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Tier des Jahres Gartenschläfer: Elegant wie Zorro und trickreich in der Feindesabwehr
Der Gartenschläfer, so sollte man meinen, hat sich den Titel „Tier des Jahres“ allein durch seine Niedlichkeit verdient. Erhalten hat er ihn aber vor allem, weil er stark gefährdet ist. Alina Saha hat sich an seine Fährte geheftet
„Resignation“ von Erich Kästner: Dieser frivole Sound stünde uns heute gut
Wo stand Erich Kästner politisch nach dem Krieg? Würde er heute wohl die Letzte Generation unterstützen? Der Band „Resignation ist kein Gesichtspunkt“ mit teils unveröffentlichten Reden und Feuilletons gibt Aufschluss
Bus126s „Enemy Kids“: Eine Graffitilegende erzählt von ihrer Westberliner Jugend
Die Graffiti-Legende Bus126 erzählt in „Enemy Kids“ keine coole Gangstergeschichte, sondern von einer Jugend im Schatten der Mauer, von Drogen, Gewalt und Alleinsein
Journalismus: Corona, Krieg – und der Tod der Nachricht
Wie wahrscheinlich ist es, dass die Russen sich selbst beschießen? Im Ukraine-Krieg wird sogar das als möglich berichtet. Die Medien müssen sich schnell eines Besseren besinnen
Erhard Schütz' beste Sachbücher im Juni: Samuel Beckett, Proust, Hiroshima, Maoismus
Einmal im Monat präsentiert unser Kolumnist Prof. Erhard Schütz lesenswerte Sachbücher. Dieses Mal: Samuel Beckett über Proust, John Herseys „Hiroshima“, Julia Lovells Standardwerk. Was fehlt?
Ralf Rothmanns „Theorie des Regens“: Trotzige Notizen aus 50 Jahren
Ralf Rothmann ist ein einzigartiger Schriftsteller, der in seinem Schreiben zart und eigensinnig zugleich klingt. Zu seinem 70. Geburtstag sind seine Notizen aus 50 Jahren erschienen: „Theorie des Regens“ geht immer an der Sehnsucht entlang
Im Reich der Panther: Teju Coles Essayband „Black Paper“
Der Kulturkritiker Teju Cole gehört zu den wichtigsten Intellektuellen Amerikas. Sein jüngster Essayband „Black Paper“ führt von berühmten Existenzen zu denen, die niemand kennt
Mit Rad im Zug: So geht's in Österreich, Dänemark, Luxemburg und Schweden
Eine Verkehrswende, die an der Grenze Halt macht, verdient den Namen kaum. Wie steht es um das sanfte Reisen in unseren Nachbarländern? Einige Eindrücke von unterwegs
Netflix, Amazon, Apple TV: Mir ist die Lust am Streamen vergangen
Die Blütezeit des Streamens ist vorbei. Das Angebot ist zu gigantisch, es gibt zu viele Plattformen, ohne Kanon schaut jeder etwas anderes. Wie Streaming zur unsozialen Solo-Veranstaltung verkommen ist – und warum unsere Autorin aussteigt
Von Arnold Zweig über Batman bis The Weeknd: Alles über das Neben-Ich
Rapper The Weeknd will sein Alter Ego „töten“ und trennt sich von seinem Künstlernamen. Da ist er nicht der Erste! In der Literatur dienen fiktive Held*innen oft als Sprachrohr der Autor*innen, im Yoga gilt: nomen est omen. Unser Lexikon
Wie Kamala Harris für Joe Bidens Wiederwahl zum Problem werden könnte
Manche Demokrat*innen werden, bei dem Gedanken an die nicht eben erfolgsverwöhnte Wahlkämpferin Kamala Harris, nervös. Schließlich könnten diejenigen, die 2024 Joe Biden wählen, schlussendlich ihr ins Amt der Präsidentin helfen
„Rezitativ“ von Toni Morrison: Brandaktuelles Verwirrspiel
Erstmals 1993 erschienen und jüngst wiederentdeckt: Toni Morrisons „Rezitativ“. Die einzige Kurzgeschichte der ersten afroamerikanischen Literaturnobelpreisträgerin ist ein geniales Verwirrspiel
„Heinrich“ von Susanne Fritz: Notizen eines Naziaufsteigers
Nach der Würdigung ihrer Mutter im vorherigen Roman, geht Susanne Fritz in „Heinrich“ den Lebensspuren ihres Vaters nach: Ein virtuos komponierter Roman, in dem die Vaterfigur repräsentativ für eine ganze Nachkriegsgeneration steht
Martin Schröder über Zufriedenheit von Frauen: Mittelmäßig unzufrieden
Martin Schröders Buch „Wann sind Frauen wirklich zufrieden?“ ist provokant und fast unterhaltsam. Was aber sucht man darin vergeblich?
„Für die sind wir die Russen“: Christoph Heins neuer Roman „Unterm Staub der Zeit“
Wer in der DDR-Debatte zu mehr Nüchternheit zurückkehren will, sollte Christoph Heins autobiografisches Buch „Unterm Staub der Zeit“ lesen. Erzählt wird nur vermeintlich eine unspektakuläre Schülergeschichte
Von Andi Scheuer über Volker Wissing bis zu Gelbwesten: Alles über Verkehrminister
Die Letzte Generation trifft Volker Wissing, für den sind Wasserstraßen nicht interessant. Andi Scheuer baute Murks, ein SPD-Minister forderte schon 1973 Tempo 100 auf Autobahnen – und Salvini will sich ein Denkmal errichten. Unser Lexikon
Juhu, Uhu! Alles über Klebstoff
Hält: Berühmt als Protestsymbol, könnte Kleber bald das Wundermittel gegen Überfälle auf Geldautomaten werden. Pippi Langstrumpf panschte daraus schon grünen Treibstoff. Wie Uhu zu seinem Namen und einmal in den „Freitag“ kam: Das Lexikon
Scheiß aufs Bügeln: Heide Lutoschs „Kinder haben“
Ein Jammerbuch? Nein! Heide Lutoschs Essay „Kinder haben“ ist mehr als Klage. So polemisch, pauschal dieses Buch mitunter ist, zielt es auf Erkenntnisgewinn
Olga Tokarczuks „Empusion“: Eine feministische Variation des „Zauberberg“
In ihrem Roman „Empusion“ rückt die 61-jährige Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk den „Zauberberg“ meisterhaft in eine weiblich-feministische Perspektive
„Blue Skies“ von T.C. Boyle: Ein fast heiteres Katastrophenszenario
Der Klimawandel-Roman „Blue Skies“ von Kultautor T.C. Boyle ist trotz dystopischer Ausgangslage kein dystopisches Buch. Eine Leseempfehlung
Männer mit Fischen oder die Vermessung der Welt
Großwildjagd für Reiche, Angeln für die Mittelklasse: Der Bildband „Ein Mann, ein Fisch“ zeigt Angler, die ihren Fang präsentieren. Unser Autor fragt sich, was die Faszination solcher Bilder ausmacht
„Tage im Mai“: Ein wütender Corona-Roman von Marlene Streeruwitz
Marlene Streeruwitz gehört zu den streitbarsten Gegenwartsautorinnen im deutschsprachigen Roman. Covid-19 markierte eine Zäsur im Leben, Denken und Schreiben der Autorin. „Tage im Mai“ ist ein Dialogroman, der diese Krise verhandelt
Auf Friedensmission: Christopher Blattmans „Warum wir Kriege führen“
Der renommierte Konfliktforscher präsentiert in seinem Buch „Warum wir Kriege führen und wie wir sie beenden können“ Vorschläge zur Lösung von Krise und Konflikt. Nicht alle sind empirisch belegt, dafür aber originell und diskussionswürdig
Arm aber sexy: Festivals in Heidelberg, Berlin und Mülheim zeigen zeitgenössische Dramatik
In Berlin, Heidelberg und Mülheim finden Festivals für zeitgenössische Dramatik statt. Die Qualität der Texte ist hoch, doch die die Situation der Autor:innen prekär
Bernhard Hommels Buch gegen die Identitätspolitik: Angststörungen therapieren?
Psychologe Bernhard Hommel will vermeintliche Irrtümer der Identitätspolitik entlarven und ihnen mit den Methoden seines Fachs Kontra geben. Dabei steht er dem Gegenstand seiner Untersuchung allerdings alles andere als objektiv gegenüber