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Artificial Intelligence: Furcht vorm Fabelwesen
Künstliche Intelligenz könnte die Menschheit ausrotten, diese Annahme ist verbreitet. Wer hat sich das eigentlich ausgedacht?
Armutsbetroffen: Wie schützen wir uns 2024 besser vor dem Hass von CDU und FDP?
Der Haushalt 2024 steht, und unsere Autorin stellt fest: Für Armutsbetroffene sieht es 2024 nicht rosig aus. Wie man sich trotzdem schützt? Einige Tipps für ein warmes Miteinander und zur Selbstfürsorge in Zeiten der Kälte
„Bauern haben ihre Beziehung zur Natur verloren“: Bartholomäus Grill über Landwirtschaft
Bartholomäus Grill ist bayerischer Bauernsohn und war lange Afrika-Korrespondent – jetzt liest er Landwirten die Leviten. Ein Gespräch über sein Buch „Bauernsterben. Wie die globale Agrarindustrie unsere Lebensgrundlagen zerstört“
Electropunk von Egotronic: Antideutsche Leitkultur
Lieber raven als für Deutschland schuften: Die Electropunk-Band Egotronic blickt mit ihrem Best-of-Album auf 20 Jahre „Unbehagen in der Kultur“ zurück
Bürgergeld-Erregung: Entfesselter Populismus der Union
Für viele Christlich-Liberale ist die verfassungsgemäße Erhöhung des Bürgergeldes ein Thema, über das sich lustvoll aufregen lässt. Was den einen verbale Befriedigung verschafft, schadet jedoch dem Sozialstaat
Richtlinien-Realität à la Olaf Scholz
Die SPD jubelt fröhlich ihrem Kanzler Olaf Scholz zu – und dann lauthals dessen größtem Kritiker, Juso-Chef Philipp Türmer. Diese Widersprüchlichkeit wird den rechtsautoritären Aufschwung kaum bremsen
NATO-Strategin Florence Gaub streitet mit Jakob Augstein: „Das Militär ist unsere Zukunft“
Jakob Augstein wundert sich, wie heiter Florence Gaub über Panzer redet. Hier diskutiert der „Freitag“-Verleger mit der renommierten Zukunftsforscherin, ob man trotz Kriegen und Klimawandel optimistisch ins neue Jahr blicken darf
Graphic Novel „Games“ erzählt Fluchtgeschichten aus Afghanistan: Kein Kinderspiel
Der Illustrator Patrick Oberholzer erzählt in „Games“ fünf Fluchtgeschichten aus Afghanistan nach Deutschland. Es geht um Leben und Tod – und um einen Konflikt, der Zehntausende Leben gekostet hat
Roman „Die sieben Monde des Maali Almeida“: Roulette mit Untoten
In Shehan Karunatilakas politischem Geisterroman berichtet ein Kriegsfotograf und Zocker eindrucksvoll vom Bürgerkrieg in seiner Heimat. Der Autor Shehan Karunatilaka wurde für seinen Roman mit dem Booker Prize ausgezeichnet
Essay von Daniel Schreiber: Trost in Zeiten der Dauerkrisen
Alkohol, Einsamkeit, Verlust: Daniel Schreiber ergründet mit seinen Texten die Dunkelheit. Und schreibt über das, was die Gesellschaft verdrängt. „Die Zeit der Verluste“ ist eine Pilgerfahrt durch Venedig
Sachbücher: Von Zungen, Moral und den vergessenen Künstlern auf der Isle of Man
Einmal im Monat schreibt Prof. Erhard Schütz über die Sachbücher des Monats. Dieses Mal staunt er über Primaten, ein Quasselorgan und eine neue Erich-Kästner-Biografie
Glatteis von A bis Z: Abhörskandal, Gurkenwasser, Nietzsche
Es gerät gerade so manches ins Rutschen, buchstäblich und als Metapher. Selbst wenn Nietzsche fröhlich auf glattem Eis tanzte – Hinfallen kann tödlich sein. In Bayern fand man jetzt für’s Streuen eine grüne Alternative
„BlackBerry“ im Kino: Das Gerät nach dem Modem
Das Smartphone vor dem iPhone: Matt Johnsons Film „BlackBerry“ erzählt vom Aufstieg und Fall eines Unternehmens der frühen Digitalisierung
Privatschulen, Kryptowährungen, Steueroasen: Eine sanfte Sezession
„Kapitalismus ohne Demokratie“ oder Abkehr vom Gemeinwesen – was dann blüht, hat der Historiker Quinn Slobodian untersucht
„Konjunktur der Männlichkeit“: Die rechte Sexualitätspanik
Birgit Sauer und Otto Penz denken in ihrem Buch „Konjunktur der Männlichkeit“ Ökonomie und Psychologie zusammen, um zu erklären, warum der Rechten das Spiel mit den Gefühlen so gut gelingt
Debütroman von Valery Tscheplanowa: Träume unter dem Staub der Zeit
Valery Tscheplanowa sucht nach ihren russischen Wurzeln und erzählt in „Das Pferd im Brunnen“ von Frauen, die die Ärmel hochkrempeln. Eine starke Erzählung, die Banales leuchten lässt und damit Lust macht auf mehr Bücher von der Autorin
„Alles, nur kein Interview!“: Meinungen und Proteste von Arthur Schnitzler
Von wegen „überholte Gattung“: Der Dramatiker Arthur Schnitzler redete gern mit der Presse – die Lektüre der Sammlung seiner Interviews ist sehr lehrreich und lustig
Eva Menasse zum „Zustand der Debatte in der Digitalmoderne“: Arena statt Agora
Eva Menasses Essay „Alles und nichts sagen“ führt vor Augen, wie Digitalisierung und soziale Medien unsere Debattenkultur verwüstet haben. Was schlägt sie vor, um das zu ändern?
Nach dem rechten Terror in Hanau: Es hat kein Ende
In Hanau feiert die Bildungsinitiative Ferhat Unvar ihren dritten Geburtstag – mit Carlos und Tobi, die die Zeit unmittelbar vor der Ermordung ihres Freundes durch einen Rassisten als die beste ihres Lebens erinnern
Eintrittswelle von A bis Z: Der große Traum der Kirche – und der Linkspartei
Die Linke freut sich über viele neue Mitglieder. Und mit Tom Cruise als Zugpferd wäre da garantiert noch mehr drin. Nur dem Beispiel der Berliner FDP sollte sie nicht folgen. Unser Lexikon zu Eintrittswellen
Kalender von A bis Z: Der kleine Rote
Linke trugen ihn im Parka als Accessoire, aus Olaf Scholz’ Kalender verschwanden im Zuge der Cum-Ex-Affäre Einträge. Was taugen Küchenkalender – und wie war das noch mit dem Schaltjahr? Alles Wissenswerte, bevor Sie einen für 2024 kaufen
Sexarbeiterin: „Sex für Geld wird es immer geben“
Geht es um Prostitution, kommen in deutschen Medien meistens Vertreterinnen der Betroffenen zu Wort, kaum je Betroffene selbst. Wir haben mit einer rumänischen Sexarbeiterin, die in Berlin lebt und arbeitet, gesprochen
Prostitution: Warum das „Nordische Modell“ ein Irrweg ist
Wer die Prostitution faktisch verbieten will, drängt sie nur tiefer in die Illegalität. Ausstiegshilfen gibt es jetzt schon. Aber von einer Politik kleiner Schritte wollen Moralapostel, die das „Nordische Modell“ fordern, nichts wissen
Autor Thomas Kunst: „Mir ist ein Rätsel, warum nicht drei Preise täglich an mich gehen“
Thomas Kunst hat den Heinrich-von-Kleist-Preis 2023 erhalten. Unser Autor sprach mit ihm vor zwei Jahren, damals wurde der Schriftsteller und Musiker noch als ewiger Geheimtipp gehandelt – und war stinksauer darüber
China stellt sich dem Erbe Alexander von Humboldts
Der erste Humboldt-Tag in China, veranstaltet an der Hunan Shifan Universität in Changsha, widmet sich der Geschichte und dem Werk des großen Aufklärers, vor allem aber seinen Botschaften für das 21. Jahrhundert