Ausgabe 25/2022 vom 22.06.2022 : Rettet die Freiheit des Wortes

Julian Assange soll ausgeliefert werden. Was ist dem Westen die Demokratie noch wert?

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Wochenthema

Nils Melzer: Bei Assange versagen im Westen Rechtsstaatlichkeit – und die Medien

Julian Assange Nils Melzers Job bei den Vereinten Nationen war es, auf Folter hinzuweisen. Das tat er im Fall Assange. Doch weder die Regierungen noch die Medien reagierten – bis heute

Uli Kreikebaum Seite 6

Auslieferung: Warum sich Medien so schwer mit Julian Assange tun

Whistleblower Julian Assange soll tatsächlich an die USA ausgeliefert werden. Und die großen Medien von „New York Times“ bis „Spiegel“? Die sind schon lange nicht mehr solidarisch mit dem Wikileaks-Gründer und Helden von einst. Wie ist es dazu gekommen?

Wolfgang Michal Seite 7

Politik

Yanis Varoufakis erklärt, woher die Inflation kommt

Wirtschaft China? Russland? Die Geldpolitik der Zentralbanken? Das massive Steigen der Preise hat viele Gründe. Vor allem aber steckt hinter der heutigen Inflation ein seit 50 Jahren andauerndes Machtspiel, das plötzlich furchtbar schief gegangen ist

Yanis Varoufakis Seite 1

Befreit Julian Assange – er ist ein Opfer staatlicher Willkür

Meinung Der Fall des Wikileaks-Gründers zeigt: Auch bei uns bricht die Macht das Recht, wenn sie es will

Jakob Augstein Seite 1

Der Hardcore-Realist

Ukraine-Krieg Im Westen verschmäht, in China ein Star: Der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer legt in Berlin seine Sicht auf Russland, die Ukraine und die Verantwortung für den Krieg dar. Eine Begegnung

Sebastian Puschner Seite 2

Krieg der Sterne

Weltall Wie wirkt sich der Konflikt mit Russland auf die Internationale Raumstation ISS aus? Ohne den Partner im Osten kann diese nicht betrieben werden. Der Westen sitzt in der Falle

Michael Jäger Seite 3

Armut im Geiste

Gerechtigkeit Die Mittelschicht wird von Abstiegsängsten geplagt. Das war bereits vor der rasant steigenden Inflation der Fall. Aber muss sie sich überhaupt Sorgen machen?

Christian Baron Seite 4

Im Tal des Friedens: Der älteste islamische Friedhof der Welt

Stadt der Toten Wadi as-Salam bei Nadschaf ist der größte islamische Friedhof der Welt. Ein Grab an diesem Ort muss man sich leisten können

Nicole Di Ilio Seite 10

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Grünes Wissen

Energiewende von oben

Bürgerenergie Wer ist die treibende Kraft in Richtung Erneuerbare? Robert Habeck gibt die Stoßrichtung vor: Die großen Konzerne sollen es richten – nicht die Bürger

Anja Baisch Seite 13

Lass die Sau raus, Özdemir

Tierwohlkennzeichnung Der Grüne Cem Özdemir will, dass auf dem Etikett steht, wie es dem Schwein vor der Schlachtung gegangen ist. Stand es im Stall mit wenig Platz? Oder hatte es Auslauf? Doch Tierschützern geht sein Plan nicht weit genug

Dorian Baganz Seite 14

Mobilitätsexpertin Katja Diehl: „Das beste Auto ist eins, das nicht gebaut wird“

Interview Katja Diehl setzt sich für eine Mobilitätswende ein. Aber nicht zuerst wegen der Klimakrise. Ihre Motivation ist eine andere

Pepe Egger Seite 16

Debatte

Ist es schon tabu, die Kriegslogik zu hinterfragen?

Frieden Wer den Meinungskorridor zum Krieg verlässt, erntet Spott und Hass. Das ist verhängnisvoll

Björn Hayer Seite 18

Amerikanische Äpfel und russische Birnen

Ideologie In den Debatten um den Ukraine-Krieg begegnet uns immer wieder eine argumentatorische Figur: Der Whataboutismus. Doch wer immer gleich auf die Untaten anderer verweist, sieht die Welt im Zerrspiegel

Guillaume Paoli Seite 19

Kultur

Nie wieder Frieden?

Krieg Die Schriftstellerin Natalka Sniadanko ist Ukrainerin. Ihr Mann kämpft an der Front. Hier schreibt sie, warum sie ihr Land in der EU sieht

Natalka Sniadanko Seite 21

Sibylle Bergemann: Diese unerklärliche, geheimnisvolle Ebene

Ausstellung Auch mehr als zehn Jahre nach dem Tod der Fotografin Sibylle Bergemann ist ihr Nachlass nicht in Gänze erschlossen. Mit „Stadt, Land, Hund“ zeigt die Berlinische Galerie nun neben vielen bekannten Motiven auch 30 bisher nicht bekannte

Frank Schirrmeister Seite 22

Antisemitismus auf der Documenta: Eine gedankliche Leerstelle

Documenta 15 Wie kann die internationale Kunstschau einen Dialog über Antisemitismus führen, ohne dass dies wie eine deutsche Erziehungsmaßnahme wirkt?

Hannes Klug Seite 23

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