Ausgabe 41/2017

vom 11.10.2017

Testen Sie jetzt den Freitag!

Überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie 3 Wochen lang den gedruckten Freitag

Hier gratis sichern!

Oder lesen Sie den Freitag digital - die ganze Ausgabe auf PC/Mac, Smartphone oder Tablet

Jetzt lesen

Politik


Koalition Jamaika ist kein erzwungenes Bündnis. Es wächst vielmehr zusammen, was zusammengehört. Die AfD kann sich freuen
Georg Fülberth, S. 1
Porträt Cem Özdemir weicht aus, wenn er unter Druck gerät. Keine schlechte Voraussetzung für Schwarz-Gelb-Grün
Ulrike Baureithel, S. 2
Iran/USA Sollte das Atomabkommen unwiderruflich scheitern, wäre den Friedenswilligen vor Augen geführt, wie sinnlos ihr Bemühen doch war
Lutz Herden, S. 2
G20-Aufarbeitung Während die Prozesse gegen Demonstranten längst laufen, ermittelt die Polizei gegen sich selbst nur ungern
Martina Mescher, S. 2
Österreich Zwischen Consulting-Sumpf und Coaching-Blase: Nicht nur die SPÖ ist am Ende, wir erleben die Selbstauflösung der Demokratie
Franz Schandl, S. 3
Büchel ohne Bomben
Friedensnobelpreis Die Regierung gratuliert den Atomwaffengegnern. Sie sollte lieber handeln
Friedensnobelpreis Die Regierung gratuliert den Atomwaffengegnern. Sie sollte lieber handeln
Felix Werdermann, S. 4
Niedersachsen Bei der Landtagswahl geht es auch um Massentierhaltung, Gülle und verseuchtes Grundwasser
Jutta Sundermann, S. 4
Ein auffällig einsamer Wolf
Rechtsextremismus Die Ermittler wollten beim Münchner Attentat kein politisches Motiv sehen, trotz aller Indizien
Rechtsextremismus Die Ermittler wollten beim Münchner Attentat kein politisches Motiv sehen, trotz aller Indizien
Andreas Förster, S. 5
Hochschule Von Münkler bis Gomringer: Identitätspolitik schafft es in die Schlagzeilen. Aber ist das jetzt schon eine neue Studierendenbewegung?
Leander F. Badura, Mladen Gladić, S. 6
Reform Quatsch mit Bolognesesauce: Die Hochschule ist tot. Bürokraten haben sie umgebracht
Dietz Bering, S. 6
Arbeit Gegen Armut und Ausbeutung: Studentische Beschäftigte fordern in den USA ihre Rechte. Ein Aufbruch mit Potenzial
Edna Bonhomme, S. 7
Spanien In Barcelona ist spürbar, welche Kraft noch immer von der Vergangenheit ausgeht
Cedric Rehman, S. 8
Katalonien Premier Carles Puigdemont wagt nur eine gestundete Unabhängigkeit. Die politische Ökonomie ließ ihm keine andere Wahl
Conrad Lluis Martell, S. 9
Unabhängigkeit Die EU-Kommission reagiert auf die spanische Staatskrise mit parteiischer Neutralität
Lutz Herden, S. 9
„Die hohle Geste wird gebraucht“
Interview Der israelische Historiker Moshe Zuckermann über Trump, Netanjahu und die Zielscheibe Iran
Interview Der israelische Historiker Moshe Zuckermann über Trump, Netanjahu und die Zielscheibe Iran
Sabine Kebir, S. 10
2007: Der Vorzeige-Fall
Zeitgeschichte Erste Ausläufer einer Weltfinanzkrise erreichen mit der Sachsen LB einen Musterbetrieb im Osten. Sparkassengelder und der Verkauf in den Westen sorgen für die Rettung
Zeitgeschichte 2007: Erste Ausläufer der Weltfinanzkrise erreichen mit der Sachsen LB einen Musterbetrieb im Osten
Jörg Roesler, S. 12

Kultur


Trend Ein Buch lesen? Ach nö! Falsch: Warum für Buchfreunde das Bewährte jetzt genau das Richtige ist
Michael Angele, S. 1
TV-Event „Babylon Berlin“ erzählt das Ende der Goldenen Zwanziger als Fernsehkrimi der typisch deutschen Art
Barbara Schweizerhof, S. 13
Theater als Skeuomorphismus
Volksbühnenstreit In seiner Zürcher Dostojewski-Inszenierung setzt Frank Castorf zahlreiche Zeichen in Richtung seines Nachfolgers Chris Dercon und des Berliner Senats
Volksbühnenstreit Frank Castorf schießt aus Zürich Richtung Berlin
Max Glauner, S. 13
Interview Anta Helena Recke inszeniert Bierbichlers „Mittelreich“ – mit ausschließlich schwarzen Schauspielern
Matthias Dell, S. 14
Bildung Die Universitäten kranken an einem Paradox: Sie lehren Analyse und Kritik, gleichzeitig erziehen sie zu Gehorsam und Autoritätsglauben
Remigius Bunia, S. 15
Sie waren bereits tot
Bataclan Fred Dewilde hat das Massaker von 2015 im Pariser Musikclub überlebt. Sein Comic zeigt Bilder des Grauens, es ist sein Befreiungsschlag
Bataclan Fred Dewilde hat das Massaker im Pariser Musikclub überlebt. Sein Comic zeigt Bilder des Grauens
Thomas Hummitzsch, S. 16
Verruchtes sucht man vergebens
Landeskunde Der Journalist Nils Minkmar hat Geschichten über seine Hassliebe zu Frankreich aufgeschrieben
Landeskunde Der Journalist Nils Minkmar hat Geschichten über seine Hassliebe zu Frankreich aufgeschrieben
Ute Cohen, S. 16
Filmfortschreibung Denis Villeneuve aktualisiert älteres Kino: „Blade Runner 2049“
Lukas Stern, S. 18
Kritik am Blick
Ausdrucksforschung Jörg Becker untersucht in „Spiegelungen“ Möglichkeiten für das Schreiben eines Wörterbuchs visueller Begriffe
Ausdrucksforschung „Spiegelungen“ untersucht Möglichkeiten für das Schreiben eines Wörterbuchs visueller Begriffe
Alicja Schindler, S. 18
Erwartbare Verstörung
Einschluss Michael Haneke erkundet in „Happy End“ die bürgerlichen Innenwelten, die man aus seinen Filmen kennt – bloß interessanter
Einschluss Michael Haneke erkundet in „Happy End“ die bürgerlichen Innenwelten, die man aus seinen Filmen kennt
Esther Buss, S. 19
Verloren im Posen
Dokumentarfilm Aufgeblähter als die Polizei je erlauben wird: „Pre-Crime“
Dokumentarfilm Aufgeblähter als die Polizei je erlauben wird: „Pre-Crime“
Karsten Munt, S. 19

Alltag


In Lebensgefahr
Argentinien Machistische Gewalt trifft Frauen, auch transsexuelle. Morde sind keine Seltenheit
Argentinien Machistische Gewalt trifft Frauen, auch transsexuelle. Morde sind keine Seltenheit
Diana Demiel, S. 11
Wie fast immer war der Mörder ein Mann
Las Vegas Das Massaker ist ein weiterer trauriger Anlass dafür, dass sich Männer endlich mit Männlichkeitsbildern, Gewalt und Aggression befassen sollten
Las Vegas Wie fast immer war der Mörder ein Mann
Benjamin Knödler, S. 11
Preuße und Igbo
Interview Ijoma Mangold hat einen Bestseller geschrieben, der seine bikulturelle Identität verhandelt. Unser Gespräch über ein recht nachdenkliches deutsches Krokodil
Interview Ijoma Mangold hat einen Bestseller geschrieben, der seine bikulturelle Identität verhandelt
Michael Angele, S. 21
„Meinst du die Horrorhabsburgerin?“
Die Helikoptermutter Wie blöd wird es wohl? Mit Angstlust zum Elternabend
Die Helikoptermutter Wie blöd wird es wohl? Mit Angstlust zum Elternabend
Katharina Schmitz, S. 21
Staatenlose Füße
Exil Batoul und Reem studierten Kunst in Syrien und jetzt in Berlin. Erster Schritt dort war ein Mappenkurs für Geflüchtete
Exil Batoul und Reem studierten Kunst in Syrien und jetzt in Berlin
Alicja Schindler, S. 23
French Theory
A–Z Gehasst und geliebt: radikales, wildes und kompliziertes Denken von links des Rheins, das einst intellektueller Exportschlager Nummer eins des Buchmessengastlands war
A–Z French Theory
Redaktion, S. 24

Buchmesse-Spezial


Extrem „Reichsbürger – Die unterschätzte Gefahr“ lehrt, all die Spinner lieber ernst zu nehmen
Mladen Gladić, S. 25
Selbstbild Was ist Sahra Wagenknechts politischer Antrieb? Ihre Philosophie? Mit Florian Rötzer plaudert die Linken-Politikerin darüber, wie sie wurde, wer sie ist
Julia Seeliger, S. 26
Aufruf Prostitution ist kein Markt wie jeder andere: „Mythos Sexarbeit“
Christina Borkenhagen, S. 26
Historie Karl Schlögel beschreibt die Sowjetunion als Staat und als Lebensform
Lukas Latz, S. 27
Revolution Thomas Steinfeld unterzieht in seinem Essay „Herr der Gespenster“ Karl Marx einer hochinteressanten Re-Lektüre, quasi mit der Feuilleton-Brille
Tom Wohlfarth, S. 28
Lenin Er war doch so großzügig und höflich. Wie wurde er zum gefährlichsten Revolutionär der Welt?
Wolfgang Walkiewicz, S. 29
Wirtschaft Wie wir den radikalen Islamismus mitfinanzieren, zeigt Sascha Adamek in „Scharia-Kapitalismus“
Ben Mendelsohn, S. 30
Essays Die neueste Diagnose des Bestsellerautors Karl Paul Liessmann zeigt das Elend der gehobenen Bildungskritik
Harun Maye, S. 30
Revolution Noam Chomskys 10 Prinzipien in „Requiem für den amerikanischen Traum“ sollten alle lesen, die noch Fragen haben
Michael Jäger, S. 31
Ökonomie Eine Flugschrift erklärt den User und die Userin im digitalen Kapitalismus
Christopher Wimmer, S. 31
These Prof. Schütz hat wieder Lektüre sortiert, da sind 7.400 Hexameter „Über die Natur der Dinge“, es geht um Köln und Kommerz und, oha, um die Monogamie als Sexualmodell
Erhard Schütz, S. 32