Deutsche Demokratische Republik
Seka und der adlige Kommunist
Was für eine Odyssee: Marina Achenbachs feiner Roman „Ein Krokodil für Zagreb“
Wie man zum Adenauer-Linken werden konnte
Vor 50 Jahren starb Konrad Adenauer. Unser Autor erinnert sich, wie man als Linker Adenauers Innenpolitik ablehnen, der Westbindung aber einiges abgewinnen konnte
Blaues statt Graues
Grit Hallal war Ökonomie-Studentin in der DDR, dann Beamtin in der BRD. Heute hilft sie Leuten bei der Suche nach Jobs mit Sinn
Perücken, Bärte
Neue deutsche Versuche im Serien-Genre: „Der gleiche Himmel“, „Charité“, „You Are Wanted“
Einfach mal dafür sein
Bei „Pulse of Europe“ demonstrieren jede Woche Zehntausende für Europa. Nur welches Europa meinen sie genau?
1957: Tragischer Vordenker
Der DDR-Philosoph Wolfgang Harich gerät mit seiner „Plattform für den besonderen deutschen Weg zum Sozialismus“ unter die Räder und muss für Jahre ins Gefängnis
Politisch, aber kein Politiker
Gregor Gysi über Heinrich Senfft, der beides war: sein Anwalt und ein guter Freund
Es mangelt an allem
Wegen der Debatte um Andrej Holm steht der rot-rot-grüne Senat in der Hauptstadt schon am Abgrund. Das lässt nichts Gutes ahnen
Dann hätte ich die Stasi-Akten mit verbrannt
Unser Autor geriet 1989 ins Visier einer Auswertungs- und Kontrollgruppe der MfS-Bezirksverwaltung Rostock, er lebt in Berlin. Seine Sicht auf den Umgang mit Andrej Holm
Treuer Typus mit Pagenkopf
Zum Tod der bewunderten Chansonsängerin, Brecht-Interpretin und Schauspielerin Gisela May
Vergessen und bleiben
Jutta Voigts „Stierblutjahre“ erzählt vom Versuch, in der DDR nicht ganz freudlos zu leben
Besorgte Bürger
Ob „Altparteien“, „Genderwahn“ oder „Umvolkung“: Derart Begriffe haben dieses Jahr politische Debatten geprägt. Da wird man ja wohl noch mal genauer hinsehen dürfen!
Unsichtbar und tot
Frauen betrügen Männer mit der Staatssicherheit, Informanten wählen den Suizid: zur filmischen Darstellung Inoffizieller Mitarbeiter nach dem Ende der DDR
Nach der Erinnerung
In kritischer Sympathie verhandelt Jochen Hicks „Ost-Komplex“ eine DDR-Opfer-Geschichte
Die Autobiographie von Wolf Biermann: Viel Westgeld für Ostlieder
Zu seinem 80. Geburtstag legt Wolf Biermann eine fulminante Autobiografie vor
Widerstand zweckvoll
Am 8. November wäre Peter Weiss 100 Jahre alt geworden. Dieser Tage wird der Schriftsteller, Filmer und Dramatiker neu entdeckt
Am Tor zur Welt zu Hause
Was Uwe Seeler und Wolf Biermann gemeinsam haben
1956: Temporär verliebt
Durch den Aufstand in Ungarn werden viele junge Menschen in der Bundesrepublik politisiert. Manche rechnen sich später zu den 68ern. Revolutionäre werden sie nicht
Schmutziges Wasser
Auch im Justizministerium waren nach 1949 einstige NS-Kader durchaus willkommen
Akute Todessehnsucht
Ohne Not bricht das Fraktionsduo Wagenknecht/Bartsch einen Machtkampf mit der Partei vom Zaun
Hermann Kant: Herr über sein Leben bleiben
Mit Hermann Kant hat einer der großen DDR-Schriftsteller die Bühne verlassen. Ihn so zu erinnern, ist seinen Büchern geschuldet
1976: „Bruder Brüsewitz“
Die Selbstverbrennung eines Pfarrers und die Reaktion evangelischer Bischöfe belasten in der DDR das Klima zwischen Staat und Kirche. Von Konterrevolution ist die Rede
Sag mir, wo die Linke ist
„Krieg und Spiele“ und „Comrade, Where Are You Today?“ sind im Grunde genommen zwei Recherchen einer Frage
Aber ...
Der Schriftsteller Hermann Kant ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Er war einer, der sich als Künstler an das hielt, was Wissen und Gewissen ihm rieten