Von Assis, Nutten und Zuhältern
Eine Abituraufgabe für alle: Als was darf man sich (noch) gefahrlos verkleiden?
Der Banker als Retter
Premier Draghis Allianz der „nationalen Solidarität“ ist extrabreit. Über deren Lebensdauer sagt das allerdings wenig
Die wilden 2070er
Die deutsche Netflix-Produktion „Tribes of Europa“ spielt in der Zeit nach dem Kollaps der EU
„Musik ist nie unpolitisch“
Der Pianist Igor Levit will nicht dafür gelobt werden, dass er Bach spielen kann, und wünscht sich weniger „ja, aber“
„Eine Bewegung wird Amazon besiegen“
Agnieszka Mróz arbeitet in Polen für den Konzern. Von dort aus wird vor allem Deutschland beliefert
Rückkehr oder Rückfall?
Joe Biden hält für eine virtuelle Münchner Sicherheitskonferenz eine mit Floskeln behaftete Rede, die an die Vergatterung bei Wachablösungen erinnert
Die DDR-Kirche hat es gar nicht gegeben
Vor dreißig Jahren tagte in Berlin zum letzten mal die Synode des Bundes der Evangelischen Kirchen. Über ihre Rolle ist heute wenig bekannt
„Nie deutsch genug“
Mithu Sanyals Buch „Identitti“ handelt von mixed-race und Aneignung – ein Heimatroman
Die unseligen 1970er
„Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ gibt es jetzt als Serie. Sie will nicht zum Moral-Lehrstück für die Schule versteinern
Im Westen was Neues
Joe Biden scheint entschlossen, ohne und notfalls gegen die Republikaner zu regieren
Vorhang auf
Die zehn nominierten Inszenierungen stehen fest, Redakteur:innen von „nachtkritik.de“ stellen sie vor
Corona vor Gericht
Die Regierung schränkt Grundrechte per Verordnung ein. Das gibt der Judikative viel Macht
„Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst“
Ferhat Unvar war einer der neun Menschen, die bei dem rechtsterroristischen Anschlag ermordet wurden. Hier erzählen Freund:innen und Familie seine Geschichte. Eine Graphic Novel
19. Februar, Hanau
Seit einem Jahr kämpfen die Hinterbliebenen des Anschlags für Aufklärung. Bereits jetzt haben sie damit die Gesellschaft verändert
Im Westen nichts Neues
Der jüngste Bericht der „Unabhängigen Reflexionsgruppe“ bekräftigt Machtdenken und Staatenkonkurrenz
Oben und #unten
Der Soziologe Wolfgang Engler analysiert streitbar „Die offene Gesellschaft und ihre Grenzen“
In der Farce-Phase
Jakob Augstein widmet sich politischen Fehlern in der Corona-Krise, dem Virus als sozialem Phänomen und der so bemerkenswerten wie irritierenden Duldsamkeit der Menschen
EB | „Die sanitären Einrichtungen waren schmutzig“
Ibrahim Korkmaz* lebte während der Corona-Pandemie in mehreren Flüchtlingsunterkünften in Hessen. Er bemängelt fehlende Integrationsmaßnahmen und mangelhafte Hygiene
Wieso der Begriff „Rasse“ ad acta gehört
Heidelberger Ethnolog*innen sprechen sich für die Streichung des Begriffs aus dem Grundgesetz aus
Wie geht es dir?
In Thea Dorns Briefroman „Trost“ protestiert eine Tochter gegen den Tod
Homeschooling, das Original
Eine kleine radikale Minderheit von Eltern kämpft in Deutschland gegen die Schulpflicht
Weiter ohne Politik?
Erstmals erlangen die Separatisten die Mehrheit im Parlament. Ein klarer Auftrag, sich vom spanischen Staat zu verabschieden, finden sie
Wir müssen zuhören
Ein Jahr nach der Tat von Hanau: Eine ganze Reihe Formate arbeitet den neuen und alten rechten Terror in Deutschland auf
Fast eine Erlösung
Der Straßburger Gerichtshof soll Menschenrechten Geltung verschaffen. Das ergangene Urteil legt nahe: Das Recht auf Leben für afghanische Kinder ist wohl nicht gemeint