Vereinigtes Königreich

Prekärer als unter Thatcher

In Großbritannien streikt der öffentliche Dienst gegen die rigiden Sparpläne der Regierung Cameron. Die Lage ist noch bedrohlicher als in den achtziger Jahren

Hohe Moral des Opferns

Der Fall Griechenland zeigt, wie gefährlich es ist, Rating-Agenturen walten zu lassen. Nicht nur der Euro, sondern die Demokratie als Ganze steht auf dem Spiel

Eine Stimme für das Prekariat?

Gegen die gleichgültige Rede von der „ausgequetschten Mitte“: Die fortschrittlichen Kräfte müssen die neue Klasse ansprechen, bevor die extreme Rechte es tut

Jeder kann den Knopf drücken

Angriffe aus dem Cyberspace gehören zu den größten Bedrohungen der kommenden Jahre. Der britische Verteidigungsstaatssekretär Harvey fordert deshalb eine neue Strategie

Und sie lieben ihn doch

Wenn der US-Präsident in den kommenden Tagen Europa bereist, empfängt ihn ein Kontinent, der ihm mehr Unterstützung und Vertrauen schenkt als das eigene Land

Alle treten auf die Bremse

Den Industriestaaten ist der Wachstumsdrang vergangen. Sie kämpfen stattdessen unter dem Eindruck steigender Rohstoffpreise um die ­Neuaufteilung alter Märkte

Übernahme in Verantwortung

Wenn die USA ihren Führungsanspruch aufgeben, muss Europa bereit sein einzuspringen ­– auf seine Weise

Störung im Betriebsablauf

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Strauss-Kahn sollte der IWF nach China oder Indien schauen und so der Veränderung der weltwirtschaftlichen Balance Rechnung tragen

Der Eroberer zeigt wieder Ausdauer

Die US-Armee will ihre Präsenz über das Jahresende hinaus strecken. Sie kokettiert mit einem Vertragsbruch, den die irakischen Regierung nicht hinnehmen dürfte

Niemand wollte es kommen sehen

Die USA, England und Frankreich haben selbstherrlich beschlossen, Gaddafi loszuwerden. In Nordafrika wurden dadurch Zehntausende zu Flucht und Tod verurteilt

Triple-Entente gegen Tripolis

Obama, Sarkozy und Cameron wollen Gaddafi stürzen und haben die NATO zum Vollzugsorgan bestimmt, auch wenn das Berliner Außenminister-Treffen soweit nicht gehen wollte

Lutz Herden

Schwere Geburt

Bedeutet Elternsein zwangsläufig Glück? Viele entscheiden sich dagegen. Auch unsere britische Autorin will kein Kind – und sie will dafür nicht mehr kritisiert werden

Die neuen Gastarbeiter

Ab Mai können EU-Bürger überall in der Union arbeiten. Gewerkschaften fürchten Druck auf die Löhne – doch der droht eher durch europäische Subunternehmer

Das Euro-Plus-Paket

Die Gemeinschaftswährung bekommt mit dem Europäischem Stabilisierungsmechanismus (EMS) einen Dauerschutzschirm. Doch sie kann nur durch gemeinsame Opfer erhalten werden

Ein irrer Duft liegt in der Luft

Hundert­tausende demonstrieren gegen den Sparwahn der Regierung und wollen Premier ­Cameron die nonchalante ­Krisenbewältigung nicht ­länger durchgehen lassen

Gaddafis Gegenspieler

Neben der Suche nach den politischen Konsequenzen der Libyen-Intervention drängt sich immer stärker die Frage auf, welche Klientel der Westen da eigentlich beschützt

Aus dem Irak-Krieg nichts gelernt

Die Entscheidungen zu schweren Luftschlägen fielen ohne seriöse Informationen, um die Situation einer hoch komplexen Gesellschaft verlässlich beurteilen zu können

Wie ich kein Star wurde

Guardian-Autor Nirpal Dhaliwal ist Brite indischer Abstammung. Als ein Bollywood-Film in seiner Heimatstadt gedreht wurde, musste er unbedingt dabei sein

Wer A sagt ...

Frankreich übernimmt die Führung eines Angriffs auf Libyen, dessen Fortgang ungewiss ist: Werden am Ende doch Bodentruppen gebraucht, um Gaddafis Macht zu brechen?

Öl ist dicker als Blut

Im Gegensatz zu Libyen muss Saudi Arabien keine Kritik aus dem Westen fürchten: Zu kostbar ist für uns das Öl, über das die despotische Monarchie verfügt

Obama und die Büchse der Pandora

Barack Obama besinnt sich auf George Bush und dessen segensreiche Nahostpolitik. Ein "weitergehender Einsatz" der US-Armee gegen Libyen wird herbeigeredet

Lutz Herden

Stoß ins Herz der Revolution

Eine erneute ausgewachsene Militärintervention in einem arabischen Land scheint plötzlich eine ernstzunehmende Option. Besonders der britische Premier tut sich hervor

Bildung schützt vor Armut nicht

Lange Zeit dachte man im Westen, hochqualifizierte Jobs wandern nicht ins Ausland ab. Doch die digitale Revolution macht Wissensarbeit andernorts billig und effizient

Suche nach: Copy&Paste

In Großbritannien gibt es eine neue Suchmaschine, churnalism.com: Sie erkennt in journalistischen Artikeln jene Stellen, die aus PR-Texten übernommen wurden

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