Zivilgesellschaft
Kampf der Narrative
Die zivilgesellschaftliche Opposition hat einen schweren Stand bei ihrem Protest gegen den Gaza-Einsatz der Armee
Wachstum schmerzt
Eine humanistische, demokratische Linke, die den Kosmopolitismus aufgibt, hat (sich) schon verloren
Es geht trotzdem weiter
Mehr als 100 Tage Gefängnis und dennoch Optimist: Über den Philanthropen Osman Kavala
Neoliberalismus ist die herrschende Ideologie unserer Zeit
Der Neoliberalismus drängt Ökonomien auf der ganzen Welt zu Deregulierung. Mit ihm wird der Gott des Marktes verehrt. Gleichzeit nimmt uns der Neoliberalismus das, was uns menschlich macht
Keine "Nebensächlichkeiten des Wahlkampfes"
Will die SPD wieder linke Volkspartei werden, braucht sie emanzipatorische Alternativen zum Kapitalismus, schreibt Dierk Hirschel, Mitglied der SPD-Grundwertekommission
Ein Vertrag, sie zu ächten
120 Staaten wollen Atomwaffen per Vertrag verbieten. Der Schönheitsfehler: die neun Staaten, die über Atomwaffen verfügen, machen nicht mit
„Die Macht von den Reichen zurückerobern“
Alberto Acosta, früherer Präsidentschaftskandidat in Ecuador, im Gespräch über Abschottungspolitik, Gesellschaftsutopien und den Konflikt zwischen Wirtschaft und Ökologie
Eine Stadt für alle
Aktivisten und Politiker kämpfen neuerdings Hand in Hand gegen Immobilienspekulanten. Zum Beispiel in Leipzig
Junge Wölfe, alte Hasen
Vor der Stichwahl wird bereits über eine künftige Regierung Macron gerätselt
„Sie haben uns im Stich gelassen“
Der syrische Autor Sami Alkayial über Trumps Angriff, das Versagen der internationalen Linken und Wege aus dem Bürgerkrieg
Einfach mal dafür sein
Bei „Pulse of Europe“ demonstrieren jede Woche Zehntausende für Europa. Nur welches Europa meinen sie genau?
Schicksalstage der EU
Ob in Italien, Österreich oder Frankreich: Die anstehenden Referenden und Wahlen verheißen für den Kontinent nichts Gutes
Die Digitalisierungs-Pegida
In Berlins feiner Mitte zeigte eine Debatte, wie nahe sich Pegida und Digital-Evangelisten sind: Beide treibt die Lust an der Disruption der traditionellen Politik
Eine eigene Dynamik
Die Meinungsfreiheit ist nach wie vor heftig umkämpft. Aber die autoritäre Regierung muss der Zivilgesellschaft immer mehr Zugeständnisse machen
"Waffenruhen sind wichtig für unsere Arbeit"
Ruham Hawash arbeitet für die Gruppe "Citizens for Syria". Von Deutschland aus vernetzen sie die Zivilgesellschaft im Kriegsgebiet. Wie funktioniert das?
„Eine positive Vision“
Der Soziologe Frank Adloff über die Macht politischer Gefühle und das Konzept des Konvivialismus
"Uns werden jegliche Bürgerrechte verwehrt"
Wer in Ägypten den Dienst an der Waffe verweigert, bekommt es mit staatlicher Repression zu tun, berichtet der Pazifist Mohaned Soliman. Er ist nach Deutschland geflohen
Kommission goes Kommune
Klimawandel, Armut, soziale Ausgrenzung – zu tun haben damit am Ende häufig Städte. Nun setzt die EU auf eine Urban Agenda
Zieht’s euch rein
Die Weltgemeinschaft hat bei Drogen bisher auf Verbote und Verfolgung gesetzt und ist gescheitert. Bei einem UN-Sondergipfel im April gab es erste Zeichen eines Umdenkens
Einfach mal die Klappe auf
Haltlose Vorschläge kennzeichnen die Debatte nach den Übergriffen in Köln. Den Politikern geht der Mut zum Diskurs immer mehr verloren
Zum Erfolg verdammt
Kann man die drohende Katastrophe noch mit demokratischen Mitteln abwenden? Die Alternativen wären fatal
„Das ist keine ehrliche Reaktion“
Der Psychiater Hans-Joachim Maaz warnt davor, neben den euphorischen Willkommensgesten nicht mehr über die Fluchtursachen zu sprechen
„Da entsteht eine Paralleljustiz“: Ein Gespräch mit Thilo Bode
Jakob Augstein im Gespräch mit Thilo Bode über TTIP, die Gefahren für die Demokratie und den wachsenden Widerstand gegen das geplante Abkommen
„Kasernieren hilft nicht“
Massenunterkünfte sind ungeeignet für Flüchtlinge, erklärt Hermann Anselstetter, der Bürgermeister aus dem bayrischen Wirsberg