Ausgabe 37/2018

vom 12.09.2018

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Politik


Maaßen etc. Es gibt keine Angriffe von rechts? Irre, wenn man die Verfassung vor dem Verfassungsschutz schützen muss. Aber wie?
Annelie Kaufmann , S. 1
SPD Wenn Olaf Scholz redet, klingt er häufig wie einst Martin Schulz. Aber das reicht bei Weitem nicht
Sebastian Puschner , S. 1
Gefallener Stern
Insolvenz +++
Insolvenz Gefallener Stern
Redaktion , S. 2
Porträt Daniel Kaiser-Küblböck ist über Bord gegangen. Mit ihm verabschiedet sich auch der Zeitgeist der 2000er Jahre
Axel Brüggemann , S. 2
Zwischenwahl in den USA In einer Brandrede impfte der Ex-Präsident seinen Landsleuten ein, die Demokratie sei in Not. Der November wird zeigen, ob seine Warnung Wirkung zeigt
Konrad Ege , S. 2
Afghanistan Eine nächste Runde vertrauensbildender Maßnahmen mit Washington, Kabul und Taliban scheint bevorzustehen, was aber kein Garant für ein schnelles Ende des Krieges ist
Thomas Ruttig , S. 2
Kontaktsperre Holtzbrinck entlässt Barbara Laugwitz, die Frau an der Spitze seines Rowohlt Verlags, auf brüske Art. Was steckt dahinter?
Michael Angele , S. 3
Buh #aufstehen erntet Kritik jener Parteiführer, die seit 15 Jahren keine linke Mehrheit schaffen
Wolfgang Michal , S. 4
Verfassungsschutz Warum bettelt Hans-Georg Maaßen förmlich um seine Entlassung? Es bieten sich drei Möglichkeiten an
Andreas Förster , S. 5
Suche Plötzlich reden alle von der Antifa. Für die einen ist sie ein Schreckgespenst, andere verklären sie fast. Eine Zeitungslese und eine Nachfrage beim Soziologen
Mladen Gladić , S. 6
Antifa Gençlik Zwischen 1988 und 1994 agierte in Berlin-Kreuzberg die erste migrantisch organisierte Antifaschistengruppe
Ercan Yaşaroğlu , S. 6
Sachsen-Anhalt Salzwedel, ein Samstagabend mit der lokalen Antifa. Seit der jüngsten Nazi-Attacke sind 24 Stunden vergangen
Elsa Koester , S. 7
Großbritannien Als erster Labour-Chef hat Jeremy Corbyn sich klar für die Rechte der Palästinenser eingesetzt, muss jetzt aber zurückrudern
Ahmad Samih Khalidi, Dan Sabbagh , S. 8
Syrien Der Bürgerkrieg scheint entschieden. Dafür ausschlaggebend ist Russlands Gewinn an geopolitischer Statur
Lutz Herden , S. 9
Irak Die Revolte der schiitischen Mehrheit im Süden stellt den eigenen Staat in Frage, weil der ein verdorbenes System schützt
Ghaith Abdul-Ahad , S. 10
Zeitgeschichte Das WDR-Dokumentarspiel „Smog“ simuliert eine Umweltkatastrophe im Ruhrgebiet mit desaströsen Folgen. Autor Wolfgang Menge ist damit der Geschichte weit voraus
Lutz Herden , S. 12

Kultur


Mut Die Umsätze der Filmtheater brechen ein. Nun gilt es, schlaue Lösungen zu finden, sagt ein Macher
Philip Grassmann , S. 13
Berlin Der russische Regisseur Ilya Khrzhanovsky will eine Mauer aus rund 800 Betonteilen errichten, die denen des Originals 1:1 nachempfunden sind
Christine Käppeler , S. 13
Viva la Zumutung
Cry Baby René Pollesch schlägt am Deutschen Theater für Sophie Rois ein goldenes Bett auf und lässt einen Chor ordentlich auf die Tränendrüsen drücken
Cry Baby René Pollesch schlägt am Deutschen Theater für Sophie Rois ein goldenes Bett auf
Eva Marburg , S. 14
Es ist Zahltag
Theater Mit Ewald Palmetshofers „räuber.schuldenreich“ beginnt am Schauspiel Frankfurt die Saison
Theater Mit Ewald Palmetshofers „räuber.schuldenreich“ beginnt am Schauspiel Frankfurt die Saison
Alexander Jürgs , S. 14
Medien „Supernova“ will uns die schönen Seiten des lin­ken Lebens näher bringen. Stattdessen suhlt sich das „Neue Deutschland“-Projekt in fresher Irrelevanz
Julia Seeliger , S. 14
Prediger Micah White gilt als der Mitbegründer von Occupy Wall Street. Heute sieht er die Zukunft der Revolution in spirituellen Riten
Lukas Hermsmeier , S. 15
Sehe ich anders
Gesprächsband Jana Hensel und Wolfgang Engler streiten über ihr Ostdeutschsein
Gesprächsband Jana Hensel und Wolfgang Engler streiten über ihr Ostdeutschsein
Konstantin Ulmer , S. 16
Brav, Migrant! Sei hübsch bunt
Levitenlesen In einer Streitschrift attackiert Max Czollek den deutschen Integrationszirkus
Levitenlesen In einer Streitschrift attackiert Max Czollek den deutschen Integrationszirkus
Marlen Hobrack , S. 16
Vom Förster
Muff Bert Brecht steht im Ruf, ein Chauvi gewesen zu sein. Seine Frauenrollen seien „keine Frauen“. Einer Überprüfung hält der Mythos nicht stand
Muff Bert Brecht steht im Ruf, ein Chauvi gewesen zu sein. Einer Überprüfung hält der Mythos nicht stand
Sabine Kebir , S. 17
Kino Sturm und Flucht: „Styx“ bietet ein intensives Kammerspiel auf einem grandiosen und grausamen Ozean
Arno Raffeiner , S. 18
Mackie Messer Joachim A. Lang verfilmt Brechts „Dreigroschenoper“ und den Prozess um die Leinwandadaption von 1931
Jens Balkenborg , S. 19
Täglich klimpern die Eiswürfel
Was läuft Über die Atmo aus zu vielen Geheimnissen, toten Insekten und toten Mädchen in „Sharp Objects“. Spoiler-Anteil: 23 Prozent
Was läuft Über die Atmo in „Sharp Objects“. Spoiler-Anteil: 23 Prozent
Jenni Zylka , S. 19
Fragebogen Bernd Stegemann hat Aktien, ein schüchternes Gemüt und einen Rat an die SPD-Parteivorsitzende
Redaktion , S. 20
Hegelplatz 1 Die Welt wäre eine bessere, wenn wir vom „Freitag“ die Kontrolle hätten, glaubt Jakob Augstein
Jakob Augstein , S. 20

Alltag


Osten Von Vorpommern bis in den Süden Sachsens herrscht Männerüberschuss. Darin liegt eine Ursache für den dortigen Rechtsruck
Elsa Koester , S. 11
Korrektur Am 13. September geht das Digitale Deutsche Frauenarchiv online – damit die Frauengeschichte nicht unsichtbar bleibt
Alina Sabransky , S. 11
Ritter der Kultur
Porträt Patrick Suel bringt französische Lebensart auf Berliner Straßen, sieht Europa als seine Heimat und rechnet täglich mit der Kündigung
Porträt Patrick Suel bringt französische Lebensart auf Berliner Straßen und sieht Europa als seine Heimat
Kathrin Schrader , S. 21
Mehr als ein Facebookstatement
Die Kosmopolitin Ihr wollt etwas Gutes tun? Zieht nach Chemnitz, Leute
Die Kosmopolitin Ihr wollt etwas Gutes tun? Zieht nach Chemnitz, Leute
Lena Gorelik , S. 21
Antilopenangst
Einsatz Ich möchte gern das Klima retten und fahre zum Protestcamp. Dort lerne ich geheime Zeichen, werde Teil eines Fingers und entdecke ungeahnte Widerstände in mir
Einsatz Unsere Autorin möchte gern das Klima retten und fährt zum Protestcamp
Franziska Hauser , S. 23
Banker
A–Z Sie waren Zielscheibe der Rote Armee Fraktion, verhasst war die alte Finanzaristokratie. Geschichten von Niedergang und Nadelstreifen im Lexikon der Woche
A–Z Banker
Redaktion , S. 24

Berlin Art Week


Werbepause 60 Jahre „Kunst im Untergrund“: Einst ging es um den Frieden, heute um Wohnraum
Antonia Märzhäuser , S. 25
„Schöne Narbe“
Bleiern Julian Charrière erweitert seine Sinne, mag das Dunkle und erkundet Atomtestgebiete
Bleiern Julian Charrière erweitert seine Sinne, mag das Dunkle und erkundet Atomtestgebiete
Ute Cohen , S. 26
Hyper, hyper!
Netzkunst „My Boyfriend Came Back from the War“ machte Olia Lialina 1996 berühmt, sie ist der Marcel Duchamp des Internets
Netzkunst Olia Lialina ist der Marcel Duchamp des Internets
Anika Meier , S. 27
„Da gab es ja vorher nix“
Interview Wie Verdrängung und Ausschluss in der Stadt vonstattengehen, erklärt Tashy Endres
Interview Wie Verdrängung und Ausschluss in der Stadt vonstattengehen, erklärt Tashy Endres
Isabella Caldart , S. 28
Rot auf Schwarz
Preisträger Berlin ist immer noch die Stadt der Projekträume. Im Decad Room etwa kann man betörende Schönheit erleben
Preisträger Berlin ist immer noch die Stadt der Projekträume. Im Decad Room etwa kann man Schönheit erleben
Ruth Herzberg , S. 29
Kunst nach Chemnitz
Manifest Kunst ist immer politisch, sagen Ina Wudtke, Thomas Kilpper und Dieter Lesage. Sie sehen in ihr ein wichtiges Korrektiv
Manifest Der Kunstraum in Zeiten politischer Polarisierung
Ina Wudtke, Thomas Kilpper, Dieter Lesage , S. 30
Mit unscharf, bitte
Momente Loredana Nemes’ „GierAngstLiebe“ in der Berlinischen Galerie und Libuše Jarcovjáková im Tschechischen Zentrum
Momente Loredana Nemes in der Berlinischen Galerie und Libuše Jarcovjáková im Tschechischen Zentrum
Marc Peschke , S. 31
Ihre Sachen
Entdeckung So ironisch wie ihre Kunst: Erst im Alter wird die Konzeptkünstlerin Geta Brătescu berühmt
Entdeckung Erst im Alter wird die Konzeptkünstlerin Geta Brătescu berühmt
Lorina Speder , S. 32