Ausgabe 15/2024 vom 11.04.2024 : So werden Ukrainer ausgebeutet

Überarbeitet, unterbezahlt, machtlos: In Deutschland werden Geflüchtete immer öfter vom Chef betrogen

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Wochenthema

Ukrainer in Deutschland: „Das gibt Ihnen nicht das Recht, mich so zu behandeln“

Ausbeutung Sie sind hochgebildet und arbeitswillig: Viele Ukrainer*innen haben inzwischen einen Job. Aber unter welchen Bedingungen? Für Yulian Sheremeta war es ein böses Erwachen

Von Olivia Samnick Seite 6

Politik

Mit Rechten reden, aber richtig!

Meinung Warum ein Mario Voigt im TV-Duell gegen Björn Höcke nichts gewinnen kann – und was das für den Kampf gegen die AfD bedeutet

Von Velten Schäfer Seite 1

TV-Duell mit Björn Höcke: Mario Voigt ist Meister im Wegwischen

Porträt Mario Voigt will nach der Landtagswahl am 1. September der nächste Ministerpräsident von Thüringen werden. Dieser Tage tritt der Christdemokrat in einem TV-Duell gegen Björn Höcke an – ausgerechnet am Jahrestag der Befreiung von Buchenwald

Von Sebastian Haak Seite 2

Laut und jung und viele: Der Romaday mit einer neuen aktivistischen Generation

Sinti und Roma Der 8. April erinnert an eine Geschichte voller Diskriminierung. Und zeigt eine vielfältige Community voller Leben

Von Alexandra Senfft Seite 5

Irak 2004: Die Folterbilder aus dem Gefängnis Abu Ghraib sind ein Schock für die USA

Zeitgeschichte Fotos zeigen Misshandlungen und sexualisierter Gewalt an Gefangenen im Irak. US-Soldaten haben offenbar Spaß daran, Menschen diesen Torturen auszusetzen. Als der Skandal auffliegt, ist die US-Militärführung um Schadensbegrenzung bemüht

Von Konrad Ege Seite 11

Netanjahus Kalkül geht nicht auf: Zeit für einen Plan von 2002

Meinung Israels Regierungschef lässt die Armee vorerst aus dem Süden Gazas abziehen und hält an einer Offensive auf Rafah fest. Doch Benjamin Netanjahus zwei Kriegsziele scheinen kaum mehr miteinander vereinbar

Von Sabine Kebir Seite 1

Stürmung mexikanischer Botschaft in Quito: Daniel Noboa inszeniert sich als harter Kerl

Meinung Der ecuadorianische Milliardärssohn und Präsident Ecuadors führt sich auf wie ein Elefant im Porzellanladen. Frank Braßel deutet die Stürmung der mexikanischen Botschaft

Von Frank Braßel Seite 2

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Debatte

Wirtschaftsprüfer? Ein Skandal!

Interessenkonflikte Sie beraten Firmen, deren Bilanzen sie checken – und gleichzeitig den Staat, der die Firmen mit Gesetzen einhegt oder mit Bürgschaften unterstützt. Ist das in Ordnung ?

Von Maurice Höfgen Seite 13

AfD-Programmatik: Die identitäre Versuchung

Essay Unsere irgendwie linke Autorin liest das Manifest des Lifestyle-Rechtsextremen Maximilian Krah. Kann sie andocken? Ein Selbstversuch

Von Katharina Körting Seite 14

Wie der Krieg die Seiten wechselte

Philosophie Im März 1899 brach in Frankreich eine Philosophen-Diskussion über Krieg und Frieden los. 125 Jahre später wiederholt sie sich – mit vertauschten Rollen: Jetzt sind es die selbsterklärten Progressiven, die an die Waffen rufen

Von Oliver Schlaudt Seite 15

Kultur

Stimmt so!

Tipflation Selbst beim Späti fragt das Bezahlgerät jetzt häufig nach Trinkgeld. Was ist angemessen – und wofür geben wir es eigentlich?

Von Kathrin Gerlof Seite 17

Katharina Kollmann alias „Nichtseattle“: Anders als glücklich

Singer-Songwriterin Die Berliner Musikerin Nichtseattle etabliert sich mit ihrem neuen Album „Haus“ als kritische und berührende Stimme, die im politisierten deutschen Indie lange gefehlt hat

Von Jürgen Ziemer Seite 19

Regiedebüt von Paola Cortellesi: Mehr Zuschauer als „Barbie“

Neorealismus Die Italienerin Paola Cortellesis trifft mit der schwarz-weißen Tragikomödie „Morgen ist auch noch ein Tag“ über die Nöte einer geschlagenen Ehefrau im Nachkriegs-Rom den Nerv eines Landes

Von Gerhard Midding Seite 23

Krimi

„Bis aufs Blut“ von Eli Cranor: Genialer Hillbilly-Irrsinn auf nur 300 Seiten

Krimi Eli Cranor entführt uns in in die Hügel von Arkansas, in den Süden der USA. Wer hier landet, muss bleiben. Der Sound von „Bis aufs Blut“ klingt wie eine Schlägerei beim Football. Mittendrin der Härteste von allen: Billy Lowe

Von Marcus Müntefering Seite 25

Susanne Tägders „Das Schweigen des Wassers“: Eine Stadt sucht keinen Mörder

Vertuscht Susanne Tägder greift in ihrem Krimi einen realen Mordfall an einer jungen Frau in der DDR auf. Ihr Buch lebt von der atmosphärischen Dichte des Settings irgendwo in Mecklenburg-Vorpommern

Von Marlen Hobrack Seite 26

„Notizen zu einer Hinrichtung“ von Danya Kukafka: Serienkiller mit Bauchansatz

Krimi Aus den Perspektiven dreier Frauen und eines Serienkillers selbst rollt Danya Kukafka dessen Leben und Taten auf: „Notizen zu einer Hinrichtung“ fragt nach individueller Schuld und strukturellen Ursachen von Verbrechen

Von Kirsten Reimers Seite 26

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