Ausgabe 26/2020

vom 24.06.2020

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Politik


Gesellschaft Während in Fleischfabriken Hunderte erkranken, bleiben Privilegierte in Freibädern unter sich: Corona legt Milieugrenzen brutal offen
Elsa Koester , S. 1
Medien Eine „taz“-Kolumne soll skandalös sein. Das ist sie nur, weil ihre Deuter das so wollten
Michael Angele , S. 1
Porträt Anne Soupa will Erzbischöfin von Lyon werden und die katholische Kirche zur Modernität zwingen
Romy Straßenburg , S. 2
EU-Hilfspaket Braucht es wirklich 750 Milliarden Euro? Man könnte doch auch umverteilen
Lutz Herden , S. 2
Lobbyismus Nach der Debatte um Philipp Amthor wird erneut ein Transparenzregister gefordert. Das wird nicht reichen
Michael Jäger , S. 2
Dokumentation Alles kommt über Nacht, so auch die D-Mark vor 30 Jahren. Um erste und letzte Tage ging es dem „Freitag“-Vorgänger „Sonntag“ in der Ausgabe vom 15. Juli 1990
Jutta Voigt, Detlev Lücke , S. 3
KSK Die Elitetruppe sieht sich als Männerbund in Wehrmachtstradition. Wer kann diese Kultur auflösen?
Andreas Förster , S. 4
Debatte Anstatt über Rassismus in der Polizei zu diskutieren, sollen Kritiker:innen von Polizeigewalt zum Schweigen gebracht werden. Über Versuche der Diskursumkehr von rechts
Sebastian Friedrich , S. 4
Geburtstag Die Fleischindustrie ist nur ein Beispiel: Seit 75 Jahren propagiert die CDU ein christliches Menschenbild, bedient aber knallhart Wirtschaftsinteressen
Wolfgang Michal , S. 6
Ausbeutung Ein bulgarischer Leiharbeiter berichtet von den Arbeitsbedingungen in der Schlachtindustrie
Marta Moneva , S. 6
Interview Die Missstände und Gesundheitsrisiken in der Fleischindustrie waren lange bekannt, sagt Ulrich Schneider
Martina Mescher , S. 7
Kernwaffen Zwischen den USA und Russland gibt es einen letzten Abrüstungsvertrag. Auch der steht vor dem Aus
Hans-Georg Ehrhart , S. 9
Kernwaffen Die Sicherheitsarchitektur des bipolaren Zeitalters war besser als ihr Ruf
Lutz Herden , S. 9
Corona Nach einem Vierteljahr Quarantäne in Brandenburg kann ein Orchester aus La Paz die Heimreise antreten
Karin Ceballos Betancur , S. 10
Zeitgeschichte Die Zahl der Erwerbslosen in der DDR übersteigt erstmals die 100.000. Die Währungsunion hat mehr kahle als blühende Landschaften geschaffen
Jörg Rösler , S. 12

Wirtschaft


Finanzmärkte Die Wirtschaft ächzt unter den Folgen der Corona-Pandemie, die Börsenkurse steigen. Warum?
Stephan Kaufmann , S. 5
Interview Lutz Ribbe meint, die Vorschläge der EU-Kommission hätten wenig Chancen auf Umsetzung
Tanja Busse , S. 8

Kultur


Skandal Donald Trumps Ex-Sicherheitsberater John Bolton hat ein Buch über den Präsidenten geschrieben. Es ist ein empörendes Werk
Peter Kuras , S. 13
Klagenfurt Der Ingeborg-Bachmann-Preis ging dieses Jahr an eine Ostberlinerin. Ein Highlight von vielen in der Geschichte der Verleihung
Karsten Krampitz , S. 13
Rassismus El Anatsuis Kunst macht im Kunstmuseum Bern die Leere in unseren kolonialen Köpfen schmerzhaft spürbar
Martin Bieri , S. 14
Beethoven-Jahr Pianist Igor Levit begeistert erst seine Follower auf Twitter und dann das Klavier-Festival Ruhr
Hanns Küster , S. 14
Westen war gestern
Denker Warum man die Welt mit anderen Augen zu sehen beginnt, wenn man Pankaj Mishra liest
Denker Warum man die Welt mit anderen Augen zu sehen beginnt, wenn man Pankaj Mishra liest
Timo Feldhaus , S. 15
Ist still am See
Slowenisch Peter Handke hat Fabjan Hafners traurige Gedichte herausgegeben. Als Übersetzer hätte er sich zurücknehmen sollen
Slowenisch Peter Handke hat Fabjan Hafners traurige Gedichte herausgegeben
Karsten Krampitz , S. 16
Zerschmettert
Literatur Kersten Knipp untersucht, wie Frankreich sich nach 1940 verführen ließ
Literatur Kersten Knipp untersucht, wie Frankreich sich nach 1940 verführen ließ
Ute Cohen , S. 17
Esoterisches
Literatur Es gibt immer noch Leute, die Hegel nicht gelesen oder verstanden haben. „Hegel to go“ hilft
Literatur Es gibt immer noch Leute, die Hegel nicht gelesen oder verstanden haben. „Hegel to go“ hilft
Marlon Grohn, Dietmar Dath , S. 17
Bachmannpreis Die Österreicher lassen sich gern beschimpfen. Deshalb wird Lydia Haider Stadtschreiberin von Klagenfurt
Jana Volkmann , S. 18
Kommt die Polizei, sterben Schwarze
Literatur Nana Kwame Adjei-Brenyahs Shortstorys wirken bedrückend real – sogar die mit Science-Fiction-Anteil
Literatur Nana Kwame Adjei-Brenyahs Shortstorys wirken bedrückend real – sogar die mit Science-Fiction-Anteil
Florian Schmid , S. 18
Interview Für Masha Gessen reicht es nicht, so weiter zu machen wie bisher, nur dass wir dabei keine Hosen tragen. Und Gessen will die Polizei abschaffen. Erst einmal zumindest
Mladen Gladić , S. 19
Produktive Störung
Trauma Im Film „Germans & Jews“ sprechen die Nachkommen von Opfern und Tätern. Einfache Antworten gibt es nicht
Trauma Im Film „Germans & Jews“ sprechen die Nachkommen von Opfern und Tätern
Kevin Neuroth , S. 20
Serie „The Great“ nimmt es mit historischen Fakten absichtlich nicht so genau
Thomas Abeltshauser , S. 20
Der Kommunismus ist …?
Fragebogen Soyeon Schröder-Kim genügt eine Kastanie vorm Haus, um in Urlaubsstimmung zu sein
Fragebogen Soyeon Schröder-Kim genügt eine Kastanie vorm Haus, um in Urlaubsstimmung zu sein
Redaktion , S. 24

Alltag


Schreiben, um zu hören
Sprache Trump-Twitter verroht die USA. Die LGBTQ-Aktivistin Juli Delgado Lopera setzt ein buntes Spanglish dagegen
Sprache Trump-Twitter verroht die USA. Die Aktivistin Juli Delgado Lopera setzt ein buntes Spanglish dagegen
Antonia Märzhäuser , S. 11
Nachruf Die ägyptische LGBT-Aktivistin Sarah Hegazi starb im kanadischen Exil
Ronya Othmann , S. 11
„Viele glauben, ich tue das, weil es in ist“
Porträt Adel Onodi wuchs als Junge auf und lebt heute als Frau. Der große Traum vom Neubeginn blieb aber eine Illusion
Porträt Adel Onodi wuchs als Junge auf und lebt heute als Frau. Der große Traum blieb aber eine Illusion
Agnes Szabo , S. 22
Die Nacht allein
Hotel Das Einzelzimmer ist ein Ort des Rückzugs, der Besinnung. Und es stirbt allmählich aus. Ein Plädoyer für seine Erhaltung
Hotel Das Einzelzimmer ist ein Ort des Rückzugs, der Besinnung. Und es stirbt allmählich aus
Jochen Overbeck , S. 23