„Funny Woman“: Klassenkampf in der Comedy
Gemma Arterton kämpft sich in der Nick-Hornby-Adaption „Funny Woman“ durch das London der 60er auf die Fernsehbildschirme der Nation. Keine leichte Aufgabe für eine Frau aus der Provinz
Mit dem Übergang zur Endemie kommt die große Abrechnung mit den Corona-Maßnahmen
Die Maßnahmen während der Pandemie fühlten sich wie ein politisches Experimentierfeld an. Um die Lektionen aus den Fehlern zu lernen, bräuchte es insbesondere eins: Fähigkeit zur Selbstkritik. Doch die fehlt
Rente mit 63: Das Quiet Quitting der älteren Generation
Aus meinem Freundeskreis weiß ich nur zu gut: Immer mehr Erwerbstätige gehen früher in Rente – weil die Arbeit an den Kräften zehrt oder weil Lebensträume locken
Cui bono: Wer profitiert von Seymour Hershs Enthüllung zu den Nord-Stream-Anschlägen?
Der Investigativjournalist Seymour Hersh schildert mit hoher Plausibilität, aber basierend auf nur einer anonymen Quelle, wie die USA die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines planten und ausführten. Einem Mann dürfte dieser Text helfen
Frankreich: Der Pariser Rentenstreit wird zur Krise eines Regimes
Kommt die Nationalversammlung nach 50 Tagen zu keinem Beschluss, kann der Élysée-Palast per Dekret entscheiden oder per Präsidentenvollmacht. So oder so, die rechtsextreme Marine Le Pen würde davon profitieren
Sarah Polleys Film „Die Aussprache“: Flüchten oder Standhalten
Wie umgehen mit erlittenem Missbrauch? Die Regisseurin Sarah Polley lässt die Frauen einer mennonitischen Glaubensgemeinschaft darüber diskutieren und ihre eigene Zukunft entscheiden
New Work: Eine Malermeisterin weiß über modernes Arbeiten mehr als jedes LinkedIn-Posting
Fachkräftemangel, Arbeitszeitverdichtung, Kinder-Frage: Eine Handwerkerin aus Norddeutschland hat ihren Betrieb radikal umgestellt – jetzt kann sie offene Stellen besetzen
Abschuss des chinesischen Spionageballons: Runterholen und hochspielen
Die USA und China hatten gerade erst begonnen, sich diplomatisch wieder anzunähern. Joe Bidens Überreaktion auf den Spionageballon droht die entspannte Lage zu gefährden
„Weniger arbeiten ist gut fürs Klima“: Autorin Sara Weber im Gespräch
Sara Weber hat während der Pandemie ihren Job bei LinkedIn gekündigt und jetzt ein Buch geschrieben: „Die Welt geht unter, und ich muss trotzdem arbeiten?“
Dürfen Klima-Aktivisten in die Ferne fliegen?
Der Shitstorm ist laut, die Springerpresse jubelt: Zwei Klimakleber wurden beim Fernflug-Urlaub in Asien erwischt. Dürfen die das?
Erdbeben in der Türkei: Die Stadt Elbistan gibt es nicht mehr
Per Sprachnachricht konnte unser Autor drei Menschen aus der am schlimmsten betroffenen Erdbebenregion der Türkei sprechen. Sie versuchen das Unmögliche: in einem Katastrophengebiet zu leben
„Liebes Arschloch“ von Frankreichs Starautorin Virginie Despentes: Kaputt de luxe
Virginie Despentes' neues Buch „Liebes Arschloch“ ist ein Roman aus E-Mails zwischen Boomern. Es geht um #Metoo, Corona, das Altern und die Drogen
Erdbeben in der Türkei: Fahrlässig bauen, fahrlässig töten
Warum die Bauindustrie in der Türkei immer wieder von Experten gewarnt wird und trotzdem so weitermacht wie bisher. Bis zum nächsten Erdbeben
Maaßens CDU, FDP und AfD: Testballons über Thüringen
Schon wieder kooperieren in Thüringen CDU und FDP mit der AfD, drei Jahre nach der Kemmerich-Wahl. Und Hans-Georg Maaßen ist weiter Parteimitglied
Günter Gaus zum 70. Geburtstag von Christa Wolf: Die Kraft der Hauptsätze
Sie ist freundlich; herzlich, meistens auf eine verschleierte Art; spöttisch, ironisch, dann und wann auch spitz; bei Bedarf streitfähig; imstande, reserviert zu sein; einfühlsam im Zuhören und mit sanft steuernden Einwürfen
Christa Wolf: Die Jahrhundertfrau
Die Schriftstellerin Christa Wolf ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts geht damit noch einmal zu Ende
Gerhard Wolf: „Es gab bei uns was Unergründliches“
Wagemutiger Verleger, Lektor und Kunstbegeisterter: Gerhard Wolf war mehr als der Mann seiner berühmten Frau Christa. Nun ist er im Alter von 94 Jahren gestorben. Unsere Autorin hat ihn vor vier Jahren in seiner Berliner Wohnung getroffen
Ist das Schauspielhaus Zürich wirklich zu „woke“? Die Kritiker machen es sich zu leicht
Die Intendanten Nicolas Stemann und Benjamin von Blomberg verlassen das Schauspielhaus Zürich. Monatelang tobte eine Debatte um die „wokeness“ des Hauses. Aber wer tobte da eigentlich?
Europas Machtzentrum verlagert sich durch Ukraine-Krieg deutlich nach Osten
Während der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz mit den Panzern für die Ukraine zögert, gewinnen die baltischen Staaten und Polen an Einfluss
Oliver Welke irritiert mit fast stammtischartiger Deutlichkeit
Oliver Welke ist als Moderator der Satiresendung „Heute-Show“ bekannt für seine ironische Distanz. Als es zuletzt um die deutschen Abschiebepraktiken ging, war davon plötzlich nicht mehr viel übrig
Entlastung für Studierende: Was kommt zuerst – der Frühling oder die 200 Euro?
Versprechen fallen leicht. Aber bei der digitalen Umsetzung der Energiepauschale lässt FDP-Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger die Studierenden im Kalten warten
Hakan Taş zum Erdbeben in der Türkei: „Wir haben die nackte Angst gesehen“
Der Berliner Linken-Politiker Hakan Taş befindet sich als Beobachter beim Kobanê-Prozess in der Türkei. Das Erdbeben im Südosten des Landes überraschte ihn in der Nacht zum Montag
Kampf um Bachmut: Kiew droht Opfer voreiliger Siegesbotschaften zu werden
Gefährdet die ukrainische Armee künftige Offensiven, wenn sie die Stadt Bachmut halten will? Die verbündeten Amerikaner sagen Ja
Berlin-Wahl: Auf der Suche nach dem Erfolg der Kleinparteien
12,5 Prozent der Wähler haben 2021 in Berlin Kleinparteien ihre Stimme gegeben. Diesmal könnten es noch mehr werden. Fünf der Kleinen stellen wir hier vor