Soldat in Uniform rennt durch zerstörte Straße, Rauch steigt auf.

Israelische Armee: Kein Entkommen möglich

Der israelische Regisseur Dani Rosenberg erzählt in „Der verschwundene Soldat“ von der Odyssee eines 18-Jährigen, der dem Kriegsdienst im Gazastreifen entflieht

Ein Strauß mit Kopf nach unten im trockenen Gelände vor blauem Himmel.

Lyrik: Über Sträuße, Spinnen und Zitronen

Unsere Lyrikspezialistin Beate Tröger empfiehlt neue und zeitgenössische Lyrik, die den Blick öffnet und die richtigen Fragen stellt – mal tragikomisch, mal existenzialistisch

Olga Grjasnowa, Autorin, Porträt, mit roten Lippen und langen braunen Haaren.

Jüdisch, aber wie?

Die große Identitätskrise – Olga Grjasnowa erzählt von einer Frau, die sich zwischen den Rollen der Geliebten, der Mutter und der Jüdin einen Platz suchen muss

Drei Personen vor einem Gebäude: Eine junge Frau mit braunem Mantel, ein älterer Mann und eine ältere Frau mit blauem Hut.

Frauen und ihre Horrorkörper

Ob Natalie Erika James’ „Apartment 7A“ oder „The Substance“ von Coralie Fargeat: Nicht mehr männliche Filmemacher, sondern Regisseurinnen verarbeiten die weibliche Perspektive auf „Rape and Revenge“ in ihren Filmen

Nahaufnahme zweier Gesichter, eine Hand bedeckt ein Auge, ein Mund küsst eine Wange.

Roman von Elke Schmitter: Der Mensch und die Sehnsucht

Elke Schmitters Roman „Alles, was ich über Liebe weiß, steht in diesem Buch“ reiht sich ein in die große Tradition der Weltliteratur. Er spielt in der Gegenwart, es kommen auch Veganismus und Psychoanalyse drin vor

Ein Auto ist mit einer grünen Plane abgedeckt. Es steht auf einer Wiese neben Bäumen und einem Zaun.

Literaturkritik: Wir sind identitätspolitisch fixiert

Patricia Hempel und Paula Irmschler wird gern das Label „Ost“ angeheftet. Dafür reicht schon, dass ein Roman teilweise in Leipzig spielt oder die DDR darin vorkommt. Dabei bieten ihre Romane so viel mehr als die Ost-Schublade

Zwei junge Menschen mit geschlossenen Augen, einer raucht eine Zigarette.

Aufstand der Zonenkinder

In ihrem neuen Film „Zone“ betreibt die Regisseurin Christina Friedrich Geschichts- und Selbsterforschung mit Bildungshuberei und revolutionärem Furor

Eine ältere Frau mit Brille und gemustertem Oberteil sitzt und stützt ihr Kinn auf die Hand.

„Ja, ja. Immer sind die Mütter schuld“

In „Unser Ole“ stellt die Autorin Katja Lange-Müller ihren feinsinnigen, mitunter freundlich derben Humor unter Beweis. Entstanden ist Lange-Müllers köstlich-bittere Screwball-Komödie aus den Protokollen einer Gruppentherapie

Empfehlung der Woche

Faschismus ist keine Meinung

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Ilko-Sascha Kowalczuk

Hardcover, gebunden

236 Seiten

23 €

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24. Juli bis 9. August 2026

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