Ausgabe 30/2020

vom 22.07.2020

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Politik


Polizei Schön, dass die Grünen ihren Frieden mit den Sicherheitsbehörden gemacht haben. In Hessen aber geht das viel zu weit
Stephan Hebel , S. 1
Sondergipfel Wer Hilfe braucht, hat in der EU nicht den besten Ruf
Lutz Herden , S. 1
Porträt Hashim Thaçi hielt sich als Kosovo-Präsident für unantastbar. Nun droht ihm eine Anklage in Den Haag
Roland Zschächner , S. 2
Cancel Culture Wird unsere Öffentlichkeit von den Logiken der sozialen Medien heimgesucht? Und was bedeutet das für die Meinungsfreiheit?
Mladen Gladić , S. 2
Fleischindustrie Es brauchte eine Pandemie, um die skandalösen Zustände in den Fokus zu rücken. Der Arbeitsminister will dagegen vorgehen, sofort macht die Lobby mobil
Jörn Boewe , S. 2
Porträt Lilly Blaudszun ist 19, gilt als SPD-Influencerin und kommt wie Philipp Amthor aus Mecklenburg-Vorpommern – taugt aber eher als dessen Gegenbild
Sebastian Puschner , S. 3
Reichtum Eine neue Studie belegt, dass in Deutschland die Vermögen ungleicher verteilt sind als bislang angenommen. Wer das ändern will, braucht mehr als nur moralische Appelle
Christian Baron , S. 4
Energiewende Die Versuche der Branche, nicht in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, wirken verzweifelt
Svenja Beller , S. 4
Union Mit welchem Kanzler und mit welchem CDU-Vorsitzenden ließe sich grüne Politik wohl am besten umsetzen?
Wolfgang Michal , S. 5
Longread Wegen Corona liegt die Branche derzeit am Boden, doch wie vorher darf es nicht weitergehen
Christopher de Bellaigue , S. 6
Krisengipfel Die EU-Hilfe für die pandemiegebeutelte Wirtschaft ist zu klein und kommt zu spät – auch dank des unrühmlichen Gefeilsches der „geizigen Fünf“
Michael Krätke , S. 8
USA Wie hemmungsloser Ethnonationalismus dem Präsidenten zum Erfolg verhilft
Hans-Georg Ehrhart , S. 9
Israel Selbst Dreijährige gelten als Bedrohung für die Präsenz und Interessen der Siedler im Westjordanland
Tania Hary , S. 9
Syrien Im Südwesten genießen ehemalige Rebellen dank Putin Autonomie. Hier formiert sich nun erneut eine Opposition
Bethan McKernan, Hussein Akoush , S. 10
Zeitgeschichte Thomas Mann ringt mit sich: Soll er sein Exil annehmen oder doch nach Deutschland zurückkehren? Ein Schweizer Feuilletonchef nimmt ihm die Entscheidung ab
Lutz Herden , S. 12

Kultur


Religion Die Türkei zerstört den Säkularismus. Was tun säkulare Kemalisten dagegen? Gar nichts. Sie machen einfach mit
Doğan Akhanlı , S. 13
Gedenken Vor 25 Jahren begingen bosnisch-serbische Soldaten ein Genozid mitten in Europa. Der serbische Präsident will davon jetzt nichts mehr wissen
Lina Muzur , S. 13
Vergessen dürfen nur die Opfer
Srebrenica Vielleicht ist das Leugnen angesichts des Grauens nur natürlich. Vielleicht ist es aber auch die Fortsetzung desjenigen Denkens, das zum Genozid führte
Srebrenica Vielleicht ist das Leugnen die Fortsetzung desjenigen Denkens, das zum Genozid führte
Lina Muzur , S. 13
Bühne Mit Backstage-Theater wollte die Kunstgruppe Rimini Protokoll Corona begegnen. Doch wegen Kurzarbeit wurde die vielversprechende Schauspiel-Alternative abgesagt
Björn Hayer , S. 14
Am Ende tanzen die Musikerinnen
Klassik Bei Huihui Chengs Kompositionen darf man den ironischen Kommentar nicht überhören oder: übersehen
Klassik Bei Huihui Chengs Kompositionen darf man den ironischen Kommentar nicht überhören oder: übersehen
Michael Jäger , S. 14
Theater In Salzburg inszeniert Peter Handke den Streit der Ansichten
Thomas Irmer , S. 14
Interview Der Universalgelehrte James Lovelock wird 101. Er spricht über gefrorene Hamster, den Glauben und das Ende
Jonathan Watts , S. 15
Sozialismus, aber grün
Zukunft Nicht das Individuum hat Verantwortung für die ökologische Umgestaltung, sondern die Gemeinschaft, sagt der Politologe Raul Zelik
Zukunft Nicht das Individuum hat Verantwortung für die ökologische Umgestaltung, sagt Politologe Raul Zelik
Guido Speckmann , S. 16
Leben Irina Liebmann wird für ihren Roman „Die Große Hamburger Straße“ mit dem Uwe-Johnson-Preis 2020 ausgezeichnet. Das ist wohlverdient
Michael Hametner , S. 16
Doch nur Künstler
Literatur Vielen gilt Richard Wagner als klarer Antisemit. Moshe Zuckermann relativiert das
Literatur Vielen gilt Richard Wagner als klarer Antisemit. Moshe Zuckermann relativiert das
Sabine Kebir , S. 17
Was das Virus auslöst
Literatur „Corona und die Demokratie. Eine linke Kritik“ warnt eindringlich vor den gesellschaftlichen Folgen der Pandemie-Politik
Literatur „Corona und die Demokratie. Eine linke Kritik“ warnt vor den Folgen der Pandemie-Politik
René Schlott , S. 18
Sinnsuche auf der Donau
Literatur Die Story „Tochter findet Vater“ ist zwar nicht neu, aber Ilona Hartmanns „Land in Sicht“ weiß zu unterhalten
Literatur Die Story ist zwar nicht neu, aber Ilona Hartmanns „Land in Sicht“ weiß zu unterhalten
Marlen Hobrack , S. 18
Literatur André Aciman hat seinen Welterfolg „Call Me By Your Name“ fortgeschrieben
Ole Nymoen , S. 19
Literatur Nicolas Mathieu erzählt von der Wirklichkeit. Die ist oft nicht schön und manchmal sogar tödlich
Mladen Gladić , S. 19
Film Gero von Boehm interessiert sich für das Werk Helmut Newtons, nicht den Menschen
Michael Pekler , S. 20
Dokumentarfilm Zehn Jahre lang begleiteten Leslye Davis und Catrin Einhorn das Leben eines Soldaten und seiner beiden Söhne
Barbara Schweizerhof , S. 20
Der Kommunismus ist …?
Fragebogen Christian Haller besitzt Aktien, die ihn nicht glücklich machen, und wäre gerne ein Mauersegler
Fragebogen Christian Haller besitzt Aktien, die ihn nicht glücklich machen, und wäre gerne ein Mauersegler
Redaktion , S. 24

Alltag


Paritätsgesetz In Thüringen verhindert ein Gericht, dass Wahllisten paritätisch besetzt werden müssen – ein Urteil mit Signalwirkung
Ulrike Baureithel , S. 11
Loredana Die Debatte um kriminelle Machenschaften einer Rapperin zeigt, wer die Diskursmacht im Genre hat
Mathis Raabe , S. 11
„Ich sehe die Krücken als schöne Objekte“
Porträt Die Choreografin und Tänzerin Claire Cunningham nutzt ihre Behinderung für Performances
Porträt Die Choreografin und Tänzerin Claire Cunningham nutzt ihre Behinderung für Performances
Cara Wuchold , S. 22
Lebensgefühl Was hat der Lockdown mit der Stadt gemacht? Apéro-Tische stehen jetzt in Gassen – und man feiert verhaltener
Eva Erdmann , S. 23