Deutsche Demokratische Republik
Die doppelten Deutschen
Das Grundgesetz wurde den hurtig angeschlossenen Ostdeutschen selbstbestimmungsfrei übergestülpt. Ohne eine neue Verfassung werden sie immer Anschlussbürger bleiben
Die letzte Schlacht im Gropius-Bau
"60 Jahre, 60 Werke“ war der vorerst letzte Versuch, den ästhetischen Kanon West zu retten. Systemtreue der Kuratoren hat linksrheinisch schon seit den 70ern Tradition
Die Freiheit, die ich meine
Ausgegrenzt zu werden, ist der Kunst förderlich - und dem Rückgrat: Warum Christoph Hein dem Verfassungsjubiläum fern bleibt - ein offener Brief an die Bundesregierung
Der König der Nebenrollen
Zum Tod des ostdeutschen Volksschauspielers Fred Delmare, der in über 200 Filmen mitwirkte und die Kunst beherrschte, durch kurze Auftritte in Erinnerung zu bleiben
Dem Sozialismus ist es schlecht ergangen
In Stralsund fiel im Herbst 89 erst die Mauer in den Köpfen, dann wurde am runden Tisch debattiert und schließlich verschwand im Morgengrauen ein Mokkalöffel der Stasi
Deutsch-deutsche Dämonen
20 Jahre nach ihrem Ende hat der Westen die DDR immer noch nicht verstanden. Gedanken von "Freitag"-Mitherausgeber Friedrich Schorlemmer
Typisch DDR
Der "Freitag" widmet sich in mehreren Folgen den Ereignissen, die zur deutschen Einheit führten. Der Auftakt der Reihe: Die gefälschten Kommunalwahlen im Mai 1989
Typisch DDR
Der "Freitag" widmet sich in mehreren Folgen den Ereignissen, die zur deutschen Einheit führten. Der Auftakt der Reihe: Die gefälschten Kommunalwahlen im Mai 1989
Der Freitag trifft die Menschen der Wende
Die Wende 1989: Was wurde gewonnen? Was ging verloren? Gab es Alternativen? Oder war die Einheit zwangsläufig? Der Freitag diskutiert mit Menschen in Ostdeutschland
Wie ich zum Barbie-Girl wurde
Kurz vor der Wende zogen meine Eltern mit mir aus Sachsen-Anhalt ins baden-württembergische Taubertal. Spielen mit Jungs war dann vorbei und ich musste ein Mädchen sein
Chronik
vom 19. bis 25. März 2009
Raus auf die Straße
Von Löwen und Antilopen: Demonstrationen waren in der deutschen Nachkriegsgeschichte dann erfolgreich, wenn sie auch die Parteienlandschaft verändert haben
Geborener Verräter
In ihrem Buch „Die Stasi, der Onkel und ich“ rekonstruiert Susanne Schädlich mehr als eine Biografie
Ronald und seine Freunde
Matthias Frings hat eine redselige Biografie über den 1991 verstorbenen Schriftsteller Ronald M. Schernikau vorgelegt
Der Kapitalismus muss aufhören, er selbst zu sein
Etwa 2.500 Aktivisten stellten sich am Wochenende in Berlin die Frage „Ist der Kapitalismus am Ende?“ Wir dokumentieren die Antwort von Daniela Dahn
Eine vertane Chance
Der britische Erfolgsdramatiker Mark Ravenhill hat ein Stück über die deutsche Wiedervereinigung geschrieben. Er ist schockiert über die Kluft zwischen Ost und West
Kein schöner Land
In seinem Tagebuch des Einheitjahres, "Unterwegs von Deutschland nach Deutschland", hat Günter Grass Schwierigkeiten, intim zu werden. Es liest sich wie ein Strafgericht
Die DDR - nicht schick, aber kreativ
Sibylle Bergemann hat schon in der DDR Mode fotografiert. Um Kleidung ging es ihr nicht nur, sie hat den Ost-Alltag versponnen inszeniert. Wie sieht sie diese Welt heute?
Die Guten von der Stasi
Kundschafter des guten Geschmacks - Freitag-Blogger Störtebeker freut sich schon auf die Wiederausstrahlung einer schrägen TV-Serie aus der DDR
Erben und Erbschleicher
Versöhnung sieht anders aus: Freitag-Autor Rudolf Walther hält die Chefvertriebene Erika Steinbach für die größte Hürde eines deutsch-polnischen Neuanfangs
Gulag auf dem Brocken
Gerechtigkeit für Ost-Intellektuelle - wenigstens in der Literatur: Freitag-Blogger CMS über einen Roman des Brecht-Forschers Werner Mittenzwei
Eine gesamtdeutsche Figur
Der Filmemacher als Historiker: Karl Gass war einer der großen DDR-Dokumentaristen, Inspiration vieler Regisseure und Lehrmeister des ostdeutschen Fernsehpublikums
Wer hat die DDR-Wohnung gefälscht?
Seit in Leipzig eine unberührte DDR-Wohnung entdeckt wurde, wird wild spekuliert. Ist das Ganze nur ein Fake? Und wer könnte dahinter stecken? Ein paar Vorschläge
Die Geschichte vom Anfang vor dem Ende
Das Berliner Theater 89 setzt seit 20 Jahren auf junge Dramatiker, ins Abseits geratene Autoren - und auf Kämpfernaturen