Sozialismus
Die Reform entlässt ihre Väter
Himmlischer Frieden - irdische Konflikte: Aus Angst vor einem Ende des ökonomischen Frühlings ließ Deng Xiaoping vor 20 Jahren die Panzer auffahren
Jenseits der Sprachmauer
Die Vergangenheit der beiden Teile Deutschlands wird in immergleicher Rhetorik behandelt. Dabei gäbe es Alternativen jenseits der klaren Raster von Schuld und Unschuld
Der Kommunist im Gehrock
Kann man die Prostitution geißeln und gleichzeitig ihre Dienste in Anspruch nehmen? Friedrich Engels konnte. Tristram Hunt über den Freier und Frauenbefreier Engels
Deutsch-deutsche Dämonen
20 Jahre nach ihrem Ende hat der Westen die DDR immer noch nicht verstanden. Gedanken von "Freitag"-Mitherausgeber Friedrich Schorlemmer
Typisch DDR
Der "Freitag" widmet sich in mehreren Folgen den Ereignissen, die zur deutschen Einheit führten. Der Auftakt der Reihe: Die gefälschten Kommunalwahlen im Mai 1989
Typisch DDR
Der "Freitag" widmet sich in mehreren Folgen den Ereignissen, die zur deutschen Einheit führten. Der Auftakt der Reihe: Die gefälschten Kommunalwahlen im Mai 1989
Ein Kontinent namens Revolution
Das neue linke Lateinamerika empfängt in dieser Woche Barack Obama. Seine Wurzeln fand es vor zwanzig Jahren in den Aufständen von Venezuela, dem "Caracazo"
Eine Frage der Verfassung
Verstaatlichung, Enteignung, Sozialismus: Die Krise eröffnet neue Blicke auf ein Provisorium – und was die FDP vergessen machen will, entdeckt die Linkspartei für sich
Unliebsame Konkurrenz
Die Wirtschaft hat sei jeher Widerstand gegen staatliche Betriebe geleistet. Die Arbeiter hofften dagegen stets auf eine Sozialisierung der Schlüsselindustrien
Wer hat eine bessere Erzählung?
Jetzt stehen wir da, mit leeren Händen und greifen instinkiv zu alten Begriffen. Wir sind jetzt alle wieder Sozialisten. Der Sozialismus kommt aber trotzdem nicht
Der Kapitalismus muss aufhören, er selbst zu sein
Etwa 2.500 Aktivisten stellten sich am Wochenende in Berlin die Frage „Ist der Kapitalismus am Ende?“ Wir dokumentieren die Antwort von Daniela Dahn
Merkels neues Gesicht
Verstaatlichung sei nicht ihr Projekt, winkt die Linke ab – und fordert, die Vergesellschaftung von Banken auf die Agenda zu setzen. Aber wo ist da der Unterschied?
"Ich hoffe, Obama scheitert"
Die Konservativen in den USA haben die Wahl verloren. Ihre Vorbeter in den Medien geben sich aber noch nicht geschlagen, wie nicht nur das Beispiel Rush Limbaugh zeigt
Die Rückkehr des Stamokap
Die Krise wirkt mitunter wie ein Wurmloch in die Vergangenheit. Nun hat die Wirtschaftspresse auch noch den Staatsmonopolistischen Kapitalismus wiederentdeckt. Zu Recht?
Die konstituierende Sitzung
Erasmus Schöfer hat sein vierbändiges Polit-Epos "Die Kinder des Sisyfos" abgeschlossen
Kein Rückfall ins Inka-Reich
Mit der neuen Verfassung bleibt die Neugründung des Landes nicht länger Utopie
Eine seltsame Art des Sozialismus
Obama hat mit seinem Konjunkturprogramm den Staat zum Unternehmer des Jahres ausgerufen
Kein Anschlag auf die westliche Kultur
Bolivien soll gerechter und sozialer werden, das verspricht die neue Verfassung, die am Wochenende bei einer Zustimmung von nahezu 60 Prozent angenommen wurde
Berge versetzen, Massen bewegen
Von Maos Maoismus ist eigentlich nicht viel mehr als eine Projektionsfläche geblieben. Ein Band mit Materialien
Maskeraden und Kanonaden
Ende 2008 ist sie in nicht weniger als acht Parteien zerfallen
Blaue Bände in grüner Schrift
Kapitalismuskritiker sollten vom Gegner lernen, dem neoliberalen Ahnherren Friedrich August von Hayek. Der Entwurf eines nachhaltigen Wachstumsbegriffs wartet darauf, eine spannende intellektuelle Angelegenheit zu werden
Hirne und Herzen
Über allem thront die systemstabilisierende Kraft der modernen Medienindustrien
Perestroika des Kapitals
Die nächste Krise kommt bestimmt - dann sollte die Gesellschaft besser vorbereitet sein als heute
Ich hasse die Revolution wie die Sünde
Das Scheitern der Novemberrevolution von 1918/19 hatte welthistorische Konsequenzen. Mitverantwortlich war auch die zögerliche Haltung Friedrich Eberts