Deutsche Demokratische Republik

Marx in Dada

Lea Grundig schuf Ende der 1960er Jahre einen Zyklus über das „Kommunistische Manifest“ – der DDR gefiel das nicht

Michael Jäger

Nichts hat sich erledigt

Der Karikaturist Harald Kretzschmar fing 1955 beim Satiremagazin „Eulenspiegel“ an. Nun wird er 90 – und ist weiter aktiv

Porträt einer Frau mit langen dunklen Haaren und Brille, die einen dunkelgrünen Pullover trägt.

„Für gutes Geld“

Merle Kröger recherchierte für ihren Thriller die fragwürdige Aufbauhilfe deutscher „Experten“ in den 1960ern in Ägypten

Hausautor:innen

Würden unsere Autorinnen und Autoren nicht längst für uns schreiben, wir würden sie zu uns holen. In unserem Wochenlexikon stellen wir ihre jüngst erschienenen Bücher vor

1991: Fesche Absahne

Bei der Abwicklung von Hörfunk und TV Ost sichern sich West-Seilschaften gut dotierte Jobs, die Chance für eine ARD-Reform wird verspielt. Das wird sich später rächen

Lutz Herden
Ein älterer Mann mit Brille und grauem Haar gestikuliert lebhaft.

Der Unbestechliche

Reporterlegende Landolf Scherzer erzählt die Geschichten hinter den Geschichten

„Das Allgemeinwohl im Blick“

Kinder- und Jugendbüchern der DDR kam lange Zeit nicht die Bedeutung zu, die sie verdient hätten, sagt die Literaturwissenschaftlerin Prof. Karin Richter

Alexander Osang, Schriftsteller, blickt nachdenklich nach links. Er trägt Brille und einen dunklen Mantel.

Der Rätselhafteste

Der westdeutsche Schriftsteller Andreas Merkel trifft den ostdeutschen Schriftsteller Alexander Osang zum Literaturspaziergang

Frau in rosa Kleid und Hut lehnt an Wand, im Hintergrund vorbeifahrender Zug.

Bei Kaffee und Tilsiter

Von der Autobahnraststätte nach Sizilien, um bei der Modegrafik der DDR zu landen: Sechs Bücher auf einmal besprechen, das kann nur einer: unser Prof. Dr. Schütz

Person liest Zeitung mit Aufschrift „Sachsen bleibt daheeme“. Auf dem Tisch stehen Obst und eine Tasse.

„SZ“ ist nicht gleich „SZ“

Auch nach 30 Jahren Einheit gibt es große Unterschiede beim Medienkonsum in Ost- und Westdeutschland. Das fand eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung heraus

Porträt eines älteren Mannes mit nachdenklichem Blick.

1991: Last des Augenblicks

Der Oberste Sowjet ratifiziert die Verträge zum Ende der DDR. Deutschlandexperte Falin verzichtet auf einen Einspruch, um Michail Gorbatschow nicht weiter zu schwächen

Michael Jäger

Im Farbrausch

Sighard Gille war in der DDR weder Staats- noch Untergrundmaler. Er will die Zeit in Bilder fassen – ein Besuch zum 80. Geburtstag

Oben und #unten

Der Soziologe Wolfgang Engler analysiert streitbar „Die offene Gesellschaft und ihre Grenzen“

Bildungsklassiker

Wie sieht die Doppelhelix bei Zoom aus? Früher sollte der Stoff möglichst schnell in die Köpfe gehämmert werden, in Corona-Zeiten ist das schwierig. Unser Wochenlexikon

Briefmarke mit Porträt von Ricarda Huch, 1864–1947.

Die Widersprüche

Manche Schriftsteller gingen während des Nationalsozialismus ins Exil. Viele blieben. Anatol Regnier folgt einfühlsam ihren Schicksalen

Empfehlung der Woche

Generation rechts?

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Rüdiger Maas

Hardcover, gebunden

288 Seiten

24 €

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