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„Die Horde im Gegenwind“ von Alain Damasio: Aerodynamisch bis ans Ende der Welt
Der Bestseller „Die Horde im Gegenwind“ von Alain Damasio ist nun endlich auch auf Deutsch erschienen. Warum sich die Lektüre dieses fantastischen Buches lohnt
Der Flor, der die Welt bedeutet: Roter Teppich von A bis Z
Es ist Berlinale, und vieles dreht sich um den edlen Läufer. Warum Rot exklusiv war, was Luxuszüge damit zu tun haben, wonach Promireporter fragen sollten oder wie Scarlett Johanssons Mutter mal verschwunden ist: Unser Wochenlexikon
Edith Andersons „A Man’s Job“: Kommunistische Eisenbahnerin
Edith Anderson zog der Liebe wegen 1947 aus den USA über Paris in die DDR. Dort wurde sie zur gefeierten Schriftstellerin
Ronya Othmanns Roman „Vierundsiebzig“ über den Genozid an den Êzîden: Ein notwendiges Buch
Im August 2014 verüben Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats schwere Verbrechen an den Êzîden im Nordirak. Ronya Othmann, Tochter eines Êzîden, stellt sich in „Vierundsiebzig“ dem Unbegreiflichen. Ein erschütterndes, notwendiges Buch
Die magischen 3,5 Prozent: Friedemann Karig erklärt, wie Protest erfolgreich wird
Am „Earth Day“ 1970 demonstrierten 20 Millionen Amerikaner für den Erhalt der Umwelt – einer der größten Proteste der Menschheit. Dennoch ging der CO₂-Ausstoß weiter. Wie Klimaaktivismus erfolgreicher sein kann, erklärt Friedemann Karig
Eine Stimme von vor Ort: Moussa Tchangaris Buch über den Sahel
Menschenrechtsaktivist Moussa Tchangari aus Niger analysiert die geopolitischen Hintergründe der Krisen im westafrikanischen Sahel – also auch die Rolle Chinas, Russlands und Europas
Sagenhafte Alleskönner: Frühstücksflocken von A bis Z
Wer klamm ist, soll Cornflakes essen, schlägt Kellogg’s vor. Die Flocken sollten schon den Sexualtrieb zügeln, bei Andy Warhol waren sie Klasse und für T. C. Boyle sind sie literarischer Stoff. Darauf eine Schale Overnight Oats! Das Lexikon
Ökologische Geldanlage: Greenwashing oder Sparbüchse für eine bessere Welt?
Immer mehr Menschen wollen ihr Geld ökologisch und sozial anlegen. Das führt zur Frage: Ist genug nachhaltiger Kapitalismus für alle da?
„Der neue Antisemitismus“: Wie aktuell sind Jean Amérys Schriften?
Der jüdische Schriftsteller Jean Améry starb 1978, jetzt erscheinen seine Schriften unter dem Titel „Der neue Antisemitismus“ – wie aktuell sind sie heute?
Konrad Wolf überrascht 1974 mit dem Film „Der nackte Mann auf dem Sportplatz“
Nach dem Großprojekt „Goya“ dreht Regisseur Konrad Wolf einen sehr persönlichen, grüblerischen Künstlerfilm. Der Schauspieler Kurt Böwe agiert als sein Alter Ego
Ein Dorf in Thüringen: Anker der Sehnsucht
Ute und Werner Mahler fotografierten immer wieder im Dorf Berka in Thüringen, wo Ute Mahler aufgewachsen ist. Zusammen mit Bildern von Utes Vater Ludwig Schirmer entstand so ein Porträt, das 70 Jahre umspannt
Leipziger Buchmesse: Die Nominierten im Bereich Sachbuch/Essayistik
Ob Frauenhass, Terror oder Bürgersinn: Die Liste der Bücher, die für den diesjährigen Preis der Leipziger Buchmesse nominiert sind, liest sich ausgesprochen vielseitig. Ein Überblick
Leipziger Buchmesse: Die Nominierten im Bereich Belletristik
Nobilitiert wird eine vernachlässigte Textsorte – „Genosse Kuckuck“ ist ein Comic. Björn Hayer über die Belletristik-Bestenliste der Leipziger Buchmesse
Leipziger Buchmesse: Die Nominierten im Bereich Übersetzung
Seit 2005 werden auf der Leipziger Buchmesse große Stimmen der Gegenwartsliteratur ausgezeichnet. Neben Autor:innen aus Belletristik und Sachbuch/Essayistik, auch Übersetzer:innen
„Alexej Nawalny ist ein Symbol für alle Opfer politischer Repression“
Die Autorin Olga Martynova glaubt, dass Alexej Navalnys Handeln nicht vergeblich gewesen ist. Im Gespräch erklärt sie, warum
Zecken von A bis Z: Die kleinen Blutsauger breiten sich aus
Blutsaugerin und Überträgerin von Krankheiten – die Zecke hat einen denkbar schlechten Ruf. Neonazis diffamierten der Tradition des NS folgend ihre Gegner so. Wie heroisch sie sein kann, beweisen The Tick und der FC St. Pauli
Ken Merten über Befreiungskampf in Kurdistan: Ein Dresdner in Rojava
Naiv und verliebt in den Befreiungskampf in Kurdistan – Ken Mertens Debütroman „Ich glaube jetzt, dass das die Lösung ist“ klingt wie cooler Rap und unterläuft jeden Heroismus
„Phänomenologie des Schweigens“: Anna Schreiber regt zum Philosophieren an
Anna Schreiber hat eine „Phänomenologie des Schweigens“ verfasst. Ihre Erkenntnisse regen zum Philosophieren an
Sofi Oksanen: „Putins Krieg gegen die Frauen“ – Über hundertzehn Stichwunden
Die finnisch-estnische Schriftstellerin Sofi Oksanen analysiert in ihrem Essay „Putins Krieg gegen die Frauen“ die Misogynie in Russland als stabilisierendes System
Mythenproduktion oder immerhin könnte es so gewesen sein
Prof. Erhard Schütz lernt Familienclans und Journalistinnen kennen und trifft auf trojanische Pferde
„Söhne großziehen als Feministin“ von Shila Behjat: Gar nicht so einfach
Shila Behjat ist Mutter zweier Söhne. Ein „Streitgespräch“ darüber, wie schwer und wie schön dies sein kann
Der amerikanische Albtraum
Barbara Kingsolver hebt Charles Dickens’ „David Copperfield“ in die kapitalistische Gegenwart. Ihr Roman „Demon Copperhead“ gewann den Pulitzerpreis und erscheint nun auf Deutsch
Retrospektive zeigt Filme mit viel Lust aufs Risiko
Das deutsche Kino der Gegenwart ist brav geworden. Bei den 74. Internationalen Filmfestspielen Berlin sind zum Glück auch die Filme des „anderen deutschen Kinos“ zu sehen. Warum das genau zur richtigen Zeit kommt
NATO-Manöver: Die Vision von der „Bedrohung aus dem Osten“ kehrt zurück
Das Narrativ von der „Gefahr aus dem Osten“ lag im Instrumentenkasten des Kalten Krieges obenauf. Es ließ westlich des „Eisernen Vorhangs“ ein latentes Bedrohungsgefühl rumoren, rechtfertigte Abschreckung, Aufrüstung und Kriegsfähigkeit
Das Gift der Moralisierung
Anklage und Personalisierung anstelle von sachbezogener Diskussion gefährden die soziale Gemeinschaft. Der Philosoph Michael Andrick über die ständige Moralisierung gesellschaftlicher Debatten – und was das mit uns macht