Essay

Liebe deinen Ort

George Orwell findet den Nationalismus auch jenseits der Nationen

Hausautoren

Dass unsere Autoren nicht nur für uns gern und lesenswert in die Tasten greifen, bewiesen sie in den letzten Monaten wieder mit einem Schwung neuer, toller Bücher

Ein Grabstein mit Text, eine aus der Erde ragende Hand und Bäume unter einem Halbmond.

Brüllen, schreien

„Das eigensinnige Kind“ ist eines der grausamsten Märchen der Gebrüder Grimm. Wolfram Ette hat es keine Ruhe gelassen

Milan Kundera von A bis Z

Seine Protagonisten verzweifeln nicht nur an der Leichtigkeit des Seins, sondern urinieren auch in Waschbecken. Am ersten April wird er 90 Jahre alt. Unser Wochenlexikon

Porträt einer Frau mit blonden Haaren, die nachdenklich eine Hand vor den Mund hält. Im Hintergrund zwei rote Flamingos.

Femme terrible

Virginie Despentes hat die gefeierte „Vernon Subutex“-Trilogie geschrieben und findet, dass Terror als Thema in einen Roman gehört

Russia abstrakt

Die Russin Olga Martynova ist eine moderne Kosmopolitin, die auch ein Zuhause hat. Aber da lässt sie uns nur so halb rein

Frauen, schnaubt lauter!

Rebecca Solnit ist die Analystin des untergebutterten Geschlechts: Ihre Essays wissen vieles besser als die Besserwissermänner

Kaleidoskopisches Muster mit Gesichtern, roten Sternen und Farbverläufen in Blau, Gelb und Pink.

Das Abhandene

Piscator, Brecht, Wolfskehl, Klee: Marie Luise Knott bringt die alte Avantgarde zum Sprechen

Woraus bestehen Sterne?

Worte sind ein Speicher der Zeit, heißt es. Wer auf Deutsch schreibt, wo immer er herkommt, kann die Vergangenheit nicht entsorgen

Noch ist Zeit, werde Marxist!

Thomas Steinfeld unterzieht in seinem Essay „Herr der Gespenster“ Karl Marx einer hochinteressanten Re-Lektüre, quasi mit der Feuilleton-Brille

Tränen lügen oft

Büchner-Preis-Träger Marcel Beyer schreibt eine spezielle Geschichte des Weinens

Heimat hat viele Häfen

Gut so: Heimat gibt es nur noch im Plural. Ignorieren sollte man ihre Wirkmacht aber nicht

Wer wir sein sollten

Die Macht der Geschichte liegt in den Händen des Geschichtenerzählers: über die Aufgaben der heutigen afrikanischen Literatur

Sie liebt, er heißt Dick

1997 wollte Chris Kraus’ „I Love Dick“ niemand lesen. 20 Jahre danach wird ihre Geschichte, diese Mischung aus Fiktion, Essay und Tagebuch zu einem Welterfolg

Giftige Toleranz

Der Psychoanalytiker Carlo Strenger sieht die Freiheit in Gefahr. Wir müssen sie neu verstehen lernen. Raus aus der Komfortzone, rein in den (verbalen) Kampf

Menschenmenge bei Trump-Veranstaltung, einige mit Daumen nach unten, eine Frau filmt.

Der Feind in mir

Ein alter Essay Richard Hofstadters erklärt die amerikanische Gegenwart

Unglücklich, sonntags

Was macht Facebook aus uns? Roberto Simanowski liefert ein paar gründliche Antworten

Abstrakt apokalyptisch

Wie klug man von der deutschen Vernichtungsmaschinerie erzählen kann: László Nemes’ oscarprämierter „Son of Saul“

Grenzenlos verwandt

Die britische Schriftstellerin Zadie Smith glänzt in „Sinneswechsel“ mit Entdeckerlust und kosmopolitischem Charme

Krimi-Ikone der Linken

Zum 20. Todestag versammelt „Portrait in Noir“ wenig bekannte Essays und Erzählungen des Franzosen Jean-Patrick Manchette

Auf zur Gespensterjagd

Eine bessere Zukunft gibt es vorerst nur im Reich des Scheins. Der Kulturwissenschaftler Mark Fisher versucht es zu ergründen

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Großmachtsucht

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Drama

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