Maustetytöt: Anna und Kaisa Karjalainen, finnische Spice Girls mit Depression
Sogar der Friedhof hat Zäune: Anna und Kaisa Karjalainen aus Finnland machen als Maustetytöt Musik zum Aufgeben – und werden so zu Vorboten eines Happy Ends
Vom Bolschoi bis in die Provinz: Wie der russische Staat die Theaterlandschaft umbaut
Das Bolschoi-Theater und der russische Theaterverband werden jetzt von Vertrauten Putins geleitet, zahllose Kulturschaffende sind emigriert. Unsere Autorin erlebt, was das für die Theaterszene in Russland bedeutet
Berliner Antisemitismusklausel: Kein Geld vom Senat bedeutet nicht das Ende der Demokratie
Die Antidiskriminierungsklausel des Berliner Kultursenators Joe Chialo wird scharf kritisiert. Eine Anhörung im Kulturausschuss sollte Raum zur Debatte geben – doch die Fronten bleiben verhärtet
Gute Riecher: Supernasen von A bis Z
In Paris spüren Hunde Bettwanzen im Hotel auf – in Baden-Württemberg Datenträger. Klingt nach einem Fall für „Kommissar Rex“? Dann kennen Sie wohl „Muchtar“ nicht. Was E-Nasen können und wo die Nasen-WM steigt: Unser Wochenlexikon
„The Royal Hotel“-Regisseurin Kitty Green: „Ein ständiges Gefühl der Bedrohung“
Die australische Regisseurin Kitty Green setzt sich in Dokumentar- und Spielfilmen mit dem Machtgefälle zwischen Männern und Frauen auseinander. „The Royal Hotel“ zeigt zwei junge Frauen in einem Milieu der maskulinen Verrohung im Outback
Meister des Un(ter)bewussten: Zum 75. Geburtstag von Haruki Murakami
Haruki Murakami hat einen neuen Roman geschrieben. Sollte sein Frauenbild tatsächlich der Grund sein, warum er beim Nobelkomitee stets durchfällt? Sicher ist, „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“ ist eine leuchtende Liebesgeschichte
Problematische Frauenfiguren von Haruki Murakami: Hype um japanische Feministinnen
Haruki Murakami war der erste international anerkannte Literaturstar aus Japan. In den letzten Jahren bekommt er jedoch Gesellschaft. Überraschenderweise sind Japans neue internationale Star-Autoren alle Frauen
Französisches Fantasy-Drama „Animalia“: Vorstöße in die Wildnis
In dem französischen Fantasy-Drama „Animalia“ fürchtet sich der Mensch vor seiner Verwandlung in etwas Tierisches. Regisseur Thomas Cailley ergründet mit dem vielschichtigen Film einen gesellschaftlichen Kippzustand
Grimme-Institut fast pleite
Es kriselt heftig im renommierten Grimme-Institut. Nun soll es sich neu erfinden und gleichzeitig sparen. Wie konnte es dazu kommen?
Fritten für den Todesstern: Vogelfreundliche Glasfassaden
In den USA verenden jährlich bis zu eine Milliarde Vögel an Glasfassaden. Architektinnen wie Jeanne Gang und Deborah Laurel wollen das ändern
„Ein dunkles, dunkles, dunkles Blau“ am Schauspiel Stuttgart: Wider den Tod tanzen
Der Tod, wenn er naht, droht alles mit Tragik zu erdrücken. Mit Simon Stephens „Ein dunkles, dunkles, dunkles Blau“ ringt Elmar Goerden ihm am Schauspiel Stuttgart Liebe, Tanz und Leichtigkeit ab. Ein schönes, schönes, schönes Stück
Neues Album „Saviours“: Green Day von A bis Z
30 Jahre nach ihrem ersten Hit „Basket Case“ erscheint ein neues Album von Green Day. Warum der Name Green Day synonym für Guilty Pleasure steht, wo ihr Bassist einen Zahn verlor und was wir George W. Bush verdanken: Unser Lexikon
Agrarindustrie: Alarmismus tut not, es lebe der Pragmatismus!
Prof. Erhard Schütz geht unter die Nahrungsfabrikanten und reist einem Metropolenschreiber hinterher
Kultur als Staatsziel im Grundgesetz: Warum Claudia Roths Vorstoß richtig ist
Immer wieder wird es gefordert und diskutiert, jetzt will die Ampelkoalition erneut Kultur als Staatsziel im Grundgesetz festschreiben. Das entlastet nicht nur Kulturschaffende, sondern fördert die Demokratie
Wenig fragen. Viel meinen: Was hilft gegen Empörkommlinge?
Unsere Kolumnistin möchte ein neues Wort in den Duden aufnehmen und erklärt, warum ihr die Antidiskriminierungsklausel des Berliner Kultursenators Joe Chialo Bauchschmerzen bereitet
Überreste von Gene Roddenberry: Weltraumbestattung für die Stars aus „Star Trek“
Science-Fiction-Ikonen, aber auch Normalbürger fliegen zur letzten Ruhestätte in den Weltraum. Am 8. Januar sind diverse „Star Trek“-Größen dabei – mal wieder
Ingeborg Bachmanns erster Gedichtband „Die gestundete Zeit“ neu aufgelegt
Ingeborg Bachmann hat in ihrem ersten Gedichtband „Die gestundete Zeit“ die Kälte und Härte der Nachkriegszeit gefasst. Der erwartete Skandal blieb aus. Warum die Lektüre heute lohnt
„The Curse“: Emma Stone ist die Cringe Queen
Wann ist der Begriff „cringe“ eigentlich so allgegenwärtig geworden? Die Serie „The Curse“ ist keine Comedy und so cringe, dass hier womöglich ein neues Genre entstanden ist
Das Design staatlicher Symbole: Typografie kümmerte die SED nicht
Serifenlos, schmucklos und geometrisch: Gestalter Andreas Koop analysiert das visuelle Erscheinungsbild der DDR
„Der Junge und der Reiher“ von Hayao Miyazaki: Die Kraft der Verwandlung
Mit „Der Junge und der Reiher“ kehrt Hayao Miyazaki zum Kino zurück. Es wird vielleicht das letzte Mal sein für den japanischen Großmeister des Animationsfilms, der am 5. Januar 2024 seinen 83. Geburtstag feiert
„Priscilla“ von Sofia Coppola: Die Macht des Klischees
Sofia Coppola schildert in ihrem Film „Priscilla“ mit Präzision und Subtilität, wie Priscilla Presley in ihrer Ehe mit Elvis einen Sinn für ihr Selbst entdeckt
Dana Vowinckel über ihr Buch „Gewässer im Ziplock“: „Gehörige Portion ‚I told you so‘“
Ihr Debütroman „Gewässer im Ziplock“ erzählt von jüdischem Leben zwischen Gebet und Pubertät. Schriftstellerin Dana Vowinckel über den Schock des 7. Oktober 2023, ihr Verhältnis zu Religion und warum sie trotz Zweifeln Interviews gibt
Social-Media-Podcast „Haken dran“: Mehr als nur Trauerarbeit
Twitter verkommt unter Elon Musk von Tag zu Tag mehr. Unser Kolumnist sucht deshalb eine neue Social-Media-Heimat. Hilfreich findet er dabei den Podcast „Haken dran“
Geburtstage im Feuilleton: Ab in die Kulturvitrinen!
Sie haben eine lange Tradition, aber seit ein paar Jahren tauchen sie inflationär in allen Zeitungen auf: Geburtstagsartikel für Autorinnen, Filmschaffende oder Künstler. Was soll das?