Deutsche Demokratische Republik
Bei Kaffee und Tilsiter
Von der Autobahnraststätte nach Sizilien, um bei der Modegrafik der DDR zu landen: Sechs Bücher auf einmal besprechen, das kann nur einer: unser Prof. Dr. Schütz
„SZ“ ist nicht gleich „SZ“
Auch nach 30 Jahren Einheit gibt es große Unterschiede beim Medienkonsum in Ost- und Westdeutschland. Das fand eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung heraus
„Der Eiserne Vorhang ist noch da“
Als die Eltern in die DDR übersiedeln, ist Beatrix Langner 14 Jahre alt. Ihr neuer Roman changiert zwischen Autobiografie und Fiktion
„Der Frauenstreik tut uns gut“
Petra Zahradka ist Feinmechanikerin bei Jenoptik und Gewerkschafterin, obwohl sie 1993 einmal im Zorn austrat
1991: Last des Augenblicks
Der Oberste Sowjet ratifiziert die Verträge zum Ende der DDR. Deutschlandexperte Falin verzichtet auf einen Einspruch, um Michail Gorbatschow nicht weiter zu schwächen
Im Farbrausch
Sighard Gille war in der DDR weder Staats- noch Untergrundmaler. Er will die Zeit in Bilder fassen – ein Besuch zum 80. Geburtstag
Die DDR-Kirche hat es gar nicht gegeben
Vor dreißig Jahren tagte in Berlin zum letzten mal die Synode des Bundes der Evangelischen Kirchen. Über ihre Rolle ist heute wenig bekannt
Oben und #unten
Der Soziologe Wolfgang Engler analysiert streitbar „Die offene Gesellschaft und ihre Grenzen“
Alerta, Alerta, Omas sind härter
Alt, weiblich, sichtbar und aktiv: Die „Omas gegen Rechts“ reden nicht nur, sie machen auch
Bildungsklassiker
Wie sieht die Doppelhelix bei Zoom aus? Früher sollte der Stoff möglichst schnell in die Köpfe gehämmert werden, in Corona-Zeiten ist das schwierig. Unser Wochenlexikon
Der gestohlene Tod des Peter Göring
1962 erschossen Westberliner Polizisten den Ost-Grenzer. Der Fall wird noch heute für politische Grabenkämpfe missbraucht
Hungrige Bären, erkaltete Lava
In der Stille Kareliens bekommt unser Autor nicht nur rätselhafte Steinzeichnungen zu Gesicht
Die Widersprüche
Manche Schriftsteller gingen während des Nationalsozialismus ins Exil. Viele blieben. Anatol Regnier folgt einfühlsam ihren Schicksalen
Die mitteldeutsche Frage
erhält gerade viel Aufmerksamkeit, dabei gibt es dieses Bundesland eigentlich gar nicht
Macbeth in Magdeburg
Der Streit um den Rundfunkbeitrag legt die Strukturprobleme der ostdeutschen CDU offen
Im Möglichkeitsraum
Ein Sammelband beschreibt das Verhältnis von Fritz Bauer zu den 68ern
Kette der Verhängnisse
Kurt Drawerts „Dresden – Die zweite Zeit“ ist mehr eine Autoethnografie im Mantel des Stadtschreibers, des berufsmäßigen Fremden, in der früheren Heimatstadt
1955: Am Herd verkehrt
Elfriede Brünings Roman „Regine Haberkorn“ löst in der frühen DDR eine heftige Debatte aus. Das neue Frauenbild kollidiert mit einem kleinbürgerlichen Ehebegriff
Wie vor 40 Jahren?
Warum Monika Maron falsch liegt, wenn sie den Umgang mit ihr mit der Repression von Schriftstellern in der DDR vergleicht
Immer unterwegs
Der „Freitag“ hat sich verändert, um so zu bleiben, wie er ist – eine Spurensuche
„Charme linker Vielfalt“
Daniela Dahn erklärt, wie der „Freitag“ in den nächsten 30 Jahren noch wirkmächtiger werden kann
Die DDR in sich tragen
Jetzt meldet sich eine jüngere Generation zu Wort. Über Aufbruch und Phantomschmerz
Vor der Fusion
Inmitten der Turbulenzen rund um die Gründung des „Freitag“ war das Engagement der Bürgerbewegten zentral
„...und mit so viel Hoffnung“
Die Alexanderplatz-Demo vom 4. November 1989 hat im offiziellen Geschichtsbild keinen sehr großen Platz. Was der Tag für sie bedeutet, beschreibt Susanne Hennig-Wellsow