Junge Frau mit Kopftuch und gestreiftem Hemd blickt nachdenklich in einen Spiegel.

„Fremont“ von Babak Jalali: Glückskekse können mehr

„Fremont“ zeigt den amerikanischen Traum einmal anders: Eine junge Afghanin muss im Exil neuen Lebensmut schöpfen. Eine intensive Erzählung von kulturellen Unterschieden, die der amerikanischen Klassengesellschaft den Spiegel vorhält

Eine Frau in einem roten Kleid steht auf einer Straße bei Nacht, ein Mann auf einem Motorrad sitzt vor ihr.

Saim Sadiqs „Joyland“: Ein kleines Kinowunder aus Lahore

Der junge Haider schmeißt in seinem patriarchalen Clan den Haushalt – bis er an einen Job gelangt: als Tänzer in einem queeren Kabarett. „Joyland“ ist das atemberaubende Spielfilmdebüt des pakistanischen Regisseurs Saim Sadiq

Der Mars trägt eine blaue Kippa mit Davidstern. Sterne und Weltall im Hintergrund.

Pogrome damals und heute: Bald Juden auf dem Mars?

Unsere Autorin Marina Frenk fühlt sich nicht sehr jüdisch, aber 85 Jahre nach der Reichspogromnacht, gut einen Monat nach dem Überfall der Hamas auf Israel und angesichts wachsenden Antisemitismus, überlegt sie, was ihr noch droht

Frau fotografiert sich vor Yayoi Kusamas Punkt-Installationen mit vielen Kugeln.

Smalltalk: Eine Frage wie eine Abrissbirne

Smalltalk muss gekonnt sein. Also fragen Sie am besten niemals eine Künstlerin nach ihrem Lieblingsmaler oder der Lieblingsmalerin. Unsere Autorin hat erlebt, wie sehr das nach hinten losgeht

Bunte, hängende Kleidung mit bunten Bändern und Verzierungen vor einer weißen Wand und Decke.

Sarkis-Ausstellung: Von leidenden Söhnen

Sarkis beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit den Kriegen und Genoziden des 20. Jahrhunderts. Auch seine neue Einzelaustellung in der Kunsthalle in Baden-Baden hat die verschiedenen Formen des Erinnerns zum Thema

Zwei Soldaten im Ersten Weltkrieg bewegen sich durch Explosionen und Trümmer.

Aus Westafrika an die Front in Verdun

In „Mein Sohn, der Soldat“ erzählt der französische Regisseur Mathieu Vadepied vom Ersten Weltkrieg aus der Perspektive eines senegalesischen Vater-Sohn-Paares, das zwangsrekrutiert wurde

Porträt einer Frau mit braunen Haaren und dunklem Hintergrund.

Regisseurin Justine Triet: „Wir wollten kein Klischee“

Justine Triet bricht in ihren Filmen mit Rollenklischees und Stereotypen. Mit Sandra Hüller hat sie die perfekte Schauspielerin dafür gefunden: Sie ist radikal, ihr Spiel ist ungeschönt – und sie bemüht sich nie, Erwartungen zu erfüllen

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