Theater

Schauspielerin in lila Gewand hält eine weiße Hundepuppe.

Goethes „Faust“: Des Dramas wahrer Kern

Größenwahn, Rausch und Naturzerstörung: Gleich drei „Faust“-Premieren in Dresden, Frankfurt und Düsseldorf. Dicht aufeinander folgend verdeutlichen die Inszenierungen vor allem die hohe Relevanz, die der Inhalt des Stücks bis heute hat

Ein Mann mit weiß geschminktem Gesicht steht vor mehreren als Geister verkleideten Personen.

Spielt bitte nicht harmlos

Die FPÖ könnte am 29. September die Wahlen in Österreich gewinnen – Stefan Bachmanns Intendanz am Wiener Burgtheater beginnt in angespannter Lage. Los ging es mit Shakespeares „Hamlet“ und Woolfs „Orlando“. Ob das hilft?

Zwei Personen sitzen an einem Tisch, im Hintergrund zwei große Schirme und Kameras.

Zwölftonmusik und Max Czolleks gelber Regenhut

Einen Tag vor den Wahlen in Thüringen wurde auf dem Kunstfest Weimar „Ein Ermordeter aus Warschau“ aufgeführt. Die Aktualität dieser musikalischen Auseinandersetzung mit dem Holocaust konnte nicht deutlicher sein

Innenansicht eines prunkvollen Theatersaals mit roten Sitzen und goldenen Verzierungen.

Das Theater mit den Theatern

Der Umbau der Komischen Oper in Berlin war beschlossene Sache, jetzt wurde ein Baustopp angeordnet. Die Frage, was uns diese Häuser noch wert sind, stellt sich von Hamburg bis Augsburg gerade in vielen Städten

Mann in historischem Kostüm mit rotem Umhang und blauer Weste vor Backsteinbauten.

Festspiele auf Rügen: Vom Strand direkt zum Störti

Die Störtebeker-Festspiele gehören zur Rügen-Reise wie die Hüttengaudi zum Skiurlaub. Ihr Vorläufer wurde Ende der 1950er ins Leben gerufen, als die Kulturpolitik der DDR sich wandelte. Unser Autor besuchte die aktuelle Show „Hamburg 1401“

Drei Personen mit Fuchsmasken auf dunklem Hintergrund. Eine Person trägt Muscheln auf der Brust.

Mythenbildung: Mit Christopher Rüping in der Schultheater-AG

Der Regisseur Christopher Rüping ist preisgekrönt – ein „everybody’s darling“. Das Buch „Nahaufnahme. Christopher Rüping“ kratzt an diesem Image und schreibt nur eine Geschichte fort: Die des weißen und männlichen Regisseurs

Drei Frauen mit geöffneten Mündern vor rosa Vorhängen, die sich etwas in den Mund stecken.

Das Falsche sichtbar lachen

Die deutschen Theater tun sich derzeit schwer mit Komödien – kein Wunder bei der Weltlage. Doch wer genau hinsieht, findet einige sehr gelungene Abende mit politischen Satiren und selbstkritischen Persiflagen

Vier Personen arbeiten an einem weißen Tuch. Im Hintergrund sind zwei Kleider auf Kleiderpuppen zu sehen.

Der einen Kleid, der andern Leid

Ein großer Abend mit einer Schwäche: die Welturaufführung „Lacrima“ von Caroline Guiela Nguyen bei den Wiener Festwochen

Zwei Männer auf einer Bühne, einer mit ausgestreckten Armen, umgeben von Schnüren.

Kein Nacheinlass: Ausgeschlossen beim Theatertreffen

Eine Gruppe schwarz gekleideter und mit Headset ausgestatteter Agent:innen hinderte unsere Kolumnistin am Theaterbesuch, nur weil sie elf Minuten zu spät kam. Wann ist das Theater zu einem Hochsicherheitstrakt mutiert?

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Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

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