Deutsche Demokratische Republik

Dresden 1986: Nebel über der Stadt, Gebäude mit Statuen auf dem Dach, zwei Personen stehen auf der Straße.

Kette der Verhängnisse

Kurt Drawerts „Dresden – Die zweite Zeit“ ist mehr eine Autoethnografie im Mantel des Stadtschreibers, des berufsmäßigen Fremden, in der früheren Heimatstadt

1955: Am Herd verkehrt

Elfriede Brünings Roman „Regine Haberkorn“ löst in der frühen DDR eine heftige Debatte aus. Das neue Frauenbild kollidiert mit einem kleinbürgerlichen Ehebegriff

Monika Maron blickt nachdenklich in die Kamera.

Wie vor 40 Jahren?

Warum Monika Maron falsch liegt, wenn sie den Umgang mit ihr mit der Repression von Schriftstellern in der DDR vergleicht

Immer unterwegs

Der „Freitag“ hat sich verändert, um so zu bleiben, wie er ist – eine Spurensuche

„Charme linker Vielfalt“

Daniela Dahn erklärt, wie der „Freitag“ in den nächsten 30 Jahren noch wirkmächtiger werden kann

Die DDR in sich tragen

Jetzt meldet sich eine jüngere Generation zu Wort. Über Aufbruch und Phantomschmerz

Vor der Fusion

Inmitten der Turbulenzen rund um die Gründung des „Freitag“ war das Engagement der Bürgerbewegten zentral

Ulrike Baureithel
Große Menschenmenge auf dem Alexanderplatz in Berlin, viele mit Transparenten. Über ihnen die Aufschrift

„...und mit so viel Hoffnung“

Die Alexanderplatz-Demo vom 4. November 1989 hat im offiziellen Geschichtsbild keinen sehr großen Platz. Was der Tag für sie bedeutet, beschreibt Susanne Hennig-Wellsow

Vier Militärhubschrauber fliegen in Formation über eine Gruppe von Soldaten.

1983: Reagans kleiner Sieg

Ein Putsch gegen den Grenada-Premier Maurice Bishop wird zum Vorwand für eine US-Intervention auf der Karibikinsel, um ein progressives Regime abzuräumen

Hauptsache Spekulation

Barbara Schweizerhof über den Etikettenschwindel der Netflix-Serie „Rohwedder“. Spoiler-Anteil: 75%

Einstürzende Altbauten

Die DDR ging Fragen der Stadterneuerung früher an als der Westen. Woran scheiterte dann ihre engagierte Baupolitik?

Oval mit schwarzem

Die DDR trat friedlich der BRD bei

Der Mythos vom „Untergang des SED-Staats“ wird weiter erzählt. 30 Jahre nach der Einheit missachtet die Politik noch immer die historische Leistung der Ost-Bürger

1980: Streit um ein Sittenbild

In der DDR soll der dritte Teil des Romans „Der Wundertäter“ von Erwin Strittmatter erscheinen. Doch das Buch birgt einen Tabubruch. Lässt sich der Staat das bieten?

Nahaufnahme eines dicken, geflochtenen Seils in Schwarzweiß.

Differenz wahrnehmen

Nach seinem Aufruf „Desintegriert euch!“ fordert der Theatermacher Max Czollek eine ehrliche „Gegenwartsbewältigung“

Neben mir

Wald, Baum, Wiese – auch in der DDR wurde die unzerstörbare Natur besungen. Später handelten die Songs von Menschen im kleinen Land

Porträt eines älteren Mannes mit Brille, der vor einem Mikrofon spricht.

P.S. Günter de Bruyn

War dieser Künstler ein „bürgerlicher Schriftsteller“ in der DDR, wie ihm das die Nachrufe attestieren? Wird das seinem Werk vor und nach 1989 gerecht?

Lutz Herden
Straßenszene mit Menschen, Fahrrädern und Autos vor einem Gebäude mit Banner.

„Im Osten ging die Freiheit los“

Die Schweizer Künstlerin Jacqueline Merz zog 1991 nach Dresden, der Dichter und Büchner-Preisträger Marcel Beyer folgte 1996. Wie war das in der Ex-DDR für die „Wessis“?

Ein Mann mit langer weißer Haartracht und Bart sitzt im Freien, Jeans und Jacke tragend.

Rumlaufen, Motivsuche

Harald Hauswald gilt als der Straßenfotograf Ostberlins. Von der Stasi beobachtet, fand er das Leben in der DDR dennoch unbeschwerter

Ost-Hilfe zur West-Entwicklung

Zwei Drittel derer, die zwischen 1991 und 2007 von Ost- nach Westdeutschland gingen, waren Frauen. Sie haben die alte Bundesrepublik nachhaltig verändert

1990: Enthauptungsschlag

Die Treuhandanstalt ersetzt Betriebsdirektoren der DDR überwiegend durch westdeutsche Manager. Sie sollen den raschen Erfolg der Privatisierungen garantieren

Mann mit Schnur und einem Stück Stoff in der Hand steht vor einer Mauer. Betonpfeiler liegen daneben.

Nicht die letzte Zäsur

Wer daraus lernen will, muss aufpassen, dass einförmiges Denken nie wieder zum Diktat erstarrt, wie dies 1990 geschehen ist

Lutz Herden

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