Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)
Von der Jobmaschine zum Sparmeister
Ein kämpferischer Präsident ist besser als einer, der so tut, als sei er zur Neutralität verpflichtet. Mittwochabend stellte Obama seine Sparpläne vor
Kraftakt am sozialen Schraubstock
In der Schlacht um den US-Haushalt wird Präsident Obama von den Republikanern nicht das Geringste geschenkt. Sie dient als Generalprobe für das Wahljahr 2012
Wisconsin könnte Schule machen
Gewerkschafter und Progressive demonstrieren seit Wochen gegen die Schock-Doktrin ihres republikanischen Gouverneurs. Die Kundgebungen der Tea Party sehen dagegen alt aus
Kill the Bill!
Tausende besetzen das Parlament in Wisconsin. Gegen ein Anti-Gewerkschaftsgesetz von Gouverneur Scott Walker wird demonstriert wie einst gegen den Vietnam-Krieg
In den Müll mit Öko
Die Republikaner recyclen eine alte Idee: Sie führen im US-Kongress wieder Styroporbecher ein – und nehmen damit die Reformpolitik der Demokraten zurück
Signale des Zorns
Es gibt in diesem Land einen Riss zwischen den Erwartungen der Menschen und der sie umgebenden Wirklichkeit. Der Soziologe Oskar Negt über Stuttgart21, Sarrazin und Eulen
Einfach den Sauerstoff abdrehen
Die republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus hat wie versprochen ihren Sturmlauf gegen die Gesundheitsreform begonnen und profitiert von zu passiven Demokraten
Tea Party im Rücken, Skalpell in der Hand
Der neue, weitgehend von den Republikanern beherrschte Kongress hat sich konstituiert und will Präsident Barack Obama ab sofort das Regieren zur Hölle machen
Grizzly Mama mit Lippenstift
Die Demokraten finden einfach kein Mittel gegen sie. Nie hatte der konservative Feminismus eine bessere Repräsentantin
Wendung zum Guten
Das START-Abkommen scheint kurz vor der Ratifizierung zu stehen. Barack Obamas aggressive Lobbyarbeit während der vergangenen Tage hätte sich damit gelohnt
Der große Gleichmacher
Rechtsaktivisten feiern das überraschende Ergebnis eines Senatsvotums, nach dem es Homosexuellen fortan möglich ist, offen in den Streitkräften zu dienen
Der Angstmacher
Apuliens Regionalpräsident tritt gegen Silvio Berlusconi an und will Neuwahlen, falls der jetzige Premier gestürzt werden sollte. Das schockiert das linke Establishment
Bitter für Obama
Der Präsident beugt sich Forderungen der Republikaner, geltende Steuersenkungen für Besserverdienende zu verlängern – sehr zum Leidwesen nicht weniger Parteifreunde
Vor den Nacktscanner gestellt
Zwischen Republikanern und Demokraten bröckelt der Anti-Terror-Konsens, nachdem verschärfte Flughafenkontrollen Obama als polizeistaatliche Hybris vorgeworfen werden
Italiens Obama gesucht
Etwas Besseres kann sich eine Opposition eigentlich kaum wünschen: Berlusconi mag noch nicht soweit sein, dass er das Weite sucht, doch lange kann es nicht mehr dauern
Fall in den Enthusiasmus-Graben
Nach dem Wahldesaster sucht Barack Obama nach Kompromissen mit den Totengräbern seiner Präsidentschaft. Die Republikaner werden ihre Totalopposition kaum aufgeben
Der Polit-Rocker
Jon Bon Jovi ist Frontmann einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten. Neben der Musik hat er aber noch eine weitere Leidenschaft: die Politik
Mythen und Mythos
Als der Demokrat 1960 zum Präsidenten gewählt wird, dient das dem Image der USA. Ein relativ junger Mann, der Football spielt und Künstler trifft. Es schien ein Neuanfang
Blockade drinnen und draußen?
US-Präsidenten, die den Kongress verlieren, kompensieren innenpolitischen Machtverlust für gewöhnlich, indem sie sich auf die Außenpolitik stürzen. Auch Obama?
Abschießen, stoppen, verlangsamen
Barack Obama und seine Demokraten müssen bei den Kongresswahlen den höchsten Mandatsverlust einer Präsidentenpartei seit Jahrzehnten verkraften
Obamas 2008 liegt weit zurück
Die Demokraten stecken herbe Verluste ein und müssen das Repräsentantenhaus aufgeben. Der Präsident wird nun kämpfen müssen, um noch regieren zu können
Rufmord an einem „Anti-Terroristen“
Der Fall des Imams von Manhattan und seines Moschee-Projektes zeigt, wie salonfähig Islamophobie in Amerika inzwischen ist. Zum Jahrestag von 9/11 allemal
Das Monster, das sie schufen
Karl Rove und die Neokonservativen dienten der Tea Party als Inspiration. Jetzt aber drohen sie, endgültig die Kontrolle über diese Radikalen zu verlieren
Es war nur ein Moment
Linke Bewegungen und Demokraten bezahlen ihren Beistand für Obama und die Solidarität mit seinen Entscheidungen mit einem Verlust an kultureller Hegemonie