Theodor W. Adorno
Wenn der Dackel jault
Prof. Dr. Schütz sucht Trost in der Lektüre und lernt viel über Adornos Verhältnis zu Eiscreme
„Schön absurd, oder?“
Interessant ist, was aus dem Zusammenhang fällt: Ein Gespräch mit Gisela von Wysocki über das Schreiben und ihren ehemaligen Lehrer Theodor W. Adorno
Wo Werbung wirkt
Reklame ist die öffentlich sichtbarste Vermittlung von Inhalten – und macht Politik. Ist das ein Problem?
A–Z: Fremdscham
Was haben Philister mit dem Jugendwort des Jahres zu tun? Warum sollten Mütter nicht auf Snapchat gehen – und erinnert sich überhaupt noch jemand an Trumps Gesichtsfarbe?
„Auschwitz integrieren“
Der Historiker Per Leo wirbt für eine neue deutsche Selbsterzählung, die in einer pluralen Gesellschaft Identität stiften kann
Schuld an der Misere
Fünf Jahre ist das jetzt schon her! Seither hat das Brexit-Votum die politische Debatte nachhaltig vergiftet – nicht nur auf der Insel
Zoo zu, Tier froh?
Die meisten Tierparks sind geschlossen, die Besucher bleiben fern. Das merken auch die Bewohner
Frühphase der BRD
Axel Schildts grandioses Projekt über „Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik“ bleibt leider ein unvollendetes Fragment
Das Gedicht spricht
Am 23. November 1920 wurde Paul Celan geboren. Walter Benjamin traf er nie – doch beide sehen Geschichte als Erinnern. Das zeigt auch die „Todesfuge“
„Falsche Propheten“
Wieso finden Leute autoritäre Bewegungen attraktiv? Irrationales Verhalten lässt sich rational erklären, erläutert Katrin Henkelmann
Das Aua in der Aura
Das HKW in Berlin zeigt erstmals das Hauptwerk des großen Aby Warburg im Original, dachte aber leider nicht an die Besucher*innen
Beethoven als Vorbild
Wer seiner Sinfonik nachfolgen wollte, musste Geschichte mitkomponieren. Doch Geschichte wird von Menschen gemacht, Menschen wie ihm, auch darüber dachte er nach
Am Abgrund blüht der Stil
Professor Schütz bewundert Adornos Gedankengebäude sowie Ameisenbauten und verfällt Marcel Prousts Magnetismus
Heimreise
„Und es begab sich zu der Zeit, dass alle jungen Menschen nach Hause zogen, um dort die IT-Probleme ihrer Eltern zu lösen“, lautet ein Vorweihnachts-Gag. Unser Lexikon
Der kratzige Ton des Teichrohrsängers
Was bewegt Olivier Messiaen, Vögel zu zitieren? Für Adorno lauerte in ihrem Gesang „das Schreckliche“
„Nicht über jedes Stöckchen springen“
Was ist rechte Rhetorik – und wie soll man mit ihr umgehen? Ein Streitgespräch mit der Soziologin Franziska Schutzbach
Maul & Klauen
Heinrich Deterings Analyse rechten Redens beweist die Aktualität der Germanistik
Wie viel Adorno steckt in Höcke?
Manche Fragestellungen im Feuilleton sind so originell, dass sie schon doof sind
Das Radikale siegt immer
Was Theodor W. Adorno bereits über Björn Höcke wusste
„Alles bedarf der Revision“
Der Philosoph Axel Honneth ist 70 und kein bisschen müde. Er sieht neue Herausforderungen für die Kritische Theorie
Alles wird anders
Armen Avanessian und Daniel Falb wollen Erstbegründungen erschüttern
Aalglattes Gesicht
Thierry Baudet inszeniert sich für den niederländischen Rechtspopulismus als Gegenentwurf zu Geert Wilders
„Die Liebe ist ein Rebell“
Tschaikowski schuf die einzige Oper seiner Zeit, die die bürgerliche Gesellschaft offen demaskierte. Jetzt kann man sie wiederentdecken
Richtig falsch, Adorno
Michael Jäger über einen Satz, der ohne Kontext keinen Sinn ergibt