Musik
Ein Hit von Tracy Chapman vs. 18 Millionen neue Songs
Durch Spotify, Apple Music oder Youtube haben wir die Auswahl unter Millionen von Liedern. Doch manchmal ist ein alter Hit immer noch der beste. Das bewies Tracy Chapman mit „Fast Car“ bei den Grammy-Awards dieses Jahr
Horrorklassiker Dr. Caligari von Karl Bartos neu vertont: Liebe ohne Computer
Karl Bartos hat sich den Horrorklassiker „Das Cabinet des Dr. Caligari“ vorgenommen. Damit zieht er auch einen beherzten Schlussstrich unter sein Kapitel bei den Elektronik-Pionieren von Kraftwerk
Nach Grammy-Rekord bangen die Republikaner: Entscheidet Taylor Swift die US-Wahlen?
Taylor Swift ist ein Hyperstar. Über 100 Weltrekorde hält sie, nun auch den der meisten Grammys für das Album des Jahres. Weil sie 2020 Joe Biden unterstützte, fürchten Rechte in den USA ihren Einfluss – und verbreiten Verschwörungsmythen
Musik-Website Pitchfork: Von der Plattform bleibt nur die Ökonomie
Wohin driftet Pop, wenn die Plattformen schwinden, in denen darüber geschrieben und gesprochen werden kann? Ji-Hun Kim blickt angesichts des Verschwindens von „Pitchfork“ düster auf die Gegenwart der Popkritik
Strike Germany und die Berliner Clubkultur: Tanz auf dem Vulkan
Die Initiative Strike Germany fordert den Boykott des Berghain und von elektronischen Musikfestivals wie CTM und Fusion. Dabei steht mehr auf dem Spiel, als vielen bewusst ist
Ultraschall Festival 2024: Das Dunkle bleibt und wird hell
Wie stellt man ein Ereignis ohne Dauer musikalisch dar? Unser Autor erlebte beim Ultraschall-Festival eine Offenbarung
ESC 2024: Warum Palästina am Eurovision Song Contest teilnehmen sollte
In Finnland gibt es Rufe nach einem Ausschluss Israels von dem Musikwettbewerb. Schlechte Idee, findet unser Autor. Wenn das diesjährige Motto „United by Music“ kein Marketingsprech bleiben soll, müsste eher ein neuer Teilnehmer dazukommen
Kälte-Pop: Kühle Einblicke in die Neue Deutsche Welle
Alles so schön kalt hier. Wieso die Neue Deutsche Welle mehr mit Eiszeit, Winter und bitterer Kälte zu tun hat, als gemeinhin gedacht
Sleater-Kinney: Gut anziehen für ein Leben, das man hasst
Verwirrung und Schmerz sind die Merkmale von Sleater-Kinneys elftem Album „Little Rope“. Traurig ist die Platte der Post-Punk-Legende aber nicht
Maustetytöt: Anna und Kaisa Karjalainen, finnische Spice Girls mit Depression
Sogar der Friedhof hat Zäune: Anna und Kaisa Karjalainen aus Finnland machen als Maustetytöt Musik zum Aufgeben – und werden so zu Vorboten eines Happy Ends
Electropunk von Egotronic: Antideutsche Leitkultur
Lieber raven als für Deutschland schuften: Die Electropunk-Band Egotronic blickt mit ihrem Best-of-Album auf 20 Jahre „Unbehagen in der Kultur“ zurück
So kapitalisiert man Nostalgie: Dieses Festival ist zu dreist
Nirvana, Springsteen, Prince: Die Musikindustrie hat Jubiläumsveröffentlichungen als Gelddruckmaschinen für sich entdeckt. Unseren Autor bekommen sie so nicht. Ganz anders sieht es mit dem US-amerikanischen „When We Were Young“-Festival aus
Taylor-Swift-Fan stirbt nach höllischer Hitze bei Konzert: Tanzt so die Klimakrise?
Bei Temperaturen von 40 Grad und mehr drängten 60.000 Fans ins Olympiastadion von Rio de Janeiro, um Taylor Swift live zu sehen. Am Ende starb ein Mensch. Das wirft die Frage auf: Muss sich wegen des Klimawandels etwas ändern auf Konzerten?
Taylor Swift legt sich mit der Musikindustrie an: Zurück in die Swifties
Taylor Swift nimmt nicht nur ihre alten Songs neu auf, um die Rechte daran zurückzugewinnen. Die Sängerin ist selbst zum Wirtschaftsfaktor geworden, der Milliarden an Konsumausgaben garantiert
Rolling Stones, Beatles und andere Diamanten: Was heißt schon echt?
Seitdem Diamanten künstlich herstellbar sind, ist ihr Wert in Gefahr. Gilt das auch für Musikjuwelen wie das neue Album der Rolling Stones oder den nur dank maschinellem Lernen möglich gewordenen Beatles-Song „Now and Then“?
Björk singt jetzt gegen die industrielle Fischzucht: Wie hört sich das an?
Die isländische Sängerin spricht über ihre Zusammenarbeit mit Rosalía und darüber, wie Künstler den ökologischen Notstand aufgreifen
Klassik-Medien: Pianissimo dem Ende zu
Fono Forum, Opera News, Crescendo: Immer mehr Klassik-Medien machen dicht, der öffentlich-rechtliche Rundfunk will die Lücke nicht schließen. Über einen Kahlschlag, der Opern und Konzerte noch weiter aus der öffentlichen Wahrnehmung drängt
Soziologe Hartmut Rosa über Heavy Metal: Resonanz par excellence
Der bekannte Soziologe Hartmut Rosa widmet sich mit „When Monsters Roar and Angels Sing“ seiner Lieblingsmusik und das – wie immer – kein bisschen belehrend-trocken, sondern unheimlich sympathisch
Joho, alles für den Plot: Auf Hochsee mit Santiano
Unser Kolumnist hat sich in der Waldbühne Seemanns-Rock von „Santiano“ angehört. Was hat ihn bloß dazu bewogen, sich die Hochseebarden aus Schleswig-Holstein reinzuziehen? Ganz freiwillig jedenfalls, war es nicht
Schmeichelei, Senf-Ei, Spotify: Braucht es noch Plattenfirmen?
Das fragte gerade das Festival Pop-Kultur in Berlin. Ein Buch zum 20. Jubiläum des Labels Staatsakt gibt da sehr eigene Antworten
Lizzo, Lindemann, Anti-Flag: Von Fällen und Fallhöhen
US-Sängerin Lizzo stürzt von ihrem hohen Podest, die Punk-Band Anti-Flag löst sich auf. Aber Rammstein kann trotz zahlreicher Vorwürfe von sexualisierter Gewalt einfach weitermachen? Über einen Unterschied der Fallhöhen
Glückssongs von A–Z: Nichts tut so gut, wie Musik
Es ist belegt, dass Musik im Gehirn Glücksgefühle auslösen kann. Aber Lieder können auch traurig sein, oft wecken sie Erinnerung: an Autofahrten, ans Meer, Frühstück am Sonntag. Klassische Komposition, French Pop oder das erste eigene Lied
Mick Jagger von A bis Z: Rebellion, Affären und obszöne Gesten
Am 26. Juli wird Mick Jagger 80 Jahre alt – und singt, tanzt, hüpft noch immer. „Freitag“-Redakteur Robert John gratuliert und erzählt alles, was Sie über den begnadeten Frontmann einer bekannten britischen Rockband wissen sollten
Rammstein: Es ist zu einfach, Till Lindemann als bösartiges Monstrum darzustellen
Rammstein-Sänger Till Lindemann werden justiziable wie moralisch fragwürdige Handlungen vorgeworfen. Tragisch wäre, bliebe von Jahrzehnten der Kritik an patriarchaler Sexualität nur das Bild unschuldiger weiblicher Opferschaft hängen