„Maoismus – Eine Weltgeschichte“ von Julia Lovell: Mao wollte den Westen umzingeln
Bis heute prägt der Maoismus die Politik Chinas. Die Professorin für moderne chinesische Geschichte Julia Lovell zeigt, wie der Maoismus in China und rund um den Globus zu einer so wirkmächtigen Ideologie werden konnte
Sabine Bodes „Geschwister im Gegenlicht“: Eine brandgefährlich biedere Familie
Sabine Bode lässt ihren Sachbüchern über die Nachkriegsgeneration noch einen Roman folgen
Der Osten noch weiter östlich
Adam Soboczynskis „Traumland“ ist voller Erinnerungen und auch eine Liebeserklärung – an den Westen
Dokumentation über Ost-Politikerinnen: Ihre Mütter haben alle gearbeitet
In „Frauen in Landschaften“ porträtiert Sabine Michel vier ostdeutsche Politikerinnen. Manuela Schwesig auf dem Leuchtturm, Frauke Petry zwischen Demütigung und Wut: Der Filmemacherin ist es gelungen, das Vertrauen der Frauen zu gewinnen
„Fallende Blätter“: Wo sich Kinohelden ins Kino flüchten
In seinem neuen Film feiert der finnische Regisseur Aki Kaurismäki den Eskapismus einmal mehr in seiner traurig-schönsten Form
Olivia Rodrigos Album „Guts“: Wie ein Tagebuch zum Mitsingen
Mit 13 war Olivia Rodrigo Star eines Disney-Films, als sie 18 war, landete sie mit ihrem ersten Album „Sour“ zwei Nummer-eins-Hits. Was unterscheidet den Pop-Punk ihres zweiten Albums „Guts“ von Avril Lavignes oder Billie Eilishs Songs?
Privatmuseum Fotografiska im Kunsthaus Tacheles: Wächst hier etwas zusammen?
2012 wurden die Kunstschaffenden im Kunsthaus Tacheles in Berlin zwangsgeräumt. In dem Gebäude eröffnet jetzt das Privatmuseum Fotografiska und muss beweisen, dass es dem Erbe gerecht werden kann. Ein Vorabbesuch
Fatma Aydemirs Theaterdebüt „Doktormutter Faust“: Nein heißt doch nicht Nein
Den Auftakt am Schauspiel Essen macht eine feministische Überschreibung des deutschesten aller deutschen Klassiker. Leichtfüßig, gelegentlich auch etwas leichtgewichtig
Felix Heidenreichs neues Buch über Immanuel Kant: Eine Homestory aus Königsberg
Passend zum Immanuel-Kant-Jahr 2024 legt der Schriftsteller Felix Heidenreich ein gewitztes Buch vor. Kann man gegen die Welt „anvernünfteln? Ein Roman zum 300. Geburtstag des großen Denkers
Benjamin von Stuckrad-Barres „Noch wach?“ am Thalia Theater Hamburg gerät allzu lau
Das Medienhaus aus Benjamin von Stuckrad-Barres Roman wird in Christopher Rüpings Inszenierung zum Geisterschloss. Das ist ganz amüsant, aber leider auch nicht mehr
Filmfestival in Venedig: „Poor Things“ gewinnt und alle lieben ein durchgeknalltes Biopic
Yorgos Lanthimos‘ feministische Frankensteinvariante „Poor Things“ erhält den Goldenen Löwen, der Regiepreis setzt im rechtsextrem regierten Italien ein wichtiges Zeichen und „Daaaaali“ erweist sich als Publikumshit
Berlin Art Week: Der Wind wehte westlich
Mit der Schau „If the Berlin Wind Blows My Flag“ hinterfragt das Berliner Künstlerprogramm erstmals die eigene Geschichte
Berlin Art Week: Modulationen von Stille
Die Akademie der Künste bringt Malereien Luc Tuymans’ in Dialog mit dem schauspielerischen Werk Edith Clevers und erzeugt so Nachbilder einer spezifisch deutschen Vergangenheit
Berlin Art Week: Analoge Arbeit am Selbst
Ihre Ausstellung im MoMA war für Nora Turato ein Wendepunkt. Zwei Schauen zeigen neue Werke der Künstlerin
Simon Sahner: „Beim Lösen der Knoten“. Über Krebs sprechen
Simon Sahner hat in „Beim Lösen der Knoten“ seine eigene Erkrankung verarbeitet. Wenn es schmerzhaft wird – erkenntnistheoretisch –, legt er den Schalter um und widmet sich der kulturwissenschaftlichen Analyse. Das ist unbedingt lesenswert
Berlin Art Week: „Das Museum ist ein Körper“
In den KW zeigt Clémentine Deliss Werke, die am Anfang der Karriere von Künstlerinnen standen
Berlin Art Week: Die vielen Gegenstücke zur Institution
Der Berliner Senat hat sieben Projekträume für ihre künstlerische Arbeit ausgezeichnet. Nun laden sie zum Parcours
„Feminism WTF“ von Katharina Mückstein: Die zum Chor predigen
„Feminism – WTF“ von Katharina Mückstein wirft einen akademischen und durchgestylten Blick auf intersektionalen Feminismus. Dem Patriarchat dürfte das egal sein
Berlin Art Week: Teil einer größeren Welt
Was kann Kunst über Krieg erzählen? Die gemeinsame Schau „Der Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit“ von Brücke-Museum und Schinkel Pavillon zeigt ästhetische Auseinandersetzungen mit Trauma und Zeugenschaft
Berlin Art Week: Der Körper als Computer
Im Werk des jungen Künstlers Thomias Radin verschmelzen Malerei, Tanz und Performance. Das KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst in Berlin zeigt seine Arbeiten
„Alaska“ von Max Gleschinski: Wo der Westen zum Osten wird
Mit „Alaska“ von Max Gleschinski geht der Sommerurlaub in die Verlängerung und ein Kanu wird zum Werkzeug der Vergangenheitsbewältigung
Kohei Saito begeistert Berlin: Alle wollen wissen, wie „Degrowth-Communism“ geht
Kohei Saito, der japanische Shooting-Star der marxistischen Philosophie, erklärt, wie er sich das Ende der Ausbeutung von Natur und Mensch vorstellt – und er geht mit gutem Beispiel voran
Schmeichelei, Senf-Ei, Spotify: Braucht es noch Plattenfirmen?
Das fragte gerade das Festival Pop-Kultur in Berlin. Ein Buch zum 20. Jubiläum des Labels Staatsakt gibt da sehr eigene Antworten
Filmfestival in Venedig: Von Löwen und Vampiren
Fantastisches dominiert die erste Hälfte der Mostra in Venedig, mit Blutsaugern, Geistern und künstlichen Menschen