Hochprozentiges Geisterschiff
Christoph Marthaler inszeniert in Zürich Shakespeares "Was ihr wollt" als letztlich geglückten Schiffbruch, denn nur gescheitert kann die Sehnsucht nach Liebe fortdauern
Vom klingenden Kondom und anderen Tonträgern
Aufgezwungene Musik verursacht schlechte Laune. Rette sich, wer kann und protestiere!
Flucht und Treue
Die Tagebücher des ungarischen Schriftstellers Sándor Márai zeigen einen von der Suche nach dem Ganzen Besessenen
Blogger Dir einen!
Tagebücher im Internet: Innerlichkeitskitsch für die Öffentlichkeit
Der unverstellte Blick
Wie meine Mutter unversehens zum Parasiten am Volkskörper wurde
Ich will auch im Alltag eine Frau sein
Die transidente Chou-Chou de Briquette kämpft seit Jahren um Eintragung ihres selbstgewählten Namens in den Pass. Ein neues Gesetz soll Abhilfe schaffen
Aus der Hölle, aus dem nichts, aus der Versenkung
So eine Ski-WM hat es lange nicht gegeben. Emotionen, Katastrophen, unerwartete Wendungen, tragische Momente - es ist, als hätte ein talentierter ...
Sog in Augenlust
Wir müssen uns Wolfgang Koeppen als glückliche Romanfigur vorstellen. Anmerkungen zu seiner Prosa aus dem Nachlass
Immer engere Räume
Der amerikanische Literaturwissenschaftler Frederic Jameson über die Kulturalisierung der Welt und fehlende Orte für kritische Intellektuelle
Chefsache Klamauk Berlin, auwei!
Unter den Linden
Wiedersehen
Stanley Kubricks "2001" will im Kino neu betrachtet werden
Arbeitnehmer-kick
Der Sport, kein Bundespräsident oder Bundeskanzler hätte je vergessen es lobend zu erwähnen, ist Vorbild für das Funktionieren der Gesellschaft. Das ...
Narrenfreiheit
"Karnaval" von Thomas Vincent zeigt die zähen und zarten Bande, die uns mit denen verbinden, die uns im Rauschzustand erlebt haben
Napsters jüngstes Gericht
Zur Einhaltung des Urheberrechts verurteilt
Die Lust am Vorurteil
Die Rückkehr vom Dorf in die Hauptstadt geriet zu einer kleinen Niederlage. Ich nahm wieder einmal die falsche Autobahnauffahrt. Es handelte sich ...
Wahrheit und Rezension
Erwiderung auf einen unsachlichen und unredlichen Kritiker. Zu Stefan Dornufs Leo-Kofler- Rezension im Freitag vom 26. Januar 2001
An einem Montag im Café
Er sei, sagt ihr der junge Mann, immer zum Glück begabt gewesen. Es ist nicht leicht zu entscheiden, was er damit meint. Vielleicht hat er ...
Was Van Gogh gänzlich übersah
"Meine Welt - Künstlerinnen und Künstler aus dem Land Brandenburg und Berlin, die anders sind"
Rezepte aus der Menschenfresser-Küche
Eine dünne Schicht Schnee liegt über der Stadt. Der Niederländer Athur Daane, Dokumentarfilmer und Held von Cees Nootebooms Roman Allerseelen, geht ...
Vom Krieg zum Frieden
Ein Rückblick auf die 51. Internationalen Berliner Filmfestspiele
Genialität im Kinderland
Henri Rousseau in der Tübinger Kunsthalle
Mit Gewalt in die Sackgasse
Jeder Anschlag verringert die Macht der Regierung Djindjic
Sinnlichkeit und Selbstachtung
Das "Teatro Massimo" als eingelöstes Versprechen der Kulturpolitik oder wie der Genius loci Stätte zurückerobert, die zu Unorten verkommen waren
Glaube an die Botschaft
Jenny Holzer mit einer Großinstallation in der Neuen Nationalgalerie Berlin