Obamas Ostergeschenk
Die Ostermärsche 2009 finden im Nachgang zu zwei bemerkenswerten Ereignissen statt – dem Gipfel zu 60 Jahren NATO und der Abrüstungsrede Barack Obamas in Prag
Damit die Kröte Geld frisst
Frau Wang und Herr Song finden zu einem harmonischen und kreativen Umgang mit der Wirtschaftskrise in China, weil sie unbeirrt auf die Fengshui-Lehren vertrauen
Sehnsucht nach Freiheit
Stellt Euch eine andere Gesellschaft vor: Warum die Proteste in London, Berlin und anderswo erst der Anfang einer wachsenden Gefolgschaftsverweigerung sind
Glückliche Tage
Früher roch der Sommer nach Risiko und nassem Zelt. So sollte es wieder werden. Denn was ist schon ein Urlaub wert, von dem man danach nur sagt: Doch, schön war's
Demontage einer Ikone
"Wolfgang Amadeus Phoenix" heißt das neue Album der Band Phoenix. Ein Gespräch mit Gitarrist Christian Mazzalai und Bassist Deck D'Arcy über Hysterie und Größenwahn.
Huffington Post hebt ab
Nun will der bekannteste Blog der USA auch im Nachrichtengeschäft mitmischen. Können Arianna Huffington und Kollegen die schwächelnde US-Zeitungsindustrie neu bleben?
In der Zwickmühle
Die Krise des Kapitalismus zeigt: die Linke hatte Recht mit ihrer Diagnose. Aber Dankbarkeit ist nicht zu erwarten und für Rechthaberei bleibt keine Zeit
Zeit zum Handeln
Der Streit um die Mitgliedschaft von Rolf Stolz droht den Kölner Schriftstellerverband zu zerreißen: Warum wird der als rechts kritisierte Autor nicht ausgeschlossen?
Die Daimler-Show
Die große Stunde der Kleinaktionäre: Die Generalaussprache bei der Daimler-Hauptversammlung bietet eine Bühne für Schaukämpfe. Und "Rimini Protokoll" macht Theater
Die Welt in Handschellen
Warum der deutsche Softwarehersteller SAP in den neunziger Jahren zum Weltkonzern aufstieg
Vor Wundern wird gewarnt
Sind unsere Verschlüsselungsmethoden noch sicher angesichts neuer Entdeckungen aus der Zahlentheorie?
Warum McCartneys Enkel alimentieren?
Eine Kulturflatrate scheint dem Copyright des Internetzeitalters am besten Rechnung zu tragen
Liebhaber des Lebens
Ein Rufer in der Wüste: Gay Talese verabscheut die Nähe zur Macht, er liebt seine Frau und er hat die beste Reportage Amerikas geschrieben. Eine Begegnung
Muezzin und Kirchenglocken
Was ist merkwürdiger? Syrische Initiationsriten, eierlegende Hasen oder die Tatsache, dass wir in der Fastenzeit dicker werden? Betrachtungen zwischen Istanbul und Berlin
Schuld und Sühne
Warum musste Jesus sterben? Was hat es mit der "Selbstoffenbarung" Gottes als Vater, Sohn und Heiliger Geist auf sich? Die moderne Theologie zweifelt an alten Dogmen
Der umkämpfte Hügel des Frühlings
Vor 100 Jahren gründeten jüdische Siedler Tel Aviv. Heute ist die Stadt kulturelles und wirtschaftliches Zentrum des Landes und gilt als die Verkörperung Israels
Analysiere dich nicht, lebe!
Sex sells oder: Tabubruch als öffentliche Selbsttherapie. Tracey Emin inszeniert seit 20 Jahren Intimes aus ihrem Leben als Kunstwerk. Eine Retrospektive in Bern
Die Weltbildprägerin
Close-Ups und Klischees: Stephanie Mair-Huydts beherrscht von der schwäbischen Provinz aus den deutschen Reiseführermarkt – und unsere Vorstellung vom Urlaub
Gespenster der Produktion
Derrida und die Wattestäbchen, oder: Warum das „Heilbronner Phantom“ keine Meldung aus der Rubrik Vermischtes ist, sondern politische Fragen beantwortet
Zuviel Angst und Stillstand vor dem Sturm
Absichtserklärungen, Formelkompromisse, Versprechen - das reicht nicht. Dem Schlamassel einer großen Weltdepression wurde in London zu wenig entgegengesetzt
Schöner wohnen
Kronleuchter und Stuckrosetten: Die Konzeptkünstlerin Miriam Kilali hat ein Heim für obdachlose Alkoholiker in ein Luxusdomizil verwandelt. Ein Hausbesuch
Spuren vergangener Leiden
Die Französin Laurence Picq über ihr Leben in Kambodscha während der Pol-Pot-Diktatur zwischen 1975 und 1979 und das Internationale Tribunal gegen die Roten Khmer
Sehnsucht nach Charisma
Barack Obamas Botschaften treffen in Europa auf ein verunsichertes Publikum, das durch fremde Tatkraft erlöst werden möchte
Die Musikpresse sieht ziemlich alt aus
Immer nur PR-Texte paraphrasieren, das kann es nicht sein. Der Popkritik fehlt oft der Mut, die eigene Analyse zu erklären und so die eigene Bewertung zu begründen