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Israel/Palästina: Ägypten, Jordanien und das Gaza-Szenario einer zweiten Nakba
Ägyptens Präsident As-Sissi erteilt Überlegungen eine Absage, die 2,3 Millionen Palästinenser im Gazastreifen in Richtung Sinai zu vertreiben. Auch Jordanien fürchtet, dass eine Devise der Ultrarechten in Israel wahr wird. Was will Katar?
Giorgia Meloni: Die vaterländische Gesellin
Nunmehr ein Jahr im Amt liefert die Rechtsregierung in Rom weiter Waffen an die Ukraine und betreibt an der Seite Ursula von der Leyens EU-Anti-Migrationspolitik. Ihr ideologischer Markenkern bleibt, wie er ist: postfaschistisch
Terror in Nahost: Gedenken darf keine Phrase sein
Wer die Hamas „Barbaren“ nennt, ist ein Guter. Braucht es solche salvatorischen Klauseln? Freitag-Autor Dorian Baganz über überflüssige Floskeln, deren monotone Wiederholung den Worten ihren Wahrheitsgehalt nimmt
Im Angesicht der Krisen: Wo soll das noch hinführen?
Krieg in der Ukraine, jetzt das Aufflammen des Nahostkonfliktes: Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass eine Doppelkrise weitere Konflikte verstärkt. Eine Analyse aktueller Krisenherde in Bezug auf die politische Weltordnung
Antisemitismus? Kolonialismus? Wir müssen pragmatischer auf den Krieg in Nahost schauen
Auch wenn es jetzt noch schwerfällt: Je konkreter und kleinteiliger wir auf die Interessen der Akteure blicken, desto besser verstehen wir die Eskalation um Gaza
Frankreich/Gaza: Schläft die Vernunft, erwachen die Monster
Innenminister Gérald Darmanin lässt sämtliche Pro-Palästina-Meetings verbieten und gibt Order, sie notfalls aufzulösen und die Organisatoren zu verhaften. Präsident Macron kann seinen autoritären Regierungsstil vertiefen
Gazakrieg: Deutsche Staatsräson beinhaltet nicht nur das Existenzrecht Israels
Gesetzlich gesichert: In Deutschland müssen die Sorgen arabischer Mitbürger über das Leid im Gazastreifen, genauso wie die Empörung von Juden über den Hamas-Angriff im Rahmen der Meinungsfreiheit akzeptiert werden
Reaktionen auf Terror in Israel: Sind Sie gegen Judenmord? Ja, nein, vielleicht?
Ob Klimaschutz oder Feminismus, gerne bekennen sich deutsche Prominente politisch. Doch zum Terror der Hamas schweigen viele. Warum fällt es so schwer, sich zu jüdischem Leben zu bekennen? Gilt hier: Wer schweigt, stimmt zu?
Gaza-Krieg: Es gibt weder eine Exitstrategie noch einen Plan für die Zeit danach
Niemand weiß, worin Netanjahus Plan für die Zeit danach besteht. Solange es keine Exitstrategie gibt, zieht es die Vereinigten Staaten immer mehr in den neuen Nahost-Krieg hinein
Israel und die Hamas: Warum das „Aber“ denkbar bleiben muss
„Stand with Israel?“ Ja, natürlich. Und doch ist es in Zeiten der Zuspitzung nötig, die Grautöne zu sehen – im Nahostkonflikt und darüber hinaus
Buchmesse-Fazit: Slavoj Žižek und Judith Butler in der Tradition deutscher Trümmerfrauen
Mit seiner umstrittenen Eröffnungsrede für das Gastland Slovenien hatte der Philosoph Slavoj Žižek das erste Wort, aber zum Glück nicht das letzte. Über die Frankfurter Buchmesse im Schatten des entsetzlichen Pogroms der Hamas
Sachbücher des Monats: Im anderen den Menschen (an)erkennen
Prof. Erhard Schütz liest für unsere Leser:innen Sachbücher der Stunde und übt sich diesmal in reizvoller Spekulation – darüber etwa, was wäre, wenn Humanismus kein Traum der Menschheit bliebe
Krieg in Nahost: Wir sind es den Leidtragenden schuldig, Zweifel zuzulassen
Die BBC wird wegen der Berichte über die Explosion des Krankenhauses in Gaza kritisch beäugt. Es ist eine Lektion für alle, die Klarheit wollen, wenn es keine gibt
Hinterbliebene von israelischen Friedensaktivisten wollen nicht auf Rache setzen
Die Hamas tötete israelische Friedensaktivisten wie Hayim Katsman. Deren trauernde Angehörige gehören zu den wenigen Israelis, die gegen Rache argumentieren. Sie fordern von ihrer Regierung ein Ende der Kriegshandlungen
Andrej Hermlin, der Vorstand der Linkspartei und die Hamas
Andrej Hermlin ist ein großartiger Pianist. Jetzt hat er seinen Austritt aus der Linkspartei angedroht – wegen des Beschlusses von deren Vorstand zur Gewalt in Israel und Palästina
Feindbild Alice Schwarzer. Ist eine ältere Cis-Frau nicht divers genug?
33 Autoren unterschrieben einen Protestbrief gegen den Auftritt Alice Schwarzers beim Literarischen Herbst in Leipzig. Unsere Autorin fragt sich: müssen feministische Aktivist*innen jedes rechte Klischee über „Wokistan“ bedienen?
Historiker Jürgen Zimmerer über feiernde Palästinenser: „Hier wird niemand ausgebürgert!“
Welche Verpflichtung hat Deutschland nach dem Angriff auf Israel? Jakob Augstein spricht mit dem Historiker Jürgen Zimmerer darüber, was Erinnerungskultur in Kriegszeiten bedeutet – und wie wir mit Hamas-Fans auf der Sonnenallee umgehen
Victimblaming ist für viele Progressive ein Verbrechen. Außer wenn es um Juden geht
Nach den Terrorangriffen der Hamas gab es keine Pause für Mitleid. Falsche Erzählungen setzten sich durch und rechtfertigten das Morden, noch bevor das Blut trocken war
Wie ein Lauffeuer: Gaza unter Phosphorbeschuss
Anders als Streubomben oder chemische Waffen ist der Einsatz von Phosphormunition nicht verboten, sondern Kriegsalltag. Weißer Phosphor leuchtet nicht nur, er brennt sich auch Unbeteiligten tief in die Haut – und muss geächtet werden
Israel: Was der Gast aus Katar im Kanzleramt über Deutschlands Staatsräson verrät
Deutschland verzichtet darauf, das Kernproblem des Nahostkonflikts außenpolitisch so wahrzunehmen, wie das notwendig wäre – mittels eines staatlichen Existenzrechts für die Palästinenser im Westjordanland und im Gazastreifen
Israel: Die Grenzen der Selbstverteidigung
Im Krieg um Gaza kämpfen nicht zwei Staaten gegeneinander, vielmehr handelt es sich um die moderne Form eines klassischen Kolonialkonflikts. Gerade hier müssen humanitäre Menschenrechte respektiert werden, meint Sabine Kebir
„Die Sicherheit Israels ist niemals verhandelbar“: Gilt das auch im Ernstfall noch?
Das Existenzrecht Israels ist Teil der deutschen Staatsräson, sagen Politiker:innen. Angela Merkel sagte im Jahr 2008, dass „[das] in der Stunde der Bewährung keine leeren Worte bleiben.“ – Was bedeutet das in der Krise?
Nach den Terror-Angriffen der Hamas: „Ich hoffe, die Solidarität kann das überstehen“
In der Bewegung „Standing Together“ arbeiten Freiwillige mit verschiedenen ethnischen Hintergründen zusammen, um den Opfern der Gewalt in Israel zu helfen. Beispiele dieser Art jüdisch-arabischen Zusammenhalts sind Anlass zur Hoffnung
Der deutsche Antisemitismus wirkt weiter – auch in mir
Wer deutsch und nicht jüdischer Herkunft ist, sollte misstrauisch gegenüber den eigenen Meinungen zu den Themen Judentum und Antisemitismus sein. Warum ich eigentlich nichts zum Terror gegen Israel sagen wollte und es nun doch tue
USA/Nahost: Joe Biden ist eigentlich kein Fan von Benjamin Netanjahu
Während Joe Biden nach Tel Aviv reist, bleibt die Unterstützung für Israel in Washington parteiübergreifend Konsens. Doch die Zeit nach dem Krieg wirft schon ihre Schatten voraus: Der Konflikt in Nahost wurde zu lange ignoriert