Teheran
CIA-Putsch im Iran: In Teheran wird 1953 ein „Regime Change“ inszeniert
Der Reformpremier Mohammad Mossadegh verstaatlicht die einheimische Ölförderung. Aus Sicht der USA und Großbritanniens ein ungeheuerlicher Vorgang, der keineswegs Schule machen durfte, also wird gehandelt
Friedenshoffnung: Im Jemen wird erstmals über einen dauerhaften Frieden verhandelt
Nach der Rückkehr zu diplomatischen Beziehungen zwischen Riad und Teheran zeichnet sich eine Befriedung des Jemen ab. Vorerst wird der Waffenstillstand nochmal verlängert. Sabine Kebir sieht Friedenschancen für das Land
Riad/Teheran: Aus Konfrontation könnte Koexistenz werden
Der saudische Kronprinz Mohamed Bin Salman hat offene Rechnungen mit den USA zu begleichen. Die durch China vermittelte Annäherung an Teheran kommt insofern nicht ganz überraschend
Irans Augenblick der Wahrheit: Schafft es die Protestbewegung, das Regime zu stürzen?
Drei Monate nach Beginn der Proteste gegen die Regierung riskieren Demonstrant:innen im Iran weiter ihr Leben. Bisher wurden alle Versuche, die islamischen Hardliner abzusetzen, immer zerschlagen. Kann die jetzige Generation es schaffen?
Theater und Proteste im Iran: „Es ist schwer, die Angst abzuschütteln“
Als Schauspielerin kennt die Theaterwissenschaftlerin Maryam Palizban die Szene im Iran sehr gut. Ein Gespräch über Frauen auf der Bühne, Theater als Vitrine des Regimes – und wachsenden Widerstand

„Negar“ an der Deutschen Oper Berlin: Erschütternd, weil es wahr sein könnte
Basierend auf Recherchen in Teheran haben Marie-Ève Signeyrole und Keyvan Chemirani ein Stück über Freiräume und Ohnmacht, Liebe und Verrat geschrieben. Das ist so aktuell, dass man als Kritiker kapitulieren muss
Revolution im Iran: Mein Prinz, der Teufel und die Demokratie
Ihr Vater arbeitete für den Schah, andere flohen vor ihm: Die Autorin Asal Dardan über die vielen Geschichten der Iranerinnen und Iraner in Deutschland
Bombe statt Abkommen
Neue Sanktionen werden die Nukleargespräche endgültig zum Erliegen bringen und es wäre eine fatale Konsequenz endgültig gescheiterter Verhandlungen, wenn der Iran in den Besitz eigener Kernwaffen kommt
Der letzte Sohn des Schahs
Sohn des „Königs der Könige“: Mohammad Reza Pahlavi wäre ohne die Iranische Revolution im Jahr 1979 König geworden. Was denkt er über den jetzigen Aufstand?
Das Aufbegehren im Iran offenbart, wie angreifbar das Regime doch ist
Das theokratische System stößt nach dem Tod von Mahsa Amini auf mehr inneren Widerstand, als ihm lieb sein kann
Iranischer Regisseur erneut in Haft: Nuancen der Bestrafung und Einschüchterung
Mohammad Rasoulof blieb trotz aller Drohgebärden des Regimes im Iran. Er kannte die Schlupflöcher, die sich einem Filmemacher bieten. Nun sitzt er wieder Haft – und diesmal nicht wegen eines kritischen Films
Atomabkommen mit dem Iran: Die Anti-Sanktionsklausel
Nicht nur Teheran, auch Moskau will seine Rechte bei einem Nuklearabkommen gesichert sehen
Erste Schritte
Die Regierung setzt ihre Politik der Annäherung an arabische Staaten fort. Können die Gespräche dabei helfen, die jahrelangen Konflikte zu überwinden?

Kampf der Dämme
In der einst fruchtbaren Gegend zwischen Euphrat und Tigris ist ein Konflikt um die knappe Ressource Wasser entbrannt
Schattenkrieger am Werk
Iran erhöht die Uran-Anreicherung auf 60 Prozent und setzt so vor den Wiener Verhandlungen ein deutliches Zeichen
Frieden ohne Besatzer
US-Außenminister Blinken will den politischen Flurschaden eines Truppenabzugs in Grenzen halten
Geballte Ladung
Der neue US-Präsident feiert seinen Einstand auf die altbekannte Art: mit Bomben
1981: Einstieg nach Maß
Am Tag seiner Vereidigung als US-Präsident gibt Ronald Reagan das Ende einer nationalen Krise bekannt. Nach 444 Tagen Geiselhaft im Iran kehren 52 US-Diplomaten zurück
Eine letzte Versuchung
Auch einstige republikanische Hardliner wie Dick Cheney tragen den Aufruf an die US-Armee mit, beim Präsidentenwechsel absolut neutral zu bleiben. Was treibt sie an?
Der große Verlierer
Für Teheran ist der Ausgang des Krieges zwischen Armenien und Aserbaidschan ein Desaster – auch weil er die Diskriminierung der turkstämmigen Bevölkerung offenbart
Allmacht und Ohnmacht
Auch wenn ein Krieg auf sich warten lässt, droht er allemal – nicht erst seit dem Mord am Atomphysiker Mohsen Fakhrizadeh

Sympathie für den Feind
Michael Pekler schätzt an „Tehran“ das Spiel mit Spannung und Entschleunigung. Spoiler-Anteil: 13%
Der Tod der anderen
Das von der Corona-Pandemie gebeutelte Land darf auch weiterhin auf keinerlei Lockerung der US-Sanktionen hoffen
Wann denn sonst?
Im Angesicht der Iran-Krise müssen Berlin und Moskau den Schulterschluss suchen