Erbe des einstigen Staatschefs Nursultan Nasarbajew nicht mehr viel übrig. Über den Abgang eines selbsternannten „Führers der Nation“

1971: An die Nachgeborenen

Freiheit versus Disziplin: Fürs DDR-Fernsehen wird das sowjetische Revolutionsdrama „Optimistische Tragödie“ verfilmt – aufwendig, ideenreich und sehenswert

Am Rande des Friedens

Beim Videogipfel zwischen den USA und Russland hat es keine Annäherungen gegeben. Dabei sah das schon einmal anders aus. Die Menschheit sollte ihren letzten großen Krieg längst hinter sich haben

Lutz Herden

Krieg und Alltag

Der erste Band wurde politisch frisiert, der zweite mitsamt Notizen vom KBG konfisziert. Jetzt ist Wassili Grossmans „Stalingrad" aus einem Typoskript restauriert worden und bietet tiefe Einblicke in die Sowjetunion des Zweiten Weltkriegs

1969: Parole Aufbruch

Der hohe Ton, den derzeit SPD, Grüne und FDP anschlagen, erinnert an die erste sozialliberale Koalition. Auch damals galt die Modernisierung als wichtigste Aufgabe

Weiche Waffen

Welche Erkenntnisse lassen sich aus künstlerischen Systemvergleichen gewinnen?

Der Träumer

Vor 20 Jahren starb der Dichter. Der neue Film „Lieber Thomas“ erzählt von seinem Leben – und hat etwas Befreiendes

Furiose Spießer

Für seine erste Premiere hat sich Serge Dorny, der neue Intendant an der Staatsoper München, Gogols „Die Nase“ ausgesucht – und holt es in Putins Russland

Ein leises Nein

Jerewan muss aserbaidschanisches Militär auf seinem Gebiet dulden. Ein Ortsbericht

Nachfolge

Wer wird Nachfolger vom Nachfolger von Angela Merkel? Kann eine Frau „die“ neue Bond verkörpern? Familienbetriebe und Diktatoren klären so etwas unter sich. Unser Lexikon

Silhouetten einer Menora vor bewölktem Himmel mit einem Vogel im Flug.

1941: „Meer von Häuptern“

Dem Massaker der deutschen Besatzer an über 30.000 Juden in Babij Jar bei Kiew räumte der sowjetische Erinnerungskanon lange nicht den angemessenen Platz ein

„Ich weiß es nicht“

Ricarda Bethke ist die Tochter des Arztes und linken Politikers Richard Schmincke. Bis heute bleibt ihr der eigene Vater ein Rätsel

Im Weinberg des Herrn

Stalin löste 1941 die Autonome Republik der Wolgadeutschen auf und ließ viele deportieren. Heute gibt es dort wieder deutsche Gemeinden

Mann mit Maske steht vor Wahlkabine mit russischem Wappen. Wahlhelferin sitzt am Tisch.

Wahlhelfer Nawalny

Mit den gewohnten Klischees konnten deutsche Medien diesmal nicht über die erfolgreichen Kommunisten herziehen, was Gründe hatte

Beseelt vom ewigen Leben

Mehr als zehn Jahre übersteht kaum eine Terrororganisation. Bei den Angreifern hinter 9/11 ist das anders. Warum?

Was riskieren wir für Musik?

Die Zensur, das Kapital, ein Virus oder das Wetter: Ein Song erreicht sein Publikum selten ohne Widerstände. Umso schöner, dass es wieder öfter klappt

Kabuls neue Herrscher

Religionsgelehrter, Diplomat, Militärstratege – das sind die Männer, die jetzt über die Zukunft des Landes entscheiden

Moskauer reichen Panzerbesatzung heißen Kaffee. Eine Person raucht.

Drei Liter Birkensaft

Der Staatsstreich vor 30 Jahren wird zum Brandbeschleuniger einer neoliberalen Schocktherapie

Empfehlung der Woche

Es war einmal ein Land

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Jana Hensel

Hardcover, gebunden

263 Seiten

22 €

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